Neues vom Bundesfinanzministerium zu kleinen PV-Anlagen

  • Na Super, dann werden wir weiter massenhaft Anlagen mit max. 10kWp samt Speicher sehen, auch wenn mehr möglich ist.

    Und die PV-Neulinge werden die Einstufung als Liebhaberei auch noch als Vorteil sehen. ;(

    Wenigstens kann man die Gewinnerzielungsabsicht noch nachweisen. (Totalüberschußrechnung über die Laufzeit)

    Nur wird der Spieß erstmal umgedreht.

    Wahrscheinlich hatten die FA zu viel Arbeit mit den verlustreichen netzparallelen Speicheranlagen samt Mini-PV.


    Umsatzsteuerlich sollte sich hoffentlich nichts ändern.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Kannst ja 600W abbauen. :ironie:


    Für alte Volleinspeiseanlagen seit 2004 kann das Ministerium das nicht ernstgemeint haben.

    Klar, die machen alle satten Gewinn. Warum will der Fiskus darauf verzichten. :/

    Warum hier alles nach 2003 berücksichtigt wird und nicht ein viel späterer Zeitpunkt, wäre mal interessant zu erfahren.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Es wird dauernd gemault wegen des Aufwandes für die Steuer bei PV aud dem eigenem Dach.

    Nun gäbe es endlich die Möglichkeit das man deswegen nicht mehr an den 600Wp klebt und es sich auch rentiert den dann benötigten eingetragenen Elektriker zu finanzieren weil man einige kWp installiert.


    Das damit mit bis zu 10kWp und den derzeitigen Einspeisevergütungen von 8ct/kWh es in 99% der Fälle nichts mehr bezüglich Steuern notwendig ist betrachte ich als Vorteil.


    Warum also jetzt die Aufregung? Oder brauchen wir jetzt eine endlose sich in x Threads wiederholende Diskussion wie bei der vereinfachten Anmeldung bei bis zu 600Wp /600VA weil jeder sich was anderes wünscht ob es doch besser 11kWp oder was auch immer sein soll.


    Hier wird nun auf die derzeitige Situation zu "kleinen Anlagen" reagiert und sinnvoll vereinfacht. :thumbup:


    Den Rat das es sich meist rentiert auch über 10kWp zu bauen werden wir hier schon absetzen wenn Neulinge mit dem Ansinnen hier so aufschlagen. ;)

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Warum hier alles nach 2003 berücksichtigt wird und nicht ein viel späterer Zeitpunkt, wäre mal interessant zu erfahren.

    Wen interessiert schon, warum das BMF das genau so geregelt hat. Niemanden!


    Der Erlass ist veröffentlicht so wie er veröffentlicht ist. Das allein zählt.


  • Was aber viele übersehen, ist, daß sich in Sachen USt. nichts ändert.

    Gut, man kann KUR nutzen, aber auch hier ist bei Liebhaberei eine USt.E abzugeben. (Ein Kreuz und eine Zahl(Umsatz)).


    Ich befürchte eben, daß viele Solarteure max. 10kWp anbieten werden und von größeren Anlagen abraten werden, da ja dann der rießen Aufwand mit dem FA kommt.

    Jetzt sind wir schon froh, daß die 10kWp-Schwelle für die EEG-Umlage auf 30kWp verschoben wurde und dann kommt der nächste Riegel im Kopf vieler Arbeitnehmer möglichst nicht über 10kWp zu gehen.


    Ich bin der Meinung, wenn eine Anlage Gewinn abwirft, darf man auch Steuern zahlen, wie bei jeder anderen gewerblichen Tätigkeit auch.

    Und bei heutigen kleinen Anlagen bis 10kWp kommt man ja sowieso nicht mehr in den Bereich steuern dafür zu zahlen, sofern keine anderen einkünfte außer Lohn bestehen.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Die zahlreichen Fragen hier im Forum zur EÜR zeigen deutlich, dass diese Vereinfachungsregel sinnvoll ist. Das Anlagen jetzt u,U, auf 10 kWp limitiert werden ist in der Tat ein negativer Nebeneffekt. Aber das kann man dem BMF nicht anlasten. Irgendwo muss für solche Vereinfachungen ja eine Grenze gezogen werden.

  • Ich verstehe dieses Juristendeutsch nicht. Heißt das jetzt ich kann rückwirkend meine gezahlte Steuer wieder zurückbekommen? Meine Anlage wurde 2012 installiert.

  • Ich hätte die gleiche Frage wie BU: Meine Anlage wured 2009 installiert. Oder heißt das, diese Regelung gilt ab Veranlagungszeitpunkt 2020? Danke