Neues Bauprojekt, wem gehört 30 KWp Anlage: Eigenverbrauch optimieren, Arztpraxis, Immobilien-Gesellschaft, 4 Mietwohnungen

  • da voller Verbrauch durch die ganzen elektrischen Verbraucher bei 750 qm Praxisfläche.

    Wenn du keine Aktionen, wie "röntgen bei Sonnenschein 20% billiger" (sch... GOÄ, darfst du gar nicht, also irgendwas in den Mittagsstunden IGELn), auch Samstag und Sonn- und Feiertage machst, wird das extrem schwer. 10kWp erzeugen über viele Sonnenstunden Stunden mehr als 5kW, das muß man erst mal (sinnvoll) verbrauchen. Wenn geschlossen ist, wird ja hoffentlich das meiste ausgeschaltet - wenn nciht, könnte das viel mehr sparen als die PV ;)

    Variante 2

    30 kwP Anlage als separate GbR ...

    - Strom wird an die Praxis verkauft (vermutlich keine Eigenstromnutzung möglich)

    - Strom wird an 4 weitere Wohnungsmieter verkauft.

    --> Ich befürchte, dass durch die fehlende Eigenstromnutzung und hoher verwaltungsaufand sich das wirtschaftlih gar nicht mehr rechnet.

    Das hält den Abrechungs(mehr)aufwand in Grenzen bzw. es gibt auch nicht mehr Zähler abzulesen als bei zwei getrennten Anlagen nämlich zwei.

    In Summe gerechnet (also mal nicht betrachtet, daß Einnahmen/Ausgaben an anderer Stelle im Geflecht anfällt) wird dir die höhere Einspeisung die EEG-Umlage bezahlen (wird aber in der Tat immer enger, je weiter die Vergütung sinkt).

  • Guten Tag,


    ich wollte nochmal nachfragen ob jemand mit den Änderungen des Osterpaketes eine Idee für eine gute Lösung hat:


    Gebäude mit 1500 qm, kfw55, 29,... kwp Photovoltaik (steileres Süd-Dach). Wärmepumpe, Lüftungsanlage.


    Steuerrechtlicher Überbau:

    Räume der großen Arztpraxis gehört 2 Ehefrauen als Immobiliengesellschaft.

    Arztpraxis mietet die Räume bei der Immobiliengesellschaft der Ehefrauen über langfristigen Mietvertrag

    2 Wohnungen gehören Arzt 1 und werden vermietet.

    2 Wohnungen gehören Arzt 2 und werden vermietet.

    Auf dem Parkplatz können für die Ärzte (Praxis-Auto), Mieter und theoretisch Praxis-Mitarbeiter KFZ-Ladeplätze geschaffen werden.

    Da das ganze Gebäude den 2 Ärzten und 2 Ehefrauen gehört ist prinzipiell egal wer die Photovoltaik bezahlt und betreibt, da sowieso (außer bei Scheidung) alles in den 2 Familien bleibt. Es soll ein einfaches Modell unter maximaler Ausnutzung von Eigenverbrauch, geringen Steuerabgaben und wenig steuerlichem Aufwand (wenn mgl. Vermeidung weiterer Gesellschaftsgründung,...) favorisiert werden. Bisher ist es so, dass die Immobilienverwaltende Gesellschaft die Photovoltaik nicht besitzen darf, da sie sonst Umsatzsteuerpflichtig wird. Selbes gilt für die Arztpraxis.


    Bleibt nur die Gründung einer Photovoltaikbetreibergesellschaft oder kann die Anlage als "Liebhaberei" oder ähnliches betrieben werden?

  • Nach Rücksprache mit unserem Architekt werden auch Flachdachgauben belegt, somit 29,.. kwp Süd und ca. 5 qm in 10° Süd belegt. Soweit sinnvoll Aufteilung der Anlage in 2 Anlagen etc alles möglich wenn sinnvoll.

  • ich wollte nochmal nachfragen ob jemand mit den Änderungen des Osterpaketes eine Idee für eine gute Lösung hat

    Neu im Osterpaket war, dass die EEG Umlage ausgesetzt / abgeschafft wird. Das war ja vorher für diesen Fall eine Barriere, die jetzt entfällt. Damit ergeben sich jetzt plötzlich viele Optionen. Zusätzlich wird es wohl weitere Vereinfachung ab Jan 2023 geben (wird gerade in einem anderen Forumsbereich heftig diskutiert).


    Wie wäre es daher jetzt mit einer PV-GbR der beiden Ehefrauen mit Anteil 50/50? Diese PV-GbR entscheidet sich für die KUR und verkauft dann den Strom an Arztpraxis, VNB & Co ohne Umsatzsteuer.


    Zur Abgrenzung mit der Imobiliengesellschaft der beiden Ehefrauen: Welche Unternehmesform soll diese Imobiliengesellschaft haben? Falls ebenfalls GbR: Mehrere personenidentische GbR sind nach meinem Verständnis ebenfalls möglich, allerdings muss in der Außenwirkung auf Eindeutigkeit geachtet werden, ggf. mit entsprechender Zusatzbezeichnung.

    63 x Heckert NeMo 300-60M an Fronius SYMO 17.5-3-M seit 04/2018 - Ausrichtung SSW, DN 28°

  • Guten Tag, die Frauen haben eine immobilenverwaltende Kommanditgesellschaft. Wir hätten eher für uns 2 Ärzte (Ehemänner) eine Photovoltaik GbB gegründet und den Strom an die verschiedenen Mieter (Praxis GbR, 4 Wohnungen mit 4 Mietern) verkauft. Interessant ist noch, dass wir ja mit Wärmepumpe das ganze Gebäude heizen, ich denke da müsste man pragmatisch den dafür eingesetzten Stromverbrauch anteilig nach Fläche umlegen können.

  • Wir hätten eher für uns 2 Ärzte (Ehemänner) eine Photovoltaik GbB gegründet und den Strom an die verschiedenen Mieter (Praxis GbR, 4 Wohnungen mit 4 Mietern) verkauft.

    Die PV-GbR kann m.E. nach auch den Ehemännern gehören. Falls das Infizierungsrisiko noch besteht: Dann auch hier auf klare Trennung zur Ärzte GbR achten.

    63 x Heckert NeMo 300-60M an Fronius SYMO 17.5-3-M seit 04/2018 - Ausrichtung SSW, DN 28°

  • Interessant ist noch, dass wir ja mit Wärmepumpe das ganze Gebäude heizen, ich denke da müsste man pragmatisch den dafür eingesetzten Stromverbrauch anteilig nach Fläche umlegen können.

    Die Wärmepumpe betreibt dann wer? Vermutlich die Imobiliengesellschaft? Denke, diese kauft dann den entsprechenden Strom von der PV-GbR und das läuft dann in die normale Nebenkostenabrechnung.

    63 x Heckert NeMo 300-60M an Fronius SYMO 17.5-3-M seit 04/2018 - Ausrichtung SSW, DN 28°

  • Im Prinzip ist es dann eine wohnungseigentümergemeinschaft aus der immobilenverwaltenden KG, Arzt 1 (2Wohnungen) und Arzt 2 (2Wohnungen) auf die dann die Heizungskosten aufgeteilt werden.

  • Bitte das Messkonzept dazu noch prüfen. Da können aber andere besser helfen...

    63 x Heckert NeMo 300-60M an Fronius SYMO 17.5-3-M seit 04/2018 - Ausrichtung SSW, DN 28°