Erst Balkonkraftwerk mit Einspeisevergütung dann große Anlage?

  • Bei Balkonkraftwerken ist meines Wissens eine Vergütung nach EEG ausgeschlossen. Also entweder Balkonkraftwerk mit bis zu 600W WR-Leistung, oder eine EEG-Anlage die vom Elektriker angemeldet werden muss mit all seinen Rechten und Konsequenzen.


    Das sind die Bedingungen. Alles andere liegt in Deinem Ermessen.


    Stefan

  • Bei Balkonkraftwerken ist meines Wissens eine Vergütung nach EEG ausgeschlossen. Also entweder Balkonkraftwerk mit bis zu 600W WR-Leistung, oder eine EEG-Anlage die vom Elektriker angemeldet werden muss mit all seinen Rechten und Konsequenzen.


    Das sind die Bedingungen. Alles andere liegt in Deinem Ermessen.


    Stefan

    Also soweit ich weiß und auch der Netzbetreiber geschrieben hat, unterfällt das BKW wie jede Anlage die an das öffentliche Netz angeschlossen ist, dem EEG und man muss aktiv erklären, dass man auf die Einspeisevergütung verzichtet. Die 600w ist eine technische Grenze.

  • Habe ich doch geschrieben. Kannst das BKW auch mit EEG-Vergütung machen, dann aber mit dem vollen Programm mit Inbetriebnahme durch einen Elektriker mit 70%-Regel und auch den entsprechenden Maßnahmen im Zählerschrank.


    Stefan

  • Habe ich doch geschrieben. Kannst das BKW auch mit EEG-Vergütung machen, dann aber mit dem vollen Programm mit Inbetriebnahme durch einen Elektriker mit 70%-Regel und auch den entsprechenden Maßnahmen im Zählerschrank.


    Stefan

    Denke nicht ganz. Elektriker heißt hier für den NB fachgerecht gesetzte Einspeisesteckdose und ansonsten kommt ggf nur der neue Zähler, dies aber unabhängig von EEG oder nicht. So lief es hier auch und der NB war da und fragt jetzt, was gewollt ist.

  • Elektriker heißt hier für den NB fachgerecht gesetzte Einspeisesteckdose

    Eben, bis 600W. Und das hat mit Leitungsschutz zu tun. Alles andere=größer darf nicht so angeschlossen werden. Oder will man mit etwas Schummeln die Physik aushebeln?


    Zum eigenen Schutz und Interesse belässt man das bei 600W oder baut richtig, nebst ordentlicher Verdrahtung.

    Gruß PV-Express



    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Dann lass halt den WR bei 600 W und häng einfach mehr Module dran. Dann deckst du die Grundlast halt häufiger ab, die abgeschnittenen Spitzen sind aufs Jahr gesehen nicht wirklich relevant. Aber wenn im Herbst sowieso die große Anlage kommt, ist die Frage für die paar Monate ja auch zweitrangig.


    Elektriker heißt hier für den NB fachgerecht gesetzte Einspeisesteckdose

    Eben, bis 600W. Und das hat mit Leitungsschutz zu tun. Alles andere=größer darf nicht so angeschlossen werden. Oder will man mit etwas Schummeln die Physik aushebeln?


    Zum eigenen Schutz und Interesse belässt man das bei 600W oder baut richtig, nebst ordentlicher Verdrahtung.

    Über die Sinnhaftigkeit der Regelung wurde glaube ich schon genug gesprochen. Wenn ich mit Heizlüfter, Waschmaschine, Spülmaschine etc deutlich mehr raus ziehen kann, kann ich auch etwas mehr als 600w rein geben. Der Dose ist das egal. Geht eher darum Wildwuchs zu vermeiden und außerdem kann jeder Eigentümer auf seinem eigenen Grund selbst entscheiden, ob er seine Leitung röstet, ist dann eher ne Frage, ob noch eine Versicherung zahlt bei sowas ;-) Richtet man bspw. drei oder vier Module unterschiedlich aus, ist man auch mit 1200w WR weit davon entfernt, irgendwas zu überlasten.


    Interessant wäre noch die Frage, ob eine Erweiterung eines BKW mit EEG um eine große Anlage innerhalb von 12 Monaten, Vorteile hat nachher bei der Einspeisevergütung, die ja monatlich sinkt. Das wurde weiter oben verneint, ich kann nur nicht so recht ersehen, woraus sich das zwangsläufig ergibt.

  • Über die Sinnhaftigkeit der Regelung wurde glaube ich schon genug gesprochen. Wenn ich mit Heizlüfter, Waschmaschine, Spülmaschine etc deutlich mehr raus ziehen kann

    nein, du verstehst nicht. Alle Verbaucher die du aufzählst, kommen on top noch dazu !

    Das heißt, statt 16A fließen da 20A. Und da wird das NYM richtig fluffig ;)

    Gruß PV-Express



    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Über die Sinnhaftigkeit der Regelung wurde glaube ich schon genug gesprochen. Wenn ich mit Heizlüfter, Waschmaschine, Spülmaschine etc deutlich mehr raus ziehen kann

    nein, du verstehst nicht. Alle Verbaucher die du aufzählst, kommen on top noch dazu !

    Das heißt, statt 16A fließen da 20A. Und da wird das NYM richtig fluffig ;)

    ja, schon klar, aber Zuhause darf man auch Risiken eingehen. Es gibt kein Verbot, dass sich auf die eigene Elektrik bezieht ;-)

  • kann ich auch etwas mehr als 600w rein geben

    natürlich "kannst" du das, du darfst es nur nicht. Suchst du dir hier jetzt wirklich den Segen für diesen Pfusch? Was ist so schlimm dran, jetzt einfach bis Herbst zu warten? Wenn dein PV-Wunsch so groß ist, warum hast du das dann nicht schon vor 10 oder 20 Jahren gemacht?


    Interessant wäre noch die Frage, ob eine Erweiterung eines BKW mit EEG um eine große Anlage innerhalb von 12 Monaten, Vorteile hat nachher bei der Einspeisevergütung, die ja monatlich sinkt.

    Das hat weder Vor- noch Nachteile. Klar ist nur, dass du nicht beides betreiben kannst. In dem Moment, wo du die EEG-Anlage in Betrieb nimmst, wird die Balkonanlage auch eine EEG-Anlage.

  • Es gibt kein Verbot, dass sich auf die eigene Elektrik bezieht

    In einer Insel darfst du vielleicht machen, was du willst, aber das hat ja auch Auswirkungen ins Netz. Es gibt nunmal diese 600W-Grenze, und wenn du mehr willst, dann musst du eine richtige Anlage bauen. Natürlich kannst du gegen die Grenze verstoßen, was du hier aber suchst ist eine Legitimation dafür. Wirst du nicht bekommen. Wenn man sowas vorhat, dann macht man es nicht in der Öffentlichkeit. Mannomann.