10% Regelung Vorsteuerabzug

  • basierend auf die Nutzung der Anlage, Bei mehr als 90% privater Nutzung ist die Anlage Privatvergnügen.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • wenn nicht mehr als 10% eingespeist wird, liegt kein gewerbliches Betreiben einer PV Anlage vor.

    gefährliches Pflaster!!!


    Wie kannst du SICHERSTELLEN, dass nicht mehr als 10 % eingespeist wird? Wenn du da mal drübergehst in einem Jahr, dann musst du alles nachdeklarieren! Ein "privates" Betreiben einer PV geht doch wohl nur im Inselbetrieb, also OHNE Netzanschluß!

    Manche Dinge erscheinen zunächst kompliziert, sind aber langfristig recht einfach,

    versucht man jedoch es sich zunächst einfach zu machen, wirds langfristig kompliziert ....

  • Ich habe eine Eigenverbrauchquote von 85%. damit habe ich <10% Verkauf an Netzbetreiber

    Lehrer: "75 % aller Schüler in dieser Klasse haben keine Ahnung von Prozentrechnung."

    Schüler: "Herr Lehrer, so viele sind wir doch gar nicht!"

  • ok ich glaube das führt zu nix. Ich weis leider nicht, wie mich die Aussagen meiner Frage näher bringen.


    Bsp: 1000 kWh erzeugt, 850*30ct = 255€, eingespeist 150*8,6ct= 12,90€

    Wenn du wirklich eine kWh zu Herstellkosten von 30 Cent erzeugst, dann wirst du nie Gewinn erzielen. Das ist dann kein Unternehmen, sondern Liebhaberei.

    Meine Frage war, worauf sich die 10% beziehen. Auf das erwirtschaftete Geld oder auf das erwirtschaftete Gut (€ oder KWh) Darauf beziehen sich die 30ct, da ich die ja "erwirtschafte" wenn ich als Privatperson den Strom nicht zu 30ct einkaufen muss.


    Ich habe eine Eigenverbrauchquote von 85%. damit habe ich <10% Verkauf an Netzbetreiber

    Lehrer: "75 % aller Schüler in dieser Klasse haben keine Ahnung von Prozentrechnung."

    Schüler: "Herr Lehrer, so viele sind wir doch gar nicht!"

    Super Spruch und nu?

  • Meine Frage war, worauf sich die 10% beziehen. Auf das erwirtschaftete Geld oder auf das erwirtschaftete Gut

    Auf letzteres. Da du es selber nutzt, kannst du dir es zu einem beliebigen Preis als erwirtschaftetes Geld schönrechnen.

    Nimm doch einfach mal an, du kaufst deinen Strom in Texas ein.


    Früher bin ich mit dem Fahrrad statt hinter der Straßenbahn auch immer hinter einem Taxi zur Uni gefahren, da habe ich viel mehr gespart. :D

  • Die Frage nach 10 % unternehmerischer Nutzung stellt sich bei 100 % Zuordnung nicht.


    basierend auf kwh oder auf Geld? die 10% meine ich?


    donnermeister1 hat dir die Lösung doch schon präsentiert!

    Manche Dinge erscheinen zunächst kompliziert, sind aber langfristig recht einfach,

    versucht man jedoch es sich zunächst einfach zu machen, wirds langfristig kompliziert ....

  • Ich habe eine Eigenverbrauchquote von 85%. damit habe ich <10% Verkauf an Netzbetreiber

    Wenn man 85 % von 100 % selbst verbraucht, dann liefert man 15 % an den VNB. Jedenfalls nach der Mathematik, die ich in der Schule gelernt habe.

  • Tja dann hast du leider nicht verstanden was dort steht. Finanziell steht dort dann 255€ zu 12,90€. 12,90€ sind <10% der Gesamtsumme. Das ist mit der Aussage gemeint. Darauf will ich ja die ganze Zeit hinaus.


    Aber dann nehme ich mit, dass steuerlich nicht das Geld sondern die erzeugten KWh zählen.

  • Wenn man die PV zu 100 % zuordnet, dann zahlt man für den DV uWA. Die USt, die der Staat einnimmt wird bei höherem DV immer höher. Vom einer gelieferten kWh bekommt das FA 19 % auf die EEG-Vergütung (8 ct?), von einer DV kWh bekommt das FA 19 % auf deinen durchschnittlichen Bezugspreis (25 ct?).