74376 | 11,52kWp || 1712,85€ | Sharp

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2021-07-01
    PLZ - Ort 74376
    Land Deutschland
    Dachneigung 30 °
    Ausrichtung West
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Wohnhaus
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachziegel aus Ton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße
    Höhe der Dachunterkante 0 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp)
    Eigenkapitalanteil 0 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0.79 %
    Grund der Investition Anlage sollte nicht mehr kosten als sie einbringt
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1
    Einstellungsdatum 2. Mai 2021
    Datum des Angebots 2021-04-06
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1712.85 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 9
    Anlagengröße 11.52 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 36
    Hersteller Sharp
    Bezeichnung Sharp NU-JC 320B
    Nennleistung pro Modul 320 Wp
    Preis pro Modul
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1
    Hersteller Kostal
    Bezeichnung Kostal PIKO MP plus 3.6-1
    Preis pro Wechselrichter
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller Benz Alusysteme
    Bezeichnung Benz Alusysteme
    Preis pro Montagesystem
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl 2
    Hersteller Alpha ESS
    Bezeichnung Storion SMILE 5
    Kapazität 5.5 kWh
    Preis pro Stromspeicher 2.658 €
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012)
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers

    Hallo zusammen,
    ich habe ein Angebot vorliegen für eine Photovoltaikanlage mit 11,52 kWp Generatorleistung, AC/DC Speichersystem mit 11,0 kWh Nettokapazität

    für den Netzparallel- und Inselbetrieb, angeboten wird ein Stromspeicher von Alpha ESS, Modell Storion SMILE5 (angeboten ist Basissystem mit 2 Stromspeichern á 5,5 kWh).

    Hier einige Fakten zum Haus/zur geplanten Anlage:

    - Zweifamilienhaus in 74376 (Baden-Württemberg)

    - Dachausrichtung Ost/West, Ostdach: 3,84kWp, Westdach: 7,68kWp = 11,52 kWp gesamt, ca. 10.080 kWh pa

    - Betrieb einer Wärmepumpe (Zentralheizung für beide Wohneinheiten)

    - PV-Strom für Eigennutzung (lediglich untere Wohnung, ca. 115 qm) - obere Wohnung wird vermietet und bezieht somit Strom vom Netz


    Fragen die sich uns stellen:

    - Was taugt das Speichersystem Alpha ESS SMILE5? Alpha bietet eine Garantie von 15 Jahre mit optionaler Erweiterung auf 25 Jahre (1.000 EUR Aufpreis). Wer hat Erfahrungswerte mit diesem System und ist das ein Niedervolt- oder ein Hochvoltsystem (dazu konnte ich leider nichts im Netz finden)?

    - Im Angebot sind 2 Speicher á 5,5 kWh = 11 kWh angeboten - ich überlege ob es ggf. Sinn macht erstmal nur mit einem Speicher, also 5,5 kWh anzufangen. Dem entgegen steht dass der zweite Speicher dann nicht mehr mit der PV-Anlagen-Anschaffung mit abgeschrieben werden kann und die Eigennutzungsquote vermutlich sinkt. Was macht mehr Sinn?

    - Ich komme auf eine Amortisationszeit von ca. 12,5 Jahren (zugrunde liegt Bruttopreis, Eigennutzungsquote von 54%, 30 Cent Strompreis bei Netzbezug, 8 Cent für Einspeisung) - ist das realistisch? Wäre für mich dann eigentlich auch wirtschaftlich gesehen eine gute Sache da das Speichersystem 15 Jahre Garantie bietet.

    - Wall-Box: wir würden ggf. auch direkt eine Wall-Box mit installieren lassen und die aktuelle staatliche Förderung dafür in Anspruch nehmen. Wovon sollte ich diese Entscheidung abhängig machen? Aktuell haben wir noch kein E-Auto, spielen aber mit dem Gedanken dass das nächste zumindest ein e-hybrid wird.


    Angebot Gesamtkosten für PV-Anlage, Speichersystem, Montage und Anschluss: 19.732,01 EURO netto, 23.481,09 EURO brutto -> detaillierte Aufführung siehe Anhang

    Exkl. Gerüst (steht schon).


    Wie schätzt ihr das angehängte Angebot ein? Würde mich über eine sachliche und konstruktive Einschätzung freuen, sowohl zum Preis als auch auf die Installation und die technischen Komponenten (Module, Wechselrichter, Stromspeicher) bezogen.


    Besten Dank schonmal vorab!!

  • Was macht mehr Sinn?

    Null Speicher. Kein Speicher. Bitte FAQ lesen.


    Bitte Belegungsplan und Luftbild.

  • Dachbelegung und Luftbild habe ich hier noch mit angehängt.


    FAQ habe ich mir durchgelesen ja. Weshalb auf keinen Fall einen Speicher wenn es sich innerhalb der Garantiezeit amortisiert hat? Mir ist bewusst dass sich eine reine PV-Anlage ohne Speicher vermutlich ca. 1-2 Jahre früher amortisiert hat. Würde mich also über konkretes Feedback zu meinen gestellten Fragen freuen.

    Dateien

    • Dachbelegung.pdf

      (148,05 kB, 15 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Luftbild.pdf

      (62,21 kB, 12 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Bilder bitte als Bild statt PDF.

    11,5 kWp sollten für gesamt höchstens 14.000 netto machbar sein. Die Differenz von 5.700 für 11 kWh Speicher macht 518 € und ist damit weit in den roten Zahlen. Die meisten Verkäuferrechnungen sind Verkaufs-Rechnungen, Milchmädchen-Rechnungen. Das Ding hinterlässt Umweltschäden und Elektrschrott, VERBRAUCHT Strom und wird sich NICHT amortisieren.

    Eigennutzungsquote von 54%

    Was genau ist das für eine Quote? Ich bin froh wenn wir möglichst wenig verbrauchen. Es wäre krass wenn wir 50% unserer guten Ernte verbrauchen würden. Zum Glück ist es deutlich weniger.

    Wovon sollte ich diese Entscheidung abhängig machen?

    Ob eine Wandkiste bei euch wirklich nötig ist. Da geht strom rein, der dann wieder rauskommt. Mein Backofen kommt ohne klar - und Auto würd ich am dreiphasigen LAdeziegel laden


    Aus Erfahrung: Bei deinem Dach wirst du Freude mit der Anlage haben - aber auch saure-gurken-Zeit erleben, im Winter kommt da kaum was, da sterben die Akkus den Zelltod ohne Notladung aus dem Netz.

    320 Wp

    wären mir zu schwach oder werden diese wegen spezieller Maße benötigt?


    Wäre für mich dann eigentlich auch wirtschaftlich gesehen eine gute Sache da das Speichersystem 15 Jahre Garantie bietet.

    Nö, das ist nur für den Verkäufer und Hersteller gut, der dir Gefühle verkauft.

    FALLS du bei deiner kleinen Anlage Speicher nimmst belass es bei einem. Der zweite bringts erst recht nicht.


    Prognose aus deinem Angebot ist 875 h bei 30° OW - könnte hinkommen. In PVGIS geprüft?

    Exkl. Gerüst (steht schon).

    dann o.g. Preis um 50-100 € je kWp reduzieren und schon steht der Speicher noch schlechter da.

  • Betrieb einer Wärmepumpe (Zentralheizung für beide Wohneinheiten)

    Vergiss den Speicher auf jeden Fall.

    Wärmepumpe und Speicher ist so ziemlich das unsinnigste, was man machen kann.

    Du hast einen großen Stromverbraucher im Haus, den man wunderbar so Steuer kann, dass du möglichst viel PV Strom dafür benutzen kannst. Dein Haus bzw. bei Fußbodenheizung ist der Estrich dein Speicher für die Wärmeenergie. Und zwar deutlich größer, als du elektrische Energie (mit viel Verlust) speichern kannst.

    Im Winter geht quasi deine ganze PV Erzeugung direkt die Wärmepumpe . Da bleibt nichts zum Speichern.

    Im Sommer ist ein Speicher schon morgens voll und wird aufgrund des Verbrauchs nachts nicht leer. Da steht er also auch nur sinnlos rum. Viel Geld und Elektronik für nichts...


    Finanziell sparen kann man damit ganz sicher nichts. Dafür gibt es keine Förderung, die hoch genug ist. Die Förderung in BW ist an eine Begrenzung der Einspeisung gekoppelt. Dann darf dein PV Strom noch nicht einmal im Stromnetz andere (dreckige) Energie verdrängen ;(


    Plane dein Dach maximal voll zu belegen und beschäftige dich etwas mit der Steuerung der Wärmepumpe (Laufzeit in den Tag verlegen, falls noch nicht geschehen). Das ist ökologisch und ökonomisch das beste, was du mache kannst.

  • Zitat

    wären mir zu schwach oder werden diese wegen spezieller Maße benötigt?

    Dazu habe ich leider keine detaillierteren Infos. Denke aber nicht dass die Maße begrenzt sind (neues Dach, bis auf die Gaube und die Dachfenster keine Einschränkung).
    Stärkere Module wären demnach vermutlich in der Fläche größer? Weshalb würdest du hier andere Module einsetzen?

  • Zitat

    Plane dein Dach maximal voll zu belegen und beschäftige dich etwas mit der Steuerung der Wärmepumpe (Laufzeit in den Tag verlegen, falls noch nicht geschehen). Das ist ökologisch und ökonomisch das beste, was du mache kannst.

    Maximal voll wären 68 Module und damit 21,76 kWp mit einem Gesamtstromertrag von ca. 194040 kWh pa. Erscheint mir für den Anfang und vor allem für meinen Geldbeutel zu hoch dimensioniert - du würdest demnach vermutlich das Budget als Max. nehmen und dafür soviel wie möglich aufs Dach packen? Oder gibt es sonst noch Kriterien die dafür wichtig sind zu berücksichtigen? (Im Falle einer Vollbelegung hätte ich neben der Gaube vermutlich auch je nach Sonnenstand eine Verschattung die somit weniger Ertrag bringt...) Also: wie finde ich den Besten Mittelwert zwischen 11,52 und 21,76 kWp?

  • Aus Erfahrung: Bei deinem Dach wirst du Freude mit der Anlage haben - aber auch saure-gurken-Zeit erleben, im Winter kommt da kaum was, da sterben die Akkus den Zelltod ohne Notladung aus dem Netz.

    Was sollen diese Hass-Parolen gegen Speicher?

    Smart Electric Drive EZ 2013 mit 17,6-kWh-Akku (SOH ca. 90%) und 22-kW-Lader (ausgetauscht)

    Solmate G Minispeicher mit vier Modulen (zwei Ost, zwei West)

    Für 1 Liter Kraftstoff an der Tankstelle wurden ca. 1,6 bis 2 kWh Energie verbraucht, größtenteils als Brennstoff und in der Raffinerie. Wer von "42 kWh Strom" redet hat keine Ahnung und plappert Fehler nach!

  • Oder gibt es sonst noch Kriterien die dafür wichtig sind zu berücksichtigen?

    Die Einspeisevergütung ist für 20 Jahre garantiert und bezahlt (wenn man nicht zu teuer baut) die komplette Anlage ab. Selbst wenn man sich dafür zum Beispiel etwas etwas Geld leihen müsste. Du bekommst die Anlage quasi alleine durch die Einspeisung geschenkt!

    Alles, was du selbst verbrauchst ist dein zusätzlicher Gewinn. Denn der Strom von deinem Dach kostet noch nicht einmal ein Drittel vom Zukauf. Daher macht es Sinn, so groß wie möglich zu bauen. Es bezahlt sich von selbst ab und je größer die Anlage, um so mehr kannst du auch im Winter selbst nutzen.