Balkon-Solaranlage mit 4 mal 375 Wp - welcher Wechselrichter empfehelenswert?

  • Hallo R.L., vielen Dank für den Tipp zum APSystems QS1, den ich heute bestellt habe.


    Nach dem Hinweis von Anwohner Nr, 6 habe ich zudem einen ECU-B bestellt - vielen Dank dafür.


    Die Befestigung am Geländer habe ich mit jeweils 6 U-Schellen (Zurrbügeln) pro Modul geplant. Jetzt fehlen noch sehr viele Meter Verlängerungskabel und MC-4 Stecker.


    Ich werde berichten, wie es geworden ist und wie sich der QS1so schlägt.




  • Ich habe nun am Zähler nachgeschaut: Es ist das von dir beschriebene Symbol mit dem Zahnrad und der Sperrklinke zu sehen. Vielen Dank für die schnelle Klärung.

    Bei uns ist es zwischenzeitlich vorgeschrieben, dass für eine Micro-PV ein Zweirichtungszähler verbaut wird.


    Was Du hier übrigens planst, nennt sich Guerilla-PV, weil damit sowohl Deine genehmigte wie auch die neue Anlage komplett illegal werden. Da Du hier aber fast 2000 kWh pro Jahr illegal produzieren wirst, hoffe ich, dass Du Dir die möglichen Konsequenzen gut überlegt hast.

  • Ich habe nun am Zähler nachgeschaut: Es ist das von dir beschriebene Symbol mit dem Zahnrad und der Sperrklinke zu sehen. Vielen Dank für die schnelle Klärung.

    ... Du hier aber fast 2000 kWh pro Jahr illegal produzieren wirst, hoffe ich, dass Du Dir die möglichen Konsequenzen gut überlegt hast.

    Welche Konsequenzen wären den möglich?

  • Welche Konsequenzen wären den möglich?


    Zwischen finanziellen Folgen (z.B. § 95 EnWG) bis hin zum Abendessen bei Kerzenschein ist vieles möglich. Es ist aber irgendwo auch wie bei der Steuerhinterziehung, dem Schwarzbrennen, der Geschwindigkeitsübertretung, dem Falschparken und vielem mehr. Viele dieser Verstöße werden nicht entdeckt und bleiben daher folgenlos. Außerdem gibt es wohl überall eine Bagatellgrenze, die dafür sorgt, dass kleine Übertretungen aufgrund der Verhältnismäßigkeit ohne Konsequenzen bleiben. In der EU gelten 800 VA als maximale Bagatellgrenze, weshalb die geplanten 2 kWp des TO diesen Betrag um das 2,5-fache überschreiten werden. Vielleicht passiert nichts, aber vielleicht wird der TO auch erwischt und aus meiner Erfahrung prahlen die meisten gerne davon, wenn sie etwas Waghalsiges angestellt haben, aber die gleichen verstummen meist sofort, wenn sie dabei erwischt wurden.


    Für mich persönlich käme so etwas nicht in Frage, weshalb ich hier schon immer mit offenen Karten gespielt habe, was mir aber auch vermutlich das Vertrauen des VNB eingebracht hatte, weshalb meine Anlage seinerzeit als erste bei unserem Netzbetreiber überhaupt offiziell als Mini-PV genehmigt wurde. Jeder der hier aber falsch spielt, erweist dann auch umgekehrt allen anderen künftigen Betreibern einen Bärendienst, weil er dieses Vertrauen missbraucht.

  • Ich habe nun am Zähler nachgeschaut: Es ist das von dir beschriebene Symbol mit dem Zahnrad und der Sperrklinke zu sehen. Vielen Dank für die schnelle Klärung.

    ... Du hier aber fast 2000 kWh pro Jahr illegal produzieren wirst, hoffe ich, dass Du Dir die möglichen Konsequenzen gut überlegt hast.

    Welche Konsequenzen wären den möglich?

    Man bringt Aufregung in das triste Leben eines Sachbearbeiters, der endlich mal für Gesprächsstoff in der Kantine sorgen kann.

    Es ergeht die Aufforderung, zu erklären, was man da treibt? Dann hat die ganze Angelegenheit schon mal ein dem Namen zugeordnetes Aktenzeichen.


    Weil es zu den Pflichten eines Netzbetreibers gehört, Menschen vor Gedanken zu schützen, denen sie nicht gewachsen sind, wird über kurz oder lang die Sicherung gezogen.


    Es weiß doch jeder, dass man ein vom Elektriker unterschriebenes Inbetriebssetzungsprotokoll benötigt, wenn der Wechselrichter mehr als 600VA leistet.


    Stellt sich heraus, dass die Leitung nicht 600VA + 1200VA vom QS1 kann, muss eine Anlage abgeschaltet werden oder ein neues Kabel gezogen werden. Also kein Problem, das man nicht mit Geld lösen könnte.

  • Stellt sich heraus, dass die Leitung nicht 600VA + 1200VA vom QS1 kann, muss eine Anlage abgeschaltet werden oder ein neues Kabel gezogen werden. Also kein Problem, das man nicht mit Geld lösen könnte.


    Das Abendessen bei Kerzenlicht, wäre auch aus meiner Sicht nur das letzte Mittel, wenn jemand sich als absolut renitent und uneinsichtig erweisen würde. Es stellt sich aber die Frage, was Du mit Geld meinst bzw. ob dem TO klar ist, was der Spaß kosten könnte. Allein um die illegale Anlage zu legalisieren, bräuchte es einen eingetragenen Elektriker, der dann unter der akribischen Aufsicht des VNB genau prüfen müsste, ob alle Querschnitte, die Verlegung der Leitungen nach VDE und vieles mehr eingehalten wurde. Die Anlage müsste dann auch auf 70% gedrosselt werden. Und wenn man dann liest, dass einige VNB die Genehmigung einer PV-Anlage von der Neuinstallation des Zählerkastens abhängig machen, reden wir hier schnell von vierstelligen Beträgen, Bußgelder und eventuelle Nachforderungen der EEG für den unentgeltlich eingespeisten Strom & Co. nicht eingerechnet.


    Für den einen sind 1000 EUR oder auch 5000 EUR (bei Neuinstallation Zählerschrank & Co.) eine Summe, die ihnen der Spaß wert ist. Aber nicht bei allen sitzt das Geld so locker. Und selbst wenn der TO nur den Stecker zieht, wird er den gebrauchten WR und die Module nur mit massiven Verlusten weiterverkaufen können.