mobile Inseln auf VW Bus und Elektro-Cart

  • Ja, da hast Du sicher recht. Ich werde auch diese Werte berichten, sobald ich dazu komme. Hab leider auch noch ein Leben abseits des Flugplatzes

  • Servus, klar, als Untermauerung der Behauptung sagt der SD-Wert vor der Ladung mehr aus.

    Er wird halt sehr unterschiedlich ausfallen, sozusagen nach Tagesform ;)

    Ob die Umstellung des Netzladers und das zusätzliche Modul sich langfristig günstig auf den Akku auswirken sagt

    halt die SD nach der Vollladung. Weil die ja mit vielen Zellen <1,26kg/l nicht grade gesund ausgeschaut hat...

    Und damit klärt sich dann halt auch die Frage ob es Sinn macht weiterhin auf Pb-Traktionsakkus zu setzen

    oder ob man beim nächsten Mal tatsächlich besser in einen Li-Akku investiert.


    lg,

    e-zepp


    PS: @Yossarian- schmalere Reifen und höherer Luftdruck wirken sich übrigens enorm auf den Verbrauch aus!

    Was machen die Akkus eigentlich den ganzen Winter über? Ideal wäre eine zweiwöchige Entsulfatierungsladung

    im Herbst alle parallel mit 14V bei 20°C und danach möglichst kühl bei 13,2V Float bis zum Frühling lagern...

  • Morgen,

    Weil die ja mit vielen Zellen <1,26kg/l nicht grade gesund ausgeschaut hat...

    Der Ertrag eines solchen Modülchens ist insbesondere bei trüberem Wetter doch eher beschränkt. Was denkst du, wie gesund werden die Zellen noch sein, wenn ein solches Modul selbst bei diesem Wetter den Verbrauch auf die Hälfte drücken kann?

    Und damit klärt sich dann halt auch die Frage ob es Sinn macht weiterhin auf Pb-Traktionsakkus zu setzen

    oder ob man beim nächsten Mal tatsächlich besser in einen Li-Akku investiert.

    Absolut nicht. Wenn das Modul es schafft die Laufzeit tatsächlich zu verdoppeln, ist das einzige was sich klärt, dass ein neuer Bleiakku das auch locker ohne Modul schaffen würde (das dann aber natürlich trotzdem dran bleibt).


    schmalere Reifen und höherer Luftdruck wirken sich übrigens enorm auf den Verbrauch aus!

    Ich nehm dich mal auf die nächste MTB-Tour mit, dann reden wir nochmal :)

    Beim Rennrad hättest du wiederrum recht.

    Korrekt lautet die Aussage: ein an den Untergrund angepasster Luftdruck und Reifen wirken sich positiv auf den Verbrauch aus ;)



    Gruß


    schlossschenke

  • Irgendwie hast Du Dich schon am Anfang mal darauf eingeschossen dass hier alles Mist ist und jetzt kannst Du nicht

    mehr über diesen Rand schauen, schade. :(

    Warum klammerst Du Dich jetzt an die Aussage von Yossarian bezüglich des "halben Verbrauchs"? Er guckt doch nur

    auf die Anzeige in der Golfschüssel und die sieht wiederum nur die Akkuspannung die natürlich jetzt höher ist,

    war doch genau Deine (richtige!) Argumentation. Ich schaue auf die SD, und wenn sich diese -bei gleicher oder

    ähnlicher Nutzung wie die Jahre davor- bei diesem verschlissenen Akkusatz im Laufe der Zeit sogar noch erholt komme

    ich zu dem gleichen Schluss wie der TS - die Aktion mit dem Modul hat sich gelohnt!

    Und wenn der nächste Akkusatz so statt 4 dann 6 Jahre durchhält schneidet ein Li-Akku und sogar eine PzS wirtschaftlich gesehen noch schlechter ab als jetzt schon. Oder meinst Du eine PzS würde >10 Jahre oder ein Li-Akku >18Jahre halten?

    Deine Erfahrungen beim MTB in Ehren, aber hier geht es um ein ebenes Rollfeld, die Reifen der Golfschüssel

    sind extrem breit und haben normal nur so um die 1,0-1,2 bar - das schont zwar den Rasen aber kostet halt enorm Kraft.

    Schon mit +0,3bar könntest Du den Unterschied an einem Amperemeter deutlich ablesen.

    Musst Du jetzt nicht glauben aber Yossarian freut sich vielleicht über einfache Verbesserungen bei 0 Kosten ;)


    lg,

    e-zepp

  • jetzt kannst Du nicht mehr über diesen Rand schauen, schade. :(

    Wie kommst du denn zu dieser Auffassung?


    die Aktion mit dem Modul hat sich gelohnt!

    Ich habe dem Modul (glaube ich) nie abgesprochen, dass es sich lohnen würde ("kein Fehler")?

    Ich sagte nur ein Modul kann das Problem nicht lösen. Könnte es auch nicht, wären die Akkus nicht derart im Eimer (gewesen), sondern auch in gutem Zustand ständig leer. Folglich hat man nun zwar eine vorübergehende Besserung erreicht, über die man sich auch gerne freuen darf, aber meine Meinung bleibt unabhängig davon die selbe.


    Und wenn der nächste Akkusatz so statt 4 dann 6 Jahre durchhält schneidet ein Li-Akku und sogar eine PzS wirtschaftlich gesehen noch schlechter ab als jetzt schon.

    Dann sind wir doch genau der selben Meinung ;). Lies nochmal:

    Wenn das Modul es schafft die Laufzeit tatsächlich zu verdoppeln, ist das einzige was sich klärt, dass ein neuer Bleiakku das auch locker ohne Modul schaffen würde (das dann aber natürlich trotzdem dran bleibt).

    Warum klammerst Du Dich jetzt an die Aussage von Yossarian bezüglich des "halben Verbrauchs"?

    Einzig aus dem oben genannten Grund. Wenn die Akkus ohne Modul komplett leer waren und mit Modul nun (fast) noch halb voll wären, dann ist doch ganz logisch, dass ein neuer Bleiakkusatz den Anforderungen mehr als gerecht wird (selbst ohne Modul) und ein Li-Umbau vollkommen unnötig ist. Dass das Modul die Lebenserwartung eines neuen Akkus u.U. verlängert habe ich auch mal irgendwo geschrieben und dass sich Li finanziell nicht lohnen wird ebenso. Sollte sich hingegen herausstellen, dass die SD im Keller ist, dann wäre ein Kapazitätstest oder besser eine Verbrauchsmessung die einzig richtige Herangehensweise um einen passenden Folgeakku zu ermitteln. Aus dem Grund interessiert mich die SD nach der Entladung deutlich mehr als die nach Vollladung.



    hier geht es um ein ebenes Rollfeld, die Reifen der Golfschüssel sind extrem breit

    Breite Reifen und niederer Luftdruck (okay, der Standardwert ist bereits niedrig) sind nicht nur zur Schonung des Rasens gut, sondern auch um bei durchnässter Wiese oder allgemein weicherem Boden nicht einzusacken (Auswirkung auf den Verbrauch). Außerdem für erhöhte Traktion beim Anziehen. Im Durchmesser sind die Reifen verhältnismäßig klein, sodass erhöhter Luftdruck sich bei Unebenheiten eher negativ auswirkt, sowohl auf den Verbrauch als auch auf den Komfort. Wie der Untergrund bei Yossarian aussieht, welcher Reifendruck aktuell gefahren wird und wo das Fahrzeug überall bewegt wird weiß ich nicht. Bei nur sehr geringfügigen Unebenheiten und trockenem Untergrund wirkt sich ein etwas höherer Reifendruck natürlich positiv aus, wobei die Wiese als solche bereits zu erhöhtem Verbrauch führt.



    Gruß


    schlossschenke

  • Ich würde mal so rumspekulieren: Wenn neu haben unsere Akkus nominell 7.2 kWh. Davon gibt uns die Ladeanzeige vemutlich so ca die Hälfte frei, also 3.6 kWh. Yamaha verkauft ja zigtausende von diesen Karren, die werden schon wissen, wie wenig sich die meisten Nutzer um den Akku kümmern. Nun sind wir wohl in der Nähe von 50% SoH bei den Akkus - also eigentlich kaputt. Unser typischer Tagesverbrauch liegt dann wohl in der Größenordnung von 2 kWh. Wie es aussieht, bringt mein Solarpanel ca. 1 kWh im laufe des Tages. Die Spannungslage der Akkus bleibt jetzt den ganzen Tag >50 V. Das heißt es werden auch bei diesen verschlissenen Akkus die so schädlichen Tiefentladungen vermieden. Und damit kann ich den SoH von 50% vielleicht noch bis zum Ende dieser Saison retten. In Moneten habe ich also die Nutzbarkeit von 900 EUR um 20% erhöht. Was nebenbei auch für die Umwelt gut ist. Und die Solarinstallation hätte sich schon im ersten Jahr bezahlt gemacht.


    Im Winter bleibt das Teil eigentlich immer am Ladegerät. Ich schau dann alle 4 Wochen nach dem Wasserstand und fülle passend auf.


    Mit dem Reifendruck experimentier ich lieber nicht rum. Das Fahrzeug wird mit unterschiedlichsten Beladungen betrieben. meist nur eine Person, manchmal auch drei Riesen oder dicke Omis. Traktionsprobleme gabs auch noch nie, eher zu schlappe Reifen, wo ich dann Sorge hab, das jemand über einen Stein fährt und bis auf die Felge durchdrückt.


    Nein, das bleibt jetzt erstmal so und am Ende der Saison entscheide ich dann, wie es weitergeht. Vielleicht sehen wir dann ja schon wieder ganz andere Akkupreise.


    Alle Testerei von Kapazität und/oder SD wird mir keine Verlängerung der Lebensdauer erbringen, es verbessert nur meine Vorwarnzeit, wann ich wieder Geld ausgeben muss. Wenn Strom fehlt, dann muss man Strom ranbringen. Das habe ich getan.



    P.S: Meine Flugschüler sind jedenfalls seeeeehr dankbar, denn die kriegen jetzt wieder einen Flug mehr pro Tag. Und auch die Motorflieger sind dankbar, denn sie sparen ordentlich Sprit, wenn sie nicht durchstarten müssen, weil da noch ein Segelflieger in der Bahn liegt

  • eher zu schlappe Reifen, wo ich dann Sorge hab, das jemand über einen Stein fährt und bis auf die Felge durchdrückt.

    Das hört sich doch ganz nach einem "ebenen Rollfeld" an :mrgreen:.

    Im Ernst, in dem Fall ist/wäre der Reifendruck wirklich ZU niedrig.


    Alle Testerei von Kapazität und/oder SD wird mir keine Verlängerung der Lebensdauer erbringen

    Falls technisch möglich, wäre eine Verbrauchsermittlung an einem harten Tag die sinnvollste "Testerei", denn davon hängt die notwendige Akkugröße ab.



    Gruß


    schlossschenke

  • Mit dem Reifendruck experimentier ich lieber nicht rum....

    Warum? Schau doch in Deine Betriebsanleitung, da gibt es einen Wert von -bis und in dem Bereich kann man doch auch gefahrlos "rumexperimentieren". Oder ist das zu einfach so den Verbrauch zu reduzieren? ;)

    denn davon hängt die notwendige Akkugröße ab.

    und was hilft einem das? Der Platz ist vorgegeben und begrenzt, mehr Kapa auf gleichem Raum wird man nur mit

    NiMh- oder Li-Akkus bekommen.

    Weißt Du was man bei den Flurförderfahrzeugen macht damit sie eine Schicht durchhalten?

    Höhere SD, Zwischenladung und/oder Wechselakku. Warum? Weil ein größerer Akku schlicht nicht zur Debatte steht!

    Bei der Zwischenladung hat sich gezeigt dass bei den hohen Strömen eine ungute Schichtung entsteht- deswegen wurde

    die EUW "erdacht". Ist hier nicht notwendig weil die kleinen Ströme keine nenneswerte Schichtung ezeugen.

    dann ist doch ganz logisch, dass ein neuer Bleiakkusatz den Anforderungen mehr als gerecht wird

    natürlich ist das logisch, funktioniert hier ja auch.

    Aber warum alle 3-4 Jahre neue Akkus verbauen wenn die Karre -mit Modul und ein paar weiteren kleinen Optimierungen

    auch 5-6 Jahre das tut was sie soll? Was stört Dich daran?


    lg,

    e-zepp