"Balkon-PV" als Starteranlage

  • Naja wir haben hier den ganzen Tag schon einen Verbraucher der 230w zieht ....

    Bist du wirklich sicher das der Verbraucher das rund um die Uhr zieht das wären ca. 2.000 kWh im Jahr? :/

    Naja den ganzen Tag war vielleicht was schwammig ausgedrückt.


    Es sind ca 8-10 Std täglich ca 9-10 Monate im Jahr.



    Ok ich dachte nicht das diese minimale WNW Ausrichtung nachmittags eine Rolle spielt. Mein Wunsch ist halt so viel der 600W wie möglich tagsüber nutzen zu können, da wir halt einige Tagesverbraucher haben.....

  • Anbei ein Luftbild. Es ist auch wegen Verschattung vergebene Mühe. Es ist einfach kein Süd Dach :D

    Ich hatte im Januar noch die selbe Idee wie du. Balkonkraftwerk zum Erfahrungen sammeln. Ein Kollege hat mich dann mal einen Blick auf seine Kurven im E3DC Tool werfen lassen und dann wurden aus 600W 3kW und jetzt haben wir 16kW auf dem Dach. Ausrichtung auch Ost/West. Ist mit der Kappung bei 70% ne 1a Sache. Ich kann mich inzwischen nur anschließen: planen und das möglichst groß. Es sei denn du willst dir den Stress mit Anpassung von Verteilerkasten etc. sparen.

  • Erstens ist das wirklich Stress, da de komplette Zählerkasten erneuert werden müsste, zweitens geht bei mir eben nicht so viel aufs Dach, heißt es rentiert sich deutlich später als bei großen Anlagen....



    Wie sieht es denn mit dem Growatt 600 und die Parallelschaltung von 4 Modulen ?


    Je mehr ich mich in dem Thema einlese, desto weniger weis ich was ich machen soll 😄...

  • heißt es rentiert sich deutlich später als bei großen Anlagen....

    Da magst du recht haben, aber das ist nur eine Seite der Medaille.


    Mit einer 600Wp Balkonanalge (600€ ?) kann man ggf. 600kWh im Jahr erzeugen und 300kWh selbst verbrauchen. Das spart ca. 100€ Stromkosten im Jahr = ROI 6 Jahre.


    Meine 3,9kWp kosteten 5500€ Netto und produzierern damit 3900kWh im Jahr (eigentlich mehr will nur vergleichbar sein zu obigen Werten). Davon verbrauche ich ca. 1000kWh selbst. Das spart 330€ im Jahr Stromkosten. Als Einspeisevergütung kommen nach heutigen Sätzen dann noch ca. 230€ dazu. Das spart damit ca. 560€ im Jahr = ROI ca. 10 Jahre.


    Ohne Strompreissteigerung ist das bei der Balkonanlage dann ein Überschuss nach 20 Jahren von 1.400€.

    Bei meiner Minianlage gibt es einen Überschuss nach 20 Jahren von 5.600€.


    Der Aufwand für die Steuer ist trivial und wird hier häufig total überzogen dargestellt.

    Mit neuem Zählerkasten schaut die Rechnung anders aus, aber irgendwann ist dieser so und so fällig. ;)

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp; 2021: 1035 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Schau mal nach 20 Jahren auf dein Konto von der Balkon PV, ob da irgendwer 1400,- überwiesen hat. ;)

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  • Für den Normalverbraucher ist 4 Module sicherlich zu viel.....


    Aber wenn die wechselrichter das nicht überleben.......

    wenn ich nur wüsste, woher der Irrglaube kommt, dass Wechselrichter bei Überbelegung überlastet werden. Sie nehmen den überflüssigen Strom nicht an und wandeln ihn auch nicht in Wärme um. Der maximale Strom wird nicht überschritten und die maximale Spannung wird nicht überschritten. Ich hätte keine Bedenken, noch mehr als 4 Module anzuschließen. Ich würde auf jeder Dachseite 3 oder 4 Module in Reihe schalten und diese Gruppen Parallel an den Wechselrichter anschließen!

    Aus dieser Studie kann man ersehen, wie hoch der monatliche Ertrag war und wie lange "Durststrecken" es gibt.

  • Ja ich verstehe die Rechnung, kommt aber genau wegen dem Zählerkasten momentan nicht in Frage. Aber wie sagt man so schön, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.


    Meine Balkon PV kosten sind ja sogar noch höher, da ich ja 4 Module hab 2x Halterung fürs Dach, einfach der Befürchtung, dass ich wegen dem Ost West Dach eben ca 1/3 Tag auf dem Modulen keine Sonne hab, egal welche Seite ich nehme. Zeitlich gesehen ist der Besonnungszeitraum nahezu Identisch, da um 14 Uhr die Mittagssonne zwischen den Dachausrichtungen wechselt....


    Oder bessere Ideen bei der Ausrichtung ?


    Für den Normalverbraucher ist 4 Module sicherlich zu viel.....


    Aber wenn die wechselrichter das nicht überleben.......

    wenn ich nur wüsste, woher der Irrglaube kommt, dass Wechselrichter bei Überbelegung überlastet werden. Sie nehmen den überflüssigen Strom nicht an und wandeln ihn auch nicht in Wärme um. Der maximale Strom wird nicht überschritten und die maximale Spannung wird nicht überschritten. Ich hätte keine Bedenken, noch mehr als 4 Module anzuschließen. Ich würde auf jeder Dachseite 3 oder 4 Module in Reihe schalten und diese Gruppen Parallel an den Wechselrichter anschließen!

    Ich gebe auch nur den allgemeinen Tenor weiter der überall kursiert.....


    Wenn du sagst die überlast ist perse nicht vorhanden, widerspricht es dann nicht folgendem:


    - sterbende Wechselrichter, zufällig bei Überlast

    - Hersteller die eine maximale Wp Leistung angeben

    - Hersteller die im Nachhinein Informationen rausgeben, dass bei Überlast Garantien abgelehnt werden ( ob Drohung oder Durchführung dieser mal aussen vor?)


    Also wenn ich den YC600 mit 4x 340w Modulen betreibe, ( hätte jetzt beide Module in Reihe an einen Anschluss des WR angeschlossen, also pro Dachseite,) Ist das alles kein Problem ?

  • Man muss nur eine Übereinkunft mit der Sonne treffen, dass sie auch im Sommer Wechselrichter-konform scheint.

    Energie-Wende heißt: Nach dem Kohle-Ausstieg ist vor dem Erdgas-Ausstieg. Was mir an Energie fehlt, werde ich teuer zukaufen müssen. Das weiß aber jeder schon jetzt.

  • 4 Module hab 2x Halterung fürs Dach, einfach der Befürchtung, dass ich wegen dem Ost West Dach eben ca 1/3 Tag auf dem Modulen keine Sonne hab, egal welche Seite ich nehme. Zeitlich gesehen ist der Besonnungszeitraum nahezu Identisch, da um 14 Uhr die Mittagssonne zwischen den Dachausrichtungen wechselt....


    Ich gebe auch nur den allgemeinen Tenor weiter der überall kursiert.....


    Also wenn ich den YC600 mit 4x 340w Modulen betreibe, ( hätte jetzt beide Module in Reihe an einen Anschluss des WR angeschlossen, also pro Dachseite,) Ist das alles kein Problem ?

    1 Wenn die Dachneigung gering ist, scheint die Sonne trotzdem auf beide Seite, wenn sie hoch genug steht. Bei diffusem Licht sowieso


    2 Spinat enthält seit mindestens 70 Jahren sehr viel Eisen! Damals wurde ein Fehler bei der Analyse gemacht. Trotzdem glaubt man das heute noch...


    3 Beim YC600 sollte man die Module *nicht* in Reihe schalten. Die Maximale Eingangsspannung wird überschritten!

    Aus dieser Studie kann man ersehen, wie hoch der monatliche Ertrag war und wie lange "Durststrecken" es gibt.

  • Ja, und werden zwei Panels parallel angeschlossen, sorgt eine Solar-Einstrahlung von etwa 600 Watt dafür, dass zwei Trinas mehr als die zulässige Stromstärke produzieren.

    Energie-Wende heißt: Nach dem Kohle-Ausstieg ist vor dem Erdgas-Ausstieg. Was mir an Energie fehlt, werde ich teuer zukaufen müssen. Das weiß aber jeder schon jetzt.