PV Inselanlage mit Netz- und Generatoreinspeisung ... geht das so ???

  • Nummer2:

    Kriegen deine Geräte auf L1 denn dann das vom Multi geschaltete N, und deine Geräte auf L2+3 haben ein N das nicht geschaltet wird? Dann müsstest du ja in deiner Installation durch das ganze Haus zwei N führen??

    Wenn man den L2+3 Geräten das geschaltete N Des Multi gibt sah ich zwei Probleme: Überlastung des Multi N, und was ist wenn der Multi bei Umkonfiguration oder Störung öffnet? Auf L1 die Geräte sind dann einfach zweipolig aus weil der Multi L und N getrennt hat, aber die L2+3 Geräte haben ja noch L2+3 direkt vom Netz, aber kein N mehr....

  • Wenn du umschalten kannst ist Anmeldepflichtig.

    Wir hatten das mal irgendwo tot diskutiert, mit unzähligen Argumenten und Belegen. Letztendlich kam heraus, dass der Schwachsinn stimmt.

    Ich hatte das vor 4 Jahren geplant und mit dem Netzbetreiber versucht zu besprechen. Keine Chance.

    Mehr als 20 mails hin und her und 2 x 2 Stunden bei der ENBW. Es spielt keine Rolle ob direckt oder indireckt verbunden, ob Umschalter vorhanden usw. Geht nur wenn es eine Autarke Insel ist.


    Ich hatte einen anderen Grund wie der Te, ich wollte nicht anteilig die geringere Vergütung und deshalb die 2. PV mit Speicher ohne Netzanbindung.

    Vorsicht bei Shenzhen Basen

    9,99KWp Yingli 270W Ost/West, SMA9000TL-20, Home Manager.
    32 x 280Ah Lifepo4 EVE Cell, REC BMS

    an 2 Victron Multigrid
    2,7KWp Axitec AC-300M/156-60S Südausrichtung
    Victron BlueSolar 150/60-Tr

    Panasonic Aquarea 9KW Split

    Vectrix VX-1

  • Kriegen deine Geräte auf L1 denn dann das vom Multi geschaltete N, und deine Geräte auf L2+3 haben ein N das nicht geschaltet wird? Dann müsstest du ja in deiner Installation durch das ganze Haus zwei N führen??

    Verstehe deine Frage nicht :(

    Mein Haus hat nur ein N!

    1.) L1,L2,L3 und N vom Netz

    2.) L1 und N an Eingang der MultiGrid

    3.) L1 und N an ACout der MultiGrid


    Victron ESS-Anlage 2x MultiGrid 48/3000 parallel mit Speicher 9,6 kWh 4xPylon 2000C, 5,3kWp an MPPT 250/100,

    1 kWp AC-Coupling und Fronius Symo 8.2 mit 9,7 kWp.

  • die L2+3 Geräte haben ja noch L2+3 direkt vom Netz, aber kein N mehr

    Du darfst das natürlich nicht so aufbauen, dass der Multi dem kompletten Haus den Neutralleiter trennt.

    Ich finde auch echt verrückt, dass in Deutschland allpolig getrennt werden muss

    Welche Netzform? Falls ein TN-C Netz ankommt, also es sich um ein TN-C-S handelt, ist das meines Wissens nicht explizit verboten, nur ungerne gesehen. Es spricht dann eigentlich - zumindest technisch - nichts dagegen das Erdungsrelais zu deaktivieren und für beide Netze den ZEP zu verwenden. Ist eher noch sicherer.



    Gruß


    schlossschenke

  • hallo


    habe mal alles übersprungen und versuche direkt auf die frage zu antworten.


    baue es bürokratiefrei als insel, eigene unterverteilung, den stromanschluss kannst du versuchen abzumelden,

    oder lass ihn und betreibe ausschlieslich die haustürklingel damit.


    damit hättest du die option im ungünstigen fall netzstrom zu verbrauchen.

    mit notstromsteckdose und kabeltrommel sollte das rechtlich sauber sein.


    eine etwas überdimensionierte pv anlage, speicher nach eigenem gusto, agm-lipo nach geschmack.

    aggi per hand oder bequem per fernstart vom bwr.

    entweder ac-dc auf die aggregateleistung abgestimmt, oder ein netzbildender bwr hat das schon eingebaut.


    eine kleinere 1kw anlage als 12v backup mit 12-230v wechselrichter wäre hilfreich.

    kann man auch notwendiges notlicht dauerhaft mit betreiben.


    das du, wenn ausreichend, einphasig mit passendem querschnitt oder dreiphasig mit höheren kosten

    bauen musst ist bewusst?

    bis 5kw kann man es einphasig bauen, darüber werden kabelquerschnitte unanständig,

    dreiphasig 3x230 reicht ja meistens auch.

    hier gibt es keine sternpunktbildung, der null muss stärker oder in doppelter ausführung

    vorhanden sein.


    die anlage muss wie ein normales netz nach vde mit allen sicherheitseinrichtungen gebaut werden.

    ein eigener erder, der diesen namen auch verdient, fundamenterder kann mitbenutzt werden,

    wenn nicht vorhanden da altanlage noch ohne, dann tiefenerder einschlagen, oder von fachfirma erledigen.

    null wird durch alle anlagenteile komplett duchgezugen und bitte in dieser variante nicht geschalten.

    pe dazu um ein sauberes tns-netz zu betreiben.


    tns ist es immer erst nach dem fi.


    für die komponenten, such noch ein wenig mehr, es gibt da fast alles in sinnvoller reihenfolge zu

    überschaubaren preisen.

    400v pv in wr, macht gleich 230v, mitunter als hybrid mit speicher.

    100v pv in mppt, macht 12-24-48v, mit speicher kann man dann 2-5kw wechselrichter betreiben.

    wenige dasselbe mit bis 150v pv.


    professionelle systeme, haben mittlerweile nur noch diese envitec box, die benötigst du nicht unbeding

    als only insel, bwr als netzbildner, dazu benötigt man solarwechselrichter.

    irgendwo hat bestimmt auch jemand bwr und solarwechselrichter in einem gehäuse, 48v batterie ran fertig.

    sonne rein strom raus.

    wer etwas will sucht wege, wer etwas nicht will sucht gründe.


    egal wo, 90% dürfen dinge von denen sie nicht soviel verstehen.


    alle menschen sind gleich, jedenfalls mir.

  • Geld darf dann aber auch keine Rolle spielen. Schlussendlich wird Dich eine Inselanlage IMMMER mehr kosten wie netzparallel, die bezahlt sich durch die Einspeisevergütung von selbst...


    Kein Mensch baut Insel, wenn er nicht unbedingt muss!

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    12,8kWh Batterie (BYD HVS)

    6kW Luft-WP (Dimplex LAK6IMR)

    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • baue es bürokratiefrei als insel, eigene unterverteilung, den stromanschluss kannst du versuchen abzumelden,

    oder lass ihn und betreibe ausschlieslich die haustürklingel damit.

    Hab´Dank für die Technik-Tipps, so in etwa werde ich es realisieren.

    Das Konzept und die Geräteauswal steht, die PV-Dachanlage (6.2KWp) habe ich gerade bestellt.


    Ich hoffe mit der ersten Wintersonne dann schon mal den Hybrid-Karren aufladen zu können.

    Wie andere PV-Anlagenbetreiber im Gespräch andeuteten, ist mein Netzversorger im Zusammenhang mit PV-Anagen recht flexibel.


    Mal schauen ....


    Geld darf dann aber auch keine Rolle spielen. Schlussendlich wird Dich eine Inselanlage IMMMER mehr kosten wie netzparallel, die bezahlt sich durch die Einspeisevergütung von selbst...


    Kein Mensch baut Insel, wenn er nicht unbedingt muss!

    Wie hoch war noch die aktuelle Einspeisevergütung ?? 7 Cent./KWh ?? Lächerlich !

    Sie amortisiert sich eher über die steigenden Strombezugskosten !


    >> Kein Mensch baut Insel, wenn er nicht unbedingt muss!


    Ist das das 11. Gebot ?



    Der Vorteil :

    - Vollkommen "Blackout resistent",

    - Steuerungstechnisch autark, also kein Zugriff von aussen.

    - Im Störungsfall der PV-Anlage ist die Hausversorgung einfach auf Netzbetrieb umschaltbar.

    - technisch weniger aufwendig.

    - evtl. Speichermöglichkeit von günstigem Netzstrom (Billigtarife),


    Nachteil:

    - Leistungsverlust durch AC/DC/AC-Umwandlung

    - keine Einspeisevergütung

  • Dazu braucht man keine Insel

    Vorsicht bei Shenzhen Basen

    9,99KWp Yingli 270W Ost/West, SMA9000TL-20, Home Manager.
    32 x 280Ah Lifepo4 EVE Cell, REC BMS

    an 2 Victron Multigrid
    2,7KWp Axitec AC-300M/156-60S Südausrichtung
    Victron BlueSolar 150/60-Tr

    Panasonic Aquarea 9KW Split

    Vectrix VX-1

  • - Leistungsverlust durch AC/DC/AC-Umwandlung

    Wie bereits erwähnt brauchst Du nie Netzstrom zur Ladung deiner Batterie. Im Zweifel nutze Netzstrom für dein Haus und warte ein paar Tage, die Batterie wird auch im Winter wieder voll, wenn Du sie nicht nutzt. Dann hast Du nur eine DC/AC Umwandlung. Der Rest ist absolut schlüssig und stimmig. Der Sinn der von dir bevorzugten Variante, die Batterie über AC zu laden erschliesst sich mir nicht.

    Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, XCOM CAN, 6 Pylontech US2000, 14,4 kwh Kapa, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
    Kia E-Soul und 120l Elektroboiler als Überschußverwerter... :)

  • Wie bereits erwähnt brauchst Du nie Netzstrom zur Ladung deiner Batterie. Im Zweifel nutze Netzstrom für dein Haus und warte ein paar Tage, die Batterie wird auch im Winter wieder voll, wenn Du sie nicht nutzt. Dann hast Du nur eine DC/AC Umwandlung. Der Rest ist absolut schlüssig und stimmig. Der Sinn der von dir bevorzugten Variante, die Batterie über AC zu laden erschliesst sich mir nicht.


    Stimmt, wenn im Winter die PV-Anlage nicht ausreicht, könnte ich das Haus manuell auf Netzstrom umschalten und warten bis der Speicher wieder voll ist. Ich möchte aber einen möglichst autarken Betrieb der PV-Anlage, weil nicht immer jemand vor Ort ist, der sich um die Anlage kümmert, (z.B. meine Frau ;-))


    Die AC/DC-Anbindung der Batterie ans Netz sichert den kontinuierlichen Betrieb, selbst einen Black-Out würde man im Haus erst spüren, wenn der Speicher leer ist, aber der ist ja durch AC-Ladung und PV-Ladung immer auf gutem Level. Ein paar Stunden Black-Out sind ohne weitere Massnahmen gut zu überbrücken.