Happy mit Bayernwerk Ampfing

  • Neben den ganzen negativen Berichten hab ich positive Erfahrungen mitm Bayernwerk wegen meiner rund 16 kWp Anlage gemacht.

    Gedauert hat das trotzdem. Da moechte ich ein bisschen Aufklaeren, das man da nicht ungeduldig wird.


    Ende Juni 2020 hab ich mich mit der weiteren Ausgestaltung von meinem Zuhause beschaeftigt. Dabei war PV schnell ganz oben auf der Liste.

    Beim recherchieren bin ich auf die exzellente FAQ von Pflanze gestossen.

    Mitte Juli 2020 hab ich dann Angebote eingeholt.


    Am 10.8.2020 hab ich bei meinem Elektriker unterschrieben.


    An einem Montag Morgen (Ende August) rief mich eine Dame vom Bayernwerk Netzcenter Ampfing an, es gaebe da ein Problem mit den Formularen zur Anmeldung, die am Freitag vorher hochgeladen wurden. Sie haette keine Kontaktdaten vom ausfuehrenden Elektriker. Ich gab ihr die Telefonnummer und Anschrift von meinem Eli. War aber seltsam, weil mein Eli viele PV-Anlagen macht und oft in Konferenzen mitm Bayernwerk deswegen ist...


    1,5 Wochen spaeter hatte ich die positiv bescheinigte Netzvertraeglichkeitspruefung im Briefkasten.

    Dabei waren natuerlich viele Dokumente (Datenschutzaufklaerung, Ablaufplan usw.) bei denen aber nur die halbe Seite (mit der Wahl ob 70%-Regelung oder RLM gewuenscht ist) von Betreiber und Eli zu unterschreiben ist. Den Scan hab ich an die angegebene eMail-Adresse geschickt.


    Nochmal zwei Wochen spaeter hatte ich eine eMail mit einem einmal-Link zum Online Portal bekommen, bei dem die Buchhalterischen Fragen anzugeben waren: Kontonummer fuer Einspeiseverguetung, Frage nach Regelbesteuerung oder Kleinunternehmerregelung, Eingabe der Steuernummer, Bestaetigung der Kontaktdaten.


    Ende Oktober 2020 war IBN.

    Der AC-Zweig wurde erst dannach angegangen, da wir u.a. noch auf die Umschalteinrichtung warten mussten.

    Ich hab mich derweil mit den Wechselrichtern beschaeftigt: Handbuch lesen, Einarbeitung, Firmware-Updates und in mein Netzwerk einzubauen (Da ich EDV-Infrastrukturen beruflich mache, wollte ich da alles Wissen und die Kontrolle behalten.


    Mitte November waere eigentlich Zaehlerwechsel gewesen. Nach dem damaligen EEG brauchte ich noch einen Generator-/Erzeugungszaehler. Mein Eli hatte zum Zaehlerplatz des GZ nur mit 6 qmm verkabelt. Dem Subunternehmer des gMSB war das zu wenig. Er will mind. 10 qmm haben. Was dahinter haengt ist ihm egal. Im nachinein betrachtet ist das genau richtig. Den MSB hat nicht zu interessieren, was dahinter haengt, dafuer hat der Eli die Verantwortung und normale Verkabelung in einem Schaltschrank ist mind. 10 qmm.


    Nachdem mein Eli nachkorrigiert hat wurde der eine alte Ferraris (Baujahr 1976, der sich die letzten Wochen in alle Richtungen gedreht hat) durch zwei "Moderne Messeinrichtungen" getauscht.


    Zum 31.12. hab ich drei Zehlerwerte Online dem Bayernwerk gemeldet:

    1) Meinen Bezug mit dem Code 1.8.0

    2) Meine Einspeisung mit dem Code 2.8.0

    3) Die PV-Leistung mit dem Code 2.8.0 (Beim Generatorzehler war auch das Bezugs-Zaehlwerk aktiv, das konnte nirgends gemeldet werden und hat nur den Nacht-Standby-Verbrauch der Wechselrichter gemessen, den ich ueber den Bezug schon bezahlt hab).


    Anfang Januar 2021 bekam ich eine Jahresabrechnung mit einem Guthaben von 1,50 EUR. Darun enthalten waren die 100 kWh eingespeisten PV-Strom, die EEG-Umlage fuer die 200 kWh Hausverbrauch und 3 EUR taggenau, anteiliges Messtellenentgeld fuer beide Zaehler.


    Wegen der fuer mich erfreulichen neues Gesetzeslage (Aenderung EEG-Umlage) bat ich im Maerz meinen Eli bei Gelegenheit das Messkonzept umstellen zu lassen, das der Generatorzaehler abgebaut werden wird.

    Am 3. Juni 2021 war der MSB-Subunternehmer da und hat den GZ ausgebaut und mitgenommen. Kurz nach dem Anruf vom Bayernwerk wegen dem Ausbautermin wurde der Generatorzaehler-Abgang in der Umschalteinrichtung wieder durch die Steckbruecke ersetzt.


    Die letzten zwei Wochen hatte ich wieder Kontakt mitm Bayernwerk wegen dem Marktstammdatenregister. Kurz vor der Installation hatten wir und bei einem Wechselrichter auf eine andere Leistung geeinigt. Da war das aber schon anders an den VNB gemeldet (hat der Eli anscheinend mitm NAB zusammen gemacht). Hinterher hats keiner korrigiert. Ich hab bei meiner Anmeldung natuerlich das angegeben, was im Keller haengt. Jetzt ist das bei der Netzbetreiberpruefung aufgefallen und im Korrekturvorgang.



    Mitm EVU ist das wieder eine andere Geschichte. Da kommt die Grosse Abrechnung erst wieder im November. Da konnte ich bis jetzt immerhin die Abschlaege aufs Minimum setzen lassen, nachdem ich in diesem Jahr bisher nur 180 kWh eingekauft hab.