Ladeverluste Zoe 52kWh

  • Hallo zusammen,

    Weiß jemand von euch, wie sich die ladeverluste mit der Ladeleistung bei der zoe ändern?

    Sind zum Beispiel bei 6 kW ladeleistung die prozentual Verluste höher als bei 11 kW ladeleistung? Hat jemand dazu irgendwelche Daten?


    Mit freundlichen Grüßen

    sonny

  • Jaein, das ist bei jedem Fahrzeug so.

    Durch einen länger andauernden Ladevorgang laufen auch die Nebenaggregate (insbesondere Rechnersysteme usw.) des Fahrzeugs länger. Dieser Nebenverbrauch mindert natürlich die Energie die im Akku ankommt.


    Bei hoher Leistung muss man allerdings auch bedenken, dass durchaus ein gegenteiliger Effekt eintreten kann und durch die anfallende Verlustleistung in der Batterie zusätzliche Kühlungsmaßnahmen erforderlich werden die auch nochmal kräftig Energie brauchen und den Nebenverbrauch in die Höhe treiben.


    Daher ist es sinnvoll Zuhause Fahrzeuge einphasig mit PV-Überschuss zu laden.

    Ohne Überschussregelung nicht mehr als dreiphasig mit 11 kW.

  • Finger weg vom 1ph Lader bei der ZOE!


    Da ich und auch der Lieferant seinerzeit mit der WB noch nicht soweit war als das Auto kam, habe ich ein halbes Jahr mit dem kleinen Ladegerät an Schuko gelebt. Zähler vor der Steckdose war bereits instlaliert. Verbrauch lt. zähler fast 23kWh/100km. Anzeige im Auto erzählt was von 12,9kWh/100km.


    Lade ich hingegen mit der WB PV-geführt, pendelt sich der Verbrauch lt. Zähler irgendwo bei 17-18kWh/100km ein. Beim laden mit vollem Bumms (11kW) bei 15-16kWh/100km.

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    12,8kWh Batterie (BYD HVS)

    6kW Luft-WP (Dimplex LAK6IMR)

    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • die Verluste kommen wahrscheinlich von der Schuko Steckdose, je nach Kabelquerschnitt und Leitungslänge.

    Drehstrom hat bei gleichem Querschnitt nur die halben Verluste wenn der N stromlos ist.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Da wurde nix warm. Ladeleistung waren 10A. Mehr macht der Ziegel nur mit der speziellen Renault-Steckdose. Die 100€ wollte ich aber nicht auch noch ausgeben.


    Die Schuko (extra nicht die billigste gekauft) hing aber allein an der späteren Leitung der WB. 5x6mm2 auf 3x2,5m2 auf die Schuko. Funktionierte von Dezember bis Juni ohne jegliche Probleme und die Kontakte der Schuko sehen immer nochnaus wie neu. Da war keinerlei Wärme im Spiel.


    Schauermärchen der Verbrennerlobby?


    Geladen wurde nach dem überaus herausfordernden Schema: heimkommen anstöpseln, vergessen, morgens abstöpseln, vollgetankt los fahren. Funktionierte bis auf ein einziges Mal (leer heimgekommen und nächsten Tag wieder Auswärtstermin) absolut einwandfrei. An dem Tag musste ich mal die hiesige Ladesäule ausprobieren. Ansonsten habe ich Ladesäulen bisher nur unterwegs auf längeren Dienstfahrten benötigt.


    Schuko reicht sicher den meisten anderen auch. Nur der Kopf sagt was anderes...

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    12,8kWh Batterie (BYD HVS)

    6kW Luft-WP (Dimplex LAK6IMR)

    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • Generell ist es wohl am effizientesten so schnell wie möglich zu laden, wegen der genannten Nebenverbraucher, aber nur so schnell dass Lüftung und Kühlung noch nicht aktiv werden. Also in der Regel wohl irgendwo bei 11-15 kW. Zusätzlich hat die Zoe bei geringen Leistungen einen hohen Blindleistungsanteil, was dann die Ladezeit noch weiter erhöht, dir aber egal sein kann weil du nur die Wirkleistung bezahlst.


    Edit: Hier noch ein Test dazu, die neue 50er Zoe hat noch ziemlich die gleiche Technik wie die R240. https://www.eqpassion.de/article/13-effizienz-und-netzrückwirkung-ed3-und-ed4/