Neuling Solar für EHybrid

  • Hallo ich bin neu hier.

    Ich habe mir nun nach längerem Überlegen ein EHybrid bestellt und überlege jetzt eine kleine Anlage mit 3 oder 4KW zu Installieren, baue grade ein CarPort für meine Frau und dort würde eine kleine Anlage mit 3 Panelen optimal drauf passen.

    Leider habe ich kein schimmer worauf man achten sollte oder was gut bzw. schlecht ist.

    Auf der Seit von Bau-Tech gibt es schon was interessantes was über Amazon auch relativ günstig für mich erscheint, so bis 1500€ mit Speicher wären für mich noch ok.

    Das Akku vom Auto ist 17KW groß und wenn ich eine Anlage mit 4KW habe und alle 2 oder 3 Tage diese 4KW in den Akku lade wäre das Optimal.


    https://www.amazon.de/Balkonkr…=solaranlage+mit+&sr=8-17


    Ein Beispiel

  • Sich vorher informieren hätte jede Menge Fehler vermieden....


    Dein Auto ist zu klein, um nennenswert zu speichern und zu fahren.

    Eine 4kWp-Anlage erfordert für Dich den gleichen Aufwand wie eine mit 40kWp.


    Insgesamt also recht halbgare Voraussetzungen und Potential für jede Menge Frust.


    Ws man Dir sinnvoll empfehlen kann: die Bestellung in ein BEV umwandeln und eine richtige PV aufs Dach zu machen. Dann funktioniert das auch vernünftig.


    Sorry für die harten Worte ist aber so.

    17kWh reichen gerade mal für 100km unter Idealbedingungen. Tägliches Laden ist damit Pflicht. Arbeitet ihr nur Nachtschicht? Wohnt in Spanien? Verstanden?


    Eine 4kWp-PV muss zwingend vom Elektriker angeschlossen werden, Finanzamt ist damit auch gesetzt. Liefern wird Dir diese günstigenfalls mal 3,5kW - als kurzfristige Spitzenleistung. Du wirst also permanent mit einem 1ph-Ladezoeglecjen laden müssen. Bedeutet max 2,3kW-Ladeleistung. 17kWh / 2,3kW = 7,5h... Dazu kommen noch die Ladeverluste, womit Du dann bei 8-9h Ladedauer wärst. Herzlichen Glückwunsch...


    Mit einer richtigen PV kannst Du hingegen ein richtiges Auto vernünftig laden. Ich habe gestern die ZOE mal nebenbei mit vollgetankt. Mittags aus dem Büro heim, Auto angesteckt, Nachmittags waren wieder 400km Reichweite auf dem Tacho... zu Kosten von 9,5ct x 45kWh = 4,30€ = irgendwas knapp über 1€/100km. So macht das dann auch Spass und Sinn. Damit komme ich dann wieder bis zum Wochenende hin und hoffe auf Sonne dieses WE. Letztes WE war leider total trübe und regnerisch...

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    12,8kWh Batterie (BYD HVS)

    6kW Luft-WP (Dimplex LAK6IMR)

    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • Ich habe ja auch nicht gefragt wie Du ein EHybrid findest und ausserdem schafft der Wagen rein Elektrisch nur 60Km dafür hat er ja noch ein Benziner drin und Lädt während der Fahrt auch etwas auf.

    Aber das ist immer in Foren so das Leute nicht auf die eigentliche Frage eingehen sondern nur kritisieren wen denen was nicht passt. Aber egal

  • Ok...


    Dann folgender Vorschlag:

    Du suchst Dir einen Solarteuer, der Dir eine 4kWp-Anlage auf das Carport nagelt. Kostet geschätzt 7500€. Damit Du mehr von Deinem guten Strom verwenden kannst und nicht verschenken musst, gibts noch einen schönen 7,5 bis 10kWh-Speicher dazu. Kostet nochmal 5000 bis 7500€. Dann meldest Du das Ganze ordnungsgemäß bei FA und MaStR an und füllst die nächsten 20 Jahre EUR und Umsatzsteuervoranmeldung aus für die geschätzt 100-200€ Einspeisevergütung. Dazu gibts dann noch eine PV-geführte WB für nochmal geschätzte 2500€ dazu.


    Ist es das was Du hören wolltest?


    Damit fährst Du dann an geschätzt 200 Tagen im Jahr je 60km.

    Jetzt wollen wir mal rechnen:

    17500€ kostet die Anlage.

    Erlöse: 200€ Einspeisevergütung x 20 Jahre = 4000€

    17kWh x 0,20€ eingesparte Stromkosten x 200 Tage x 20 Jahre = 13.600€

    Herzlichen Glückwunsch, Du hast nach 20 Jahren eine schwarze Null erreicht - wenn nix kaputt geht, altert oder sonstwie den Ertrag mindert. Realistisch ist jedoch, dass zumindest die Batterie einmal die Krätsche macht, vermutlich auch der Wechselrichter. Wieder 10.000€ an Kosten.


    Kosten die Du nie und nimmer decken wirst. Und nebenbei bemerkt: Steuer, Werkstatt und Benzinkosten bleiben Dir auch weiterhin erhalten... Nicht alles in voller Höhe, aber doch merkbar.


    Es geht mir NICHT darum, was ich "empfinde" oder nicht. Es geht einzig und allein darum, was sinnvoll ist. Für Dich und Deinen Geldbeutel und die Umwelt. Und - so leid es mir für Dich tut - das was Du aktuell vorhast, ist für keinen der 3 Punkte sinnvoll. Nur einer hat einen Vorteil davon: der Verkäufer und der Autokonzern. Der Verkäufer wegen seiner Provision, der Autokonzern, weil er eine tote Kuh noch weiter melken kann.


    Es tut mir leid, wenn Du Dich jetzt angegriffen und bloß gestellt fühlst. Fakt ist, Du hast Dich übers Ohr hauen lassen. Du kannst jetzt diesen Weg weiter gehen oder versuchen, den Vertrag zu wandeln. Ja, das erfordert Überwindung. Auf dem Weg zur Erkenntnis, auf dem Weg zum Verkäufer und auf dem Weg zur holden Finanzministerin. Aber dieser Weg ist leider der richtige...


    Ich wünsche Dir Alles Gute auf diesem Weg.

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    12,8kWh Batterie (BYD HVS)

    6kW Luft-WP (Dimplex LAK6IMR)

    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • Hi Menno, rein technisch wird das nicht funktionieren.


    Mit 3 Modulen auf dem Carport kommst du ja auf 1,2 kwp maximaler Leistung. Die Anlage in deinem Link hat sogar nur die Hälfte.

    Fürs PV Überschuss Laden eines E Autos benötigst du mindestens 5-6 Ampere x 230 V = ca. 1,4 kWh + Ladeverluste (die Anlage muss daher noch größer dimensioniert sein, damit die Leistung erzeugt werden kann).


    Also die 4 kWh, die am Tag produziert werden, bekommst du nicht direkt ins Auto. Du kannst natürlich dein Auto laden, wird aber eben dann auch zu einem grossen Teil aus Netzstrom gespeist.


    Wenn mehr drauf geht aufs Dach, dann wäre das natürlich zu empfehlen. Daraus folgt dann aber auch mehr Aufwand, wie vom Vorposter schon angedeutet.

  • Der Link ist auch nur ein Beispiel, der Platz bietet sich an, ich fahre auch im Durchschnitt täglich nicht viel Kilometer, wenn ich nun 1 oder 2 Batterien dran hänge und warte bis diese voll sind und dann ans Auto stecke und somit etwas den Hausstrom entlasste wäre ich schon zufrieden.

    Es kommt aber auch drauf an wann ich eine Anlage anmelden muss. Theoretisch gesehen würde sowas aber funktionieren?

  • Batterien mit Batterien zu laden bedeutet zusätzlich Verluste durch die Umwandlungen.


    Ja, das Forum ist direkt aber zeigt - aus meiner Sicht - die einzig sinnvolle und zukunftsfähige Konstellation auf: größtmögliche PV, kein Speicher, sondern eine Wärmepumpe und E-Auto (oder gar keins...).


    Wenn du natürlich ein verbautes Reihenhausdach mit 4 Dachfenster, 2 Kaminen und Dachschmuck hast und nun nur das Carport dadurch nutzbar ist, dann musst du halt den sauer Apfel nehmen und dort alles voll bauen. Wird aber nicht soviel Spaß machen wie eine komplette Anlage. Ronny hat es mit dem Zoe gut beschrieben.


    Hast du die KfW 440 Förderung schon mitgenommen?


    Gerade wenn du wenige Kilometer fährst ist ein BEV die richtige Wahl - allein schon wegen den Kosten (und der Umwelt. Ölwechsel 🙄🤔🤑) Denk dran, mit dem co2-Preis wird nicht nur das Benzin endlich teurer (Externe Kosten...) sondern auch der Schmierstoff für die Explosionsmaschine.

    Sonnige Grüße

    Sascha


    9,75 kWp & SMA Sunny Tripower STP8.0-3AV-40 im 1. Schritt :oops:

    30x JASolar 325Wp (22er String Süd-West), 38° Neigung

    43x Trina TSM-DE08M.08 (II) 380 Wp (


    70% Weich mit Sunny Home Manager - Kein Speicher, Optimierung mit OpenHAB & LG HM051.U43 Wärmepumpe

    Bald: Peugeot 208e & Go-E Charger

  • so bis 1500€ mit Speicher wären für mich noch ok.

    technisch geht das, aber nicht zu diesem Preis.

    Warum nicht eine "ganz normale" PV Anlage aufs Hausdach, Speicher ist dann überflüssig, wenn man das Auto lädt, wenn Sonne scheint. Der PHEV lädt ohnehin max. mit 3,7 kW einphasig an der Wallbox.

  • Sorry für die harten Worte ist aber so.

    17kWh reichen gerade mal für 100km unter Idealbedingungen. Tägliches Laden ist damit Pflicht

    Da bist du aber sehr in deiner Welt gefangen, so kennst doch die Voraussetzungen beim TS gar nicht!?


    Unser E-Auto (ein Smart eq) hat auch einen 17 kWh Akku, den wir trotz täglicher Fahrt üblicherweise am Wochenende laden. Die Strecken sind halt nicht so weit 😉