Inselanlage Effekta Victron und co.

  • Blöde Frage, warum sollten Hersteller wie Victron, Steca usw. Wechselrichter mit Umschaltung anbieten, wenn diese Funktion nicht rechtlich anerkannt wird?

    Weil diese Hersteller für den Weltmarkt produzieren.

    Daß sich Deutschland komplett anders verhält, als der Rest der Welt, ist nicht derren schuld.

    Victron kommt aus dem Mobilen und Inselbereich-Bereich.

    Kerngebiet Yachten, Boot, Wohnmobile, Hütten mit Hybrider Generator-/PV-Versorgung etc..

    So is es... :thumbup::thumbup::thumbup: Das Thema mit dieser Frage kommt in der Praxis immer und immer wieder.. Deswegen steht auch in fast alle beschreibungen drin das die Lokalen Richtlinien und Regularien für einen Zu oder nicht zulässigen Betriebsmodus beachet werden müssen

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Der Multiplus läuft im Grundzustand offiziell als USV und während aktivem Ignore-AC gibt es auch keinerlei Verbindung zum Netz. Ignore-AC führt also zu einer Trennung vom Netz. Soweit so gut.

    Du bringst immer wieder die falschen Argumente zur eigentlichen Frage: muss ich eine Eigenstromerzeugungsanlage, die nicht ins öffentliche Netz einspeist, anmelden oder nicht? Und muss für den erzeugten Eigenstrom evtl. EEG-Umlage gezahlt werden oder nicht? Stattdessen erläuterst du immer wieder, dass eine Inselanlage keinen direkten oder indirekten Kontakt zum Netz hat, wenn die Hausversorgung über einen I-0-II Schalter der Stromlieferant (Netz oder Eigenerzeugungsanlage) gewählt werden kann.


    Das Thema EEG-Umlage ist geklärt!

    Zitat:

    Liegt der Sinn der Privilegierung aber vorrangig in der Autarkie zum vorgelagerten Netz und einer darauf basierenden bezugsseitigen Entlastung desselben, so hindert bereits das Vorhandensein eines technischen Anschlusses und das Vorliegeneines Netzanschlussvertrages – unabhängig von einer tatsächlichen Nutzung des Anschlusses – die Annahme einer Befreiung von der EEG-Umlagepflicht.


    Zum Thema Anmeldung ist NAV §19 Punkt 3. zu beachten

    Und für Netzstromersatzanlagen gibt es weitergehende Vorgaben


    Das dir und z.B. Andre79 manche Regelung nicht gefällt, ist durchaus nachvollziehbar. Ändert aber nichts an der derzeitigen Gesetzeslage. Das Votum der Clearingstelle wurde wohl angenommen, sonst hätte es bestimmt Infos über eine Klage vor einem "ordentlichen" Gericht gegeben.

    Victron ESS-Anlage 2x MultiGrid 48/3000 parallel mit 8,6kWh OPzV-Batterien (Gel), 5,3kWp an MPPT 250/100, 1 kWp AC-Coupling und Fronius Symo 8.2 mit 9,7 kWp. Hier zu sehen: ESS-Anlage

  • Du bringst immer wieder die falschen Argumente zur eigentlichen Frage

    Nun, André und ich liefern zumindest Argumente und Erläuterungen und meines Erachtens auch die richtigen, denn deine beiden Fragen wurden in den letzten Postings bereits ausführlich geklärt. Ob letztendlich eingespeist wird oder nicht hat damit erstmal nichts zu tun und war nie das Thema.


    mehr als Zweizeiler mit stets den selben Behauptungen aus Rechtstexten, welche keine sind und zudem fehlinterpretiert werden, kommen von dir leider nie zurück.

    Und schon wieder kommst du zum gefühlten 10. mal mit diesem Käse an ... :roll:


    Das Thema EEG-Umlage ist geklärt!

    Zitat:

    Liegt der Sinn der Privilegierung aber vorrangig in der Autarkie zum vorgelagerten Netz und einer darauf basierenden bezugsseitigen Entlastung desselben, so hindert bereits das Vorhandensein eines technischen Anschlusses und das Vorliegeneines Netzanschlussvertrages – unabhängig von einer tatsächlichen Nutzung des Anschlusses – die Annahme einer Befreiung von der EEG-Umlagepflicht.

    Aus welchem verbindlichen, aktuellen Rechtstext stammt dieses Zitat, welches das "geklärt" hat denn?


    Das entsprechende GESETZ steht hier und nur hier. Nichts Anderes hat Gültigkeit. Wann Punkt 2 erfüllt bzw. eben nicht erfüllt wird habe ich erklärt. Der Gesetzestext ist hier eindeutig, selbst wenn etwas anderes damit gemeint sein sollte.


    Bei deiner "Klärung" hingegen wurde dieser Punkt 2 aus mehrfach erwähnten Gründen nicht erfüllt. Insofern ist alles was in deinem Dokument steht hinfällig, da es hierbei um eine Anlage mit mittelbarer Verbindung zum Netz ging.

    Des Weiteren ist es hinfällig und veraltet, weil es um das EEG2014 ging.

    Geklärt wäre es zudem erst, wenn ein Gericht ein Urteil gefällt hätte. Aber selbst dann wäre es nicht geklärt, weil es in dieser Installation eben eine mittelbare Verbindung gab und das Gericht zurecht das Urteil gefällt hätte, das du gerne sehen würdest. Dass hier die Umlage fällig wurde ist nur logisch.

    An dieser Stelle trotzdem nochmals der Hinweis, dass die darin enthaltene Grafik als äußerst fragwürdig einzustufen ist.


    Also, entweder ein entsprechendes Urteil vorlegen, in welchem es um eine Anlage geht, welche Punkt 2 des EEG2021 auch erfüllt hat, oder einfach mal Ruhe geben. Und kommt jetzt bloß nicht wieder damit, dass mittelbar bedeutet jemand könnte etwas umbauen und deshalb der Netzanschluss weg muss :roll:


    Ändert aber nichts an der derzeitigen Gesetzeslage.

    Zumindest damit hast du recht und das Gesetz ist oben verlinkt.



    Gruß


    schlossschenke

  • Bei deiner "Klärung" hingegen wurde dieser Punkt 2 aus mehrfach erwähnten Gründen nicht erfüllt. Insofern ist alles was in deinem Dokument steht hinfällig, da es hierbei um eine Anlage mit mittelbarer Verbindung zum Netz ging.

    Des Weiteren ist es hinfällig und veraltet, weil es um das EEG2014 ging.

    Genau! Die Clearingstelle ist eigentlich überflüssig - deren Aussagen haben ja eh keine Bedeutung... ;)

    Victron ESS-Anlage 2x MultiGrid 48/3000 parallel mit 8,6kWh OPzV-Batterien (Gel), 5,3kWp an MPPT 250/100, 1 kWp AC-Coupling und Fronius Symo 8.2 mit 9,7 kWp. Hier zu sehen: ESS-Anlage

  • Bei deiner "Klärung" hingegen wurde dieser Punkt 2 aus mehrfach erwähnten Gründen nicht erfüllt. Insofern ist alles was in deinem Dokument steht hinfällig, da es hierbei um eine Anlage mit mittelbarer Verbindung zum Netz ging.

    Des Weiteren ist es hinfällig und veraltet, weil es um das EEG2014 ging.

    Keine deiner Aussagen stimmt!

    Lies die Punkte 25,26, 27,32,35


    Da wird auf deine Argumentation eingegangen... ;)

    Victron ESS-Anlage 2x MultiGrid 48/3000 parallel mit 8,6kWh OPzV-Batterien (Gel), 5,3kWp an MPPT 250/100, 1 kWp AC-Coupling und Fronius Symo 8.2 mit 9,7 kWp. Hier zu sehen: ESS-Anlage

  • Zum Thema Anmeldung ist NAV §19 Punkt 3. zu beachten

    Und für Netzstromersatzanlagen gibt es weitergehende Vorgaben


    Das dir und z.B. Andre79 manche Regelung nicht gefällt, ist durchaus nachvollziehbar. Ändert aber nichts an der derzeitigen Gesetzeslage. Das Votum der Clearingstelle wurde wohl angenommen, sonst hätte es bestimmt Infos über eine Klage vor einem "ordentlichen" Gericht gegeben.

    Es gibt welche die höre auf euch und wollen unbedingt einen PIP anmelden.

    der VNB fordert aber von denen eine Bestätigung gemäß VDE-AR-N 4105, welche die Geräte naturgemäß natürlich nicht haben.

    Ende vom Lied - er darf die Anlage nicht in Betrieb nehmen.

    Das ist doch eigentlich die Schlussfolgerung die WR sind nicht anzumelden weil es gar nicht möglich ist.


    Das ist das gleiche wenn du die als Speicher bei der BNetzA anmelden willst (MaStR). Das geht auch nicht da du dafür wiederum die Registrierungsnr. des VNB brauchst

  • @all

    Verfolge diesen Thread, zu deutendes rechtliches und technisches bleibt offen und ist nicht beantwortet. Werde immer von so klaren Argumenten hin und her gerissen, die im nächsten Beitrag ebenso korrekt widerlegt werden. Auch Begrifflichkeiten bedürfen einer Deutung und Auslegung. Man hat keinen gemeinsamen Nenner. Oft redet man aneinander vorbei.


    Es zeigt mal wieder, Deutschland ist überreguliert. Keine blickt mehr durch. Aus meiner Erfahrung mit mehreren, erhaltenen Angeboten zur Erstellung von PV-Anlagen mit Akku, glaube ich die Rechtslage ist nicht geklärt. Die mühseligen Solateure wollen stets die Klimaprobleme mit PV aufhalten und nutzen zugleich die vom Bürger unbekannte Rechtslage das eigene Portemonaie kräftig zu füllen. Am PV-Markt sind ja auch viele Großkonzernen mit Tochterunternehmen unterwegs, um sich die Pfründe der Energiegewinnung für sich zu sichern. Verständlich. In keinem Fall geht es tatsächlich um den PV-Kunden und seinen Interessen. So ist der Markt. Unübersichtlich rechtlich ungeklärt.


    Technisch sehe ich das physikalisch. Wenn bei einer Netzersatzanlage, oder auch Insel genannten Anlage eine dreistufiger Trenn/Umschalter vorhanden ist, so ist eine Einspeisung ins Netz unmöglich. Sämtliche Forderungen von Gesetzen und VNB, entbehren jeglicher Logik. In so einem Fall hätte ein VNB keine Rechte auf Kontrolle, Genehmigungsverfahren oder Eingriff auf Kundennetze. So verkaufen auch sehr viele PV-Händler Anlagen, die nicht genehmigt werden müssen. Selbst wenn, wie auch immer ein solcher Schalter defekt sein sollte, dann fliegt lediglich eine Sicherung. Einspeisung phyikalisch unmöglich!


    Da ja EEG Umlagen erst ab Anlagen > 10kWP (oder > 30kWp?) bezaht werden sollen, so entsteht die Frage, müssen Inselanlagen im Marktstammdtenregister eingetragen sein? Wozu? Solche Anlagen haben ja keinen Einfluss auf irgentwelche öffentlichen Berechtigungen oder Forderungen oder die LIeferphysik von Strom aus öffentlichen Netzen. ( - ausgenommen Baurecht für Module).


    Auch wenn der Vergleich etwas hinkt, ich nutze die Luft aus der Öffentlichkeit zum Leben, ernte Radieschen und Salat auf eignem, kleinen Balkon, aber bei PV hört der Spaß auf ?


    Bei Überschußeinspeisanlagen kann doch der VNB froh sein, für geringste Vergütung oder sogar geschenkt Strom für die Solidargemeinschaft zu erhalten. Und sollte ich, von dieser Gemeinschaft mal Strom benötigen, dann zahle ich so teuer, wie nirgens auf der Welt, gern dafür jede kWh und Netzentgelte. Was soll der ganze Mist mit Vorschriften, Verordnungen und EEG für privat?


    Bitte erspart mir alle übelsten Schimpfworte.

    Von einem PV-Forum und deren Teilnehmern erwarte ich einen Weg zur Nutzung von PV ohne Vorschriften, dem ganzen Geschiss. Bitte zeigt mir den Weg auf.


    Ich frags nochmal, ist eine Netzersatzanlage, auch Inselanlage genannt, eine vom VNB genehmigungsplichtige Anlage?


    LG :)

  • Da wird auf deine Argumentation eingegangen... ;)

    Du meinst meine Argumentation bestätigt? Ja, das ist korrekt.

    Auf die ersten beiden Punkte werde ich nochmal eingehen, aber sehen wir uns erst deine bisherige Argumentation an, die etwa wie folgt lautet:


    Lies Punkte 1,2,3 aus Dokument IRRELEVANT, lies Punkte 4,5,6 aus Dokument IRRELEVANT, Zitat aus Dokument IRRELEVANT bestätigt, dass das Thema bei Anlage IRRELEVANT gesetzlich geklärt ist. Lies trotzdem auch noch Punkte IRRELEVANT 7,8,9. EDIT: Achja, Punkte 10,11,12 auch noch, bitte komplett!

    Das Thema ist wirklich geklärt. Bei der besprochenen Anlage geht es um eine Victron-Anlage... Votum2019/38

    Lies einfach das Votum komplett durch!

    Nein! Punkt 40 lesen

    Einfach den Link lesen! Besonders unter "Tatbestand" die Punkte 21,22,23,39,40... ;)

    Siehe Punkt 40... ;)

    siehe den jetzt schon mehrfach erwähnten Punkt 40

    Das Votum der Clearingstelle

    Keine deiner Aussagen stimmt!

    Lies die Punkte 25,26


    Aufgrund deiner grandiosen bisherigen Argumentation, welche sich ausschließlich auf dieses Dokument IRRELVEANT stützt, in welchem es wie schon x-mal erwähnt ausschließlich um die mittelbare Verbindung der Stromerzeugungsanlage zum Netz geht, welche bei der richtigen NETZUMSCHALTUNG so nicht auftreten kann, erkläre ich dir nochmal die Punkte 25, 26 und werde es dann gut sein lassen, da niemand derart begriffsstutzig sein kann.


    Zitat

    25 Der Wortlaut des § 61a Nr. 2 EEG 2017 wäre im Ausgangspunkt einer Auslegung zugänglich, die in der vorliegenden Konstellation das Vorliegen auch eines (mittelbaren) Netzanschlusses verneint, da eine Netzeinspeisung des eigenerzeugten Stroms jederzeit unterbunden ist

    Auch wenn nicht eingespeist wird kann eine (mittelbare) Verbindung zum Netz vorliegen, wie es hier nun mal der Fall ist.

    Es geht einzig um die mittelbare Verbindung des DC-Netzes, in welchem sich die Erzeugungsanlage befindet, mit dem öffentlichen AC-Netz.

    Zitat

    und der Strom aus der Erzeugungsanlage nur dann in den Verbrauchseinrichtungen verbraucht wird, wenn das Hausnetz durch Trennschaltung vom Netz getrennt wird.

    Das beschreibt die Grundfunktionsweise des Multiplus. Der Inverter wird nur aktiv (stimmt nicht ganz), wenn der Eingang getrennt ist. Die mittelbare Verbindung besteht bei aktivem Eingang aber trotzdem, sodass dieses Argument nicht zählt. Es geht also noch immer um die mittelbare Verbindung.

    Zitat

    Da der Wortlaut auf den Netzanschluss der Stromerzeugungsanlage und nicht (mehr) auf den des Eigenversorgers abstellt (s. u. Rn. 28 ff.) und den Begriff des Netzanschluss nicht näher definiert, käme eine Lesart in Betracht, in der eine Netztrennung wie die vorliegende oder ähnliche technische Umsetzungen zur Verhinderung von Elektronenflüsse aus und in das Netz ausreichen könnten, um einen mittelbaren Netzanschlusses zu verneinen.

    Nein, eine Verhinderung der Einspeisung reicht nicht aus solange eine (un)mittelbare Verbindung besteht und diese besteht beim Multiplus aus technischer Sicht immer.

    Zitat

    Es ließe sich argumentieren, dass die Stromerzeugungsanlage zu keinem Zeitpunkt an das Netz angeschlossen ist. Hieran würde auch der für 20 ms stattfindende Parallelbetrieb nichts ändern, da es sich insoweit um eine technisch nicht vermeidbare Verbindung handeln dürfte

    Siehe oben. Aufgrund dieser technisch nicht vermeidbaren Verbindung wird zurecht die EEG-Umlage fällig. Man hätte den AC-Eingang nicht anklemmen dürfen, dann würde dieses Dokument nun anders aussehen.


    BTW: Mit "zurecht" meine ich nach geltendem Recht, nicht sinnvollerweise.


    Zitat
    6 Allerdings wird unter einem „Netzanschluss“ gemeinhin und auch in anderen Normen des EEG (bspw. in § 16 EEG) nicht mehr als die Herstellung einer Verbindungsleitung, also die Verlegung und der Anschluss eines einfachen Kabels verstanden und der Begriff des mittelbaren Netzanschlusses kann daher ebenso gut dahingehend verstanden werden, dass bereits das Bestehen eines Anschlusses des Hausnetzes und die Einbindung der Stromerzeugungsanlage in das Hausnetz das Vorliegen eines mittelbaren Anschlusses begründet,

    Bereits der Anschluss des öffentlichen Netzes an den AC-Eingang des Inverters genügt hier zur Herstellung besagter Verbindungsleitung, sodass die Erzeugungsanlage als eingebunden gilt.

    Zitat

    unabhängig davon, ob der Anschluss des Hausnetzes während des Eigenverbrauchs unterbrochen ist und die Stromerzeugungsanlage nur im Trennfall zur Versorgung der Verbrauchseinrichtungen herangezogen wird, da die bestehende Leitung des Hausnetzes durch die Trennschaltung nicht beseitigt wird.

    Dass der Inverter nur aktiv ist während das Transferrelais geöffnet ist und der Inverter während der aktiven mittelbaren Verbindung nicht einspeist, tut nichts zur Sache. Die Verbindung besteht, also müsste man die Leitung vom AC-In entfernen, damit die Voraussetzungen für ein Inselnetz erfüllt sind und bei größeren Anlagen keine EEG-Umlage fällig wird.


    Dies erreicht man mit einer I-0-II Umschaltung oder eine verriegelten Schützschaltung. Weshalb das so ist und hierbei keine mittelbare Verbindung oder Verbindungsleitung besteht, habe ich mittlerweile des Öfteren erläutert.

    Das Dokument der Clearingstelle behandelt eine Anlage, welche den Anforderungen nach § 61 Absatz 1 Punkt 2 nicht gerecht wird. Jegliche Herleitungen aus diesem Dokument mit Umlegung auf richtige Inselnetze, wie z.B. dass dadurch nun für alle größeren Inselsysteme EEG-Umlage fällig wäre, man diese anmelden müsste oder gar bei bestehen eines Netzanschlusses diesen rückbauen müsste, sind vollkommener Quark. Die hier statt findende Panikmache entstand einzig durch Fehlinterpretationen aufgrund massiven Mangels an Fachwissen und technischem Verständnis.

    Auch wenn Seevetaler das nicht verstehen möchte und mich beim nächsten Posting abermals dazu auffordert Punkt drölfzig aus Dokument irrelevant zu lesen, hoffe ich, dass es zumindest der ein oder andere verstanden hat, dass ein Inselnetz selbstverständlich auch zusätzlich zum Hausanschluss bestehen darf, es weiterhin als Inselnetz gilt und es auch keiner Anmeldung bedarf, solange es zwischen der Stromerzeugungsanlage und dem öffentlichen Netz zu keinem Zeitpunkt eine (un)mittelbare Verbindung gibt. Ich denke die Beispiele mit den Solarleuchten und Campingplätzen zeigen auch recht deutlich, weshalb das so wie es interpretiert wurde nicht gemeint sein kann.



    Gruß


    schlossschenke

  • Bitte erspart mir alle übelsten Schimpfworte.

    Von einem PV-Forum und deren Teilnehmern erwarte ich einen Weg zur Nutzung von PV ohne Vorschriften, dem ganzen Geschiss. Bitte zeigt mir den Weg auf.

    Du verwechselst ein Forum mit rechtssicherer bzw. fachmännischer Beratung 😁 Letzteres gibt es aus gutem Grund in der Regel nicht umsonst.

  • Hallo,

    so entsteht die Frage, müssen Inselanlagen im Marktstammdtenregister eingetragen sein?

    nein, das müssen sie natürlich nicht. Siehe Beispiel Solarleuchte im Garten, welche nach Definition zwar eine Insel darstellt, eine Anmeldung aber keinen Sinn machen würde.


    Was soll der ganze Mist mit Vorschriften

    Vorschriften sind in gewissem Maße nötig und auch sinnvoll, ganz ohne geht es nicht (gut). Dass es irgendwann mal zu viel des Guten ist, ist wieder ein anderes Thema.


    Von einem PV-Forum und deren Teilnehmern erwarte ich einen Weg zur Nutzung von PV ohne Vorschriften

    Diesen Weg gibt es praktisch nicht, aber lies dir doch einfach nochmal Andrés Beitrag durch, welcher auf alles Wichtige eingeht.



    Gruß


    schlossschenke