Sind Hausspeicher netzdienlich?

  • Schau Dir mal Deine Charts an, die wo der "Netzbezugspunkt" gezeichnet ist.

    Selbstverständlich stimmt Deine Aussage zu gewissen Zeiten:

    Au weia, mit den Grundsätzen logikorientierten und folgerichtigen Denkes sind Deine Aussagen leider nicht in Einklang zu bringen.


    Im übrigen scheinst Du deine Aussagen von einer Anlage abzuleiten, deren Grösse einen "normalen" privaten PV-Speicher um ein Vielfaches übersteigt und daher keine Aussagekraft besitzt.

    joule


    Netzparallele Eigenverbrauchsanlage - 1,3 kWp angemeldet, ohne EEG
    10 x 130 Wp München Solar Mono - SunnyBoy 1.5
    EV-Optimierung per Smappee

  • Mein Speicher wurde gefördert und auch günstig bezogen und ich denke je nach Lebensdauer auf eine schwarze 0 zu kommen.


    Meinen Speicher gebe ich trotzdem aber nicht her, ich freue mich darüber und somit hat er einen Mehrwert für mich. Sollte man sich aber nur aus finanziellen Gründen dafür entscheiden, dann sollte man auch ehrlich rechnen, um keine negativen Überraschungen zu erleben.

    Richtig.

    Andere Kommentatoren glauben immer noch, "Kein Speicher und Dach vollmachen" sei der Königsweg, obwohl dies schon lange überholt ist.


    Fakt ist, dass sich Einspeisung aufgrund stark gesunkener EEG-Vergütung nicht mehr rentiert.

    Verdienen kann man nur noch mit Eigenverbrauchsanlagen, mit oder ohne Speicher, wobei ein Speicher auch netzdienlich und bei Stromausfällen ausserordentlich hilfreich ist.

    joule


    Netzparallele Eigenverbrauchsanlage - 1,3 kWp angemeldet, ohne EEG
    10 x 130 Wp München Solar Mono - SunnyBoy 1.5
    EV-Optimierung per Smappee

  • ...

    Fakt ist, dass sich Einspeisung aufgrund stark gesunkener EEG-Vergütung nicht mehr rentiert.

    ... komisch, selbst bei 7ct/kWh komm ich immer noch auf ein Plus... :mrgreen:

    Grüße,
    Klaus


    9,18 kWp 34xPlus SW 270 Mono, Symo 7.0.3M O/W 39°

    4,72 kWp 16xPlus SW 295 Mono, Symo Hybrid 4.0-3 s O 39°
    12,58 kWp 37xIBC Monosol 340, Symo 10.0.3M O/W 39° Selbstbau - Dach voll rulez!

    14m² ST auf Verschattungsrestdachzipfel O 39°, Heizung Panasonic Aquarea J WP 5kW

    Elektrischer Zimmerer, und Haustechniknexialist :mrgreen:

  • ... komisch, selbst bei 7ct/kWh komm ich immer noch auf ein Plus... :mrgreen:

    Der Glaube ist des Menschen Himmelreich :-)


    .. und dass die EEG-vergütung aufgrund der Inflation in 10 Jahren nur noch die Hälfte wert ist, hast Du leider auch nicht berücksichtigt.

    joule


    Netzparallele Eigenverbrauchsanlage - 1,3 kWp angemeldet, ohne EEG
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  • Fakt ist, dass sich Einspeisung aufgrund stark gesunkener EEG-Vergütung nicht mehr rentiert.

    Verdienen kann man nur noch mit Eigenverbrauchsanlagen, mit oder ohne Speicher, wobei ein Speicher auch netzdienlich und bei Stromausfällen ausserordentlich hilfreich ist.

    Die momentane Einspeisevergütung ist für eine Volleinspeiser-Rechnung grenzwertig. Mit Eigenverbrauch wird ein Schuh daraus. Wenn dann noch ein Speicher dazugenommen wird (ohne Förderung, zu momentanen Preisen) wird die Rechnung wirtschaftlich wieder schlechter.

    Falls das nicht stimmt, bitte ich um eine konkrete Rechnung mit realen Vergangenheitsdaten (nicht Annahmen für die Zukunft).

  • ... komisch, selbst bei 7ct/kWh komm ich immer noch auf ein Plus... :mrgreen:

    Der Glaube ist des Menschen Himmelreich :-)


    .. und dass die EEG-vergütung aufgrund der Inflation in 10 Jahren nur noch die Hälfte wert ist, hast Du leider auch nicht berücksichtigt.

    Betriebswirtschaftlich richtig gut analysiert :ironie:

    Zum Glück hat dein Unternehmen nur ein Mitarbeiter.

  • Damit der Thread nicht einschläft: :)

    Au weia, mit den Grundsätzen logikorientierten und folgerichtigen Denkes sind Deine Aussagen leider nicht in Einklang zu bringen.

    Nicht ironisch gemeint sondern ehrlich: Könntest Du bitte spezifizieren, was an meiner Aussage nicht logikorientiert / folgerichtig war? Würde mich interessieren, lerne gerne dazu!


    Im übrigen scheinst Du deine Aussagen von einer Anlage abzuleiten, deren Grösse einen "normalen" privaten PV-Speicher um ein Vielfaches übersteigt und daher keine Aussagekraft besitzt.

    Würde ich gerne ausdiskutieren. Vorweg: meine Anlage ist aus meiner Sicht gar nicht so groß, einfach nur ein Einfamilienhaus und ein Mehrfamilienhaus, in ländlicher Gegend nebeneinander gelegen, garniert mit Freude an PV und so kommt schon was zusammen :)


    Interessant finde ich Deine Aussage insofern: Was ist "das Netz"?

    1. die Stromverteilung im Normalbürger-Haus (bis zum VNB Zähler)?

    2. was Größeres (wie meine Anlage = 2 Häuser+Nebengebäude), Energiegemeinschaften oder gar bis zum Mittelspannungstrafo?

    3. das Netz eines Staates

    4. das europäische Verbundnetz


    Dein, mein und unser Speicher kann, so weit mit bekannt, nur 1 und eventuell 2 behandeln.

    Insofern stimmte ich Dir ja sogar zu, dass in diesem Fall der Standard-Speicher zumindest zu einem Teil der Zeit eine Art Netzdienlichkeit = weniger Gezappel bewirkt. Den Teil der Zeit, wo der Speicher leer oder voll ist, kann er das nicht mehr tun. Ausnahme (schon beschrieben): mehr Grips im Speicher = Akku leer oder voll verhindern um Bezugspunktglättung zu erreichen.


    Ich denke, die meisten hier sehen "Netzdienlichkeit" in der Größenordnung 3 oder 4 (weit größer als meine mickrige Anlage). Mein eigener Speicher hat leider keine Ahnung von der Situation in 3 oder 4, deshalb kann und wird er hier nicht dienlich sein.


    Meine eigene Anlage sehe ich jedoch persönlich sehr wohl netzdientlich, wenn ich festlege / definiere:

    Netz = mein Stromkabelsalat bis inkl. VNB Zähler (also 1 oder 2)

    Um auf einem normalen 3 x 50 Amp Hausanschluß ein paar Gebäude mit Hausstrom und Wärme zu versorgen, sowie mittlerweile 7 e-Autos geht das nicht anders - Sommer wie Winter muss das klappen, sonst fliegt eine Sicherung und / oder die Leistungsbepreisung haut mich vom Hocker.

    Für mich: Netzdienlichkeit = meinen eigenen Netzbezugspunkt nicht ausbauen zu müssen / Leistungsbepreisung niedrig halten

    Ich bilde mir darauf nix ein, aber teile es gerne. Wenn einer meint "WPs und e-Autos gehen nicht mit Energiewende / aktuellen Netzen" dann sag ich "schau Dir mal meine Daten an und urteile nochmals"...

  • ...Fakt ist, dass sich Einspeisung aufgrund stark gesunkener EEG-Vergütung nicht mehr rentiert.

    0,07€/kWh*850kWh/kWp*20a = 1190€/kWp

    Das ist ein aktuell überschläglicher Limes im Bezug auf die Wirtschaftlichkeit von O/W-Anlagen.

    0,07€/kWh*1000kWh/kWp*20a = 1400€/kWp

    Dito bei reinen Südanlagen DN >15° (Region Berlin). Unter idealen Bedingungen sind fast 1500€/kWp möglich.


    Meine Anlage läuft seit Januar 2021:

    0,0804€*950kWh/kWp*20 = 1527,60€/kWp war meine Grenze im Bezug auf Installationskosten.

    1050€/kW hab ich bezahlt und warte hocherfreut auf Argumente, die die Differenz von fast 500€ pro kWp für Null und nichtig erklärt.


    Dass technisches Verständnis bei Dir kein Zuhause gefunden hat, ist bedauerlich. Bedauerlicher aber ist, dass Du stur daran glaubst welches zu haben.

  • Was ist "das Netz"?

    Netz ist in diesem Zusammenhang das, was schwarzstartfähig ist sowie genügend Aufnahmekapazität (sprich genügend angeschlossene Verbraucher und Regelleistung) hat, damit EE von PV & Co. eingespeist werden können. Also keine deiner Nummern, sondern etwas dazwischen 👌