Die Oberlausitz wird "Grüner" - EFH PV Planung

  • Abend,


    Also 10mm2 sind es zur Garage definitiv.

    Zum Verteiler ins DG könnten es 16mm2 sein.


    Schnee kommt bei uns schon mal öfters vor und auch sehr starke Windlast. 2m Module würden dann eher auf die Garage passen, welche ja mit 15Grad doch recht Flach ist.

  • Südseite des EFH quer belegen. Dann passen 40 (2x20) Module drauf und Du hast etwas größere Randabstände. Nord könntest Du auch quer probieren.

    Irgendwo oberhalb 35kWp auf einem Haus: :thumbup:

    Ich habe eben noch mal neu geplant und auch Schornstein als auch Schneefang, Leiter mit eingeplant.



    Insgesamt wären somit 97 Module möglich, wobei ich wohl noch zwei Module wegen dem Schornstein weg lassen sollte.


    Am Ende wären bei Maximal Belegung also knapp 37kwp möglich.

  • 10 Quadrat reichen dicke für 30kVA!

    Wechselrichter im Schatten unter den Carport oder die Nordostseite der Garage, Automaten tauschen, fertig.

    Dann hast Du nur noch die Qual der Wahl bei den Wechselrichtern.

  • Dachhaken für Erlus Linea


    Aktuell beschäftige ich mich mit dem Befestigungssystem der PV-Anlage.

    Auf Grund der Anordnung der Module in Querrichtung werde ich wohl um eine Kreuzmontage und einem erhöhtem Aufbau nicht drum herum kommen.

    Bei der Auswahl der richtigen Dachhaken scheint es für unseren Ziegel "Erlus Linea" nicht den einen richtigen Dachhaken zu geben.

    Auf der Suche bin ich auf Youtube auf ein Video gestoßen wo ein Universalhalter verwendet wird:

    Dachhakenmontage für Photovoltaikanlage

    Wenn ich mir das Video so anschaue, dann werde ich wohl einiges am Deckziegel wegnehmen müssen.

    Ich werde mir erst einmal paar verschiedene Dachhaken zur Probe bestellen und nach der besten Lösung suchen.

    Gruß Mirko

  • Ist doch super so. So bauen, Huawei 33KTL auf 30 kVA, 30 kW anschließen und anmelden, die letzten 7 kW ein Jahr später dazu.

    Ich möchte deinen Gedanken kurz aufgreifen.

    Wenn ich das Maximum auf meinem Dach belege, dann ergibt sich folgende Belegung.

    Haus SüdWest 28Grad = 40 Module a 390 kwp

    Garage SüdWest 16Grad = 16 Module

    Haus NordOst 28Grad = 25 Module

    Garage NordOst 16 Grad = 16 Module


    So wie ich es verstanden habe sollte der Wechselrichter Huawei 33KTL ja für alle 4 Flächen gleichzeitig dienen.

    Bei 37kwp kann ich ja maximal 25,9 einspeisen. Das tut schon echt weh, was auf der Strecke bleiben könnte. Wobei natürlich der Idealzustand nie erreicht werden wird.

    Dennoch müsste ich ja irgendwie die Leitungen von der Garage zum Haus oder andersrum in den Griff bekommen oder?

  • Bei 37kWp kannst du 30kVA einspeisen, ein RSE wird in jedem Falle gebraucht.

    Tesla P85+ seit 8/13 >471.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos gesteuert per E3DC-Control und Teslatar zum Börsenpreis von aWATTar geladen.

  • Ist doch super so. So bauen, Huawei 33KTL auf 30 kVA, 30 kW anschließen und anmelden, die letzten 7 kW ein Jahr später dazu.

    Bei 37kWp kannst du 30kVA einspeisen, ein RSE wird in jedem Falle gebraucht.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann benötige ich den RSE ja nur wenn ich über 30kw gehe.

    Ich habe mich versucht in das Thema rein zu lesen und vom Bauchgefühl gefällt es mir nicht den Versorger da die Oberhand über meine Anlage zu geben auch wenn es bisher nicht die Regel ist dass Sie eingreifen. Die Kosten kommen als Einflussfaktor ja noch mit drauf.

    Gern möchte ich versuchen über die 70% Regel (Weich) die Anlage in den Griff zu bekommen.

  • RSE ist ab 25kVA Pflicht.


    Ist aber auch egal, abgeregelt wird da nie. Die regeln zuerst die WKA ab, dann die großen Solaranlagen auf dem Feld, dann die großen auf den Hallendächern und dann kämst Du vielleicht mal irgendwann an die Reihe. Monetär ist es auch egal - die Abregelung muss Dir vergütet werden...


    Ich würde jetzt die 30kVA jetzt voll machen. Den Rest dann in einem Jahr. Module usw. können jetzt gleich mit aufs Dach, in einem Jahr klemmst Du die dann nur noch unten an und musst dann nicht noch mal aufs Dach.


    Das Ganze über einen separaten Kredit finanzieren. Dem Banker Deinen Geschäftsplan vorrechenen: Die Anlage wird sich allein durch die Einspeisevergütung binnen 15 Jahren rechnen. Die Rückzahlung ist somit staatlich garantiert. Sollte ihn überzeugen...


    Das freie Kapital verwendest Du dann, um den ersten Diesel gegen BEV zu ersetzen. Passt auch besser zur PV...

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    10,2kWh Batterie (BYD HVS)

    6kW Luft-WP (Dimplex LAK6IMR)

    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • Das freie Kapital verwendest Du dann, um den ersten Diesel gegen BEV zu ersetzen. Passt auch besser zur PV...

    Woher weißt du das ich zwei Diesel fahre? ;-)

    Danke für deine Ausführungen. Ich bin gerade dabei, die ganzen Kosten zusammen zuschreiben und dann weiß ich ja was ich von der Bank noch brauche.

    Den Ertragsrechner muss ich auch noch bemühen.

  • ...Bei 37kwp kann ich ja maximal 25,9 einspeisen. Das tut schon echt weh, was auf der Strecke bleiben könnte. Wobei natürlich der Idealzustand nie erreicht werden wird.


    Dennoch müsste ich ja irgendwie die Leitungen von der Garage zum Haus oder andersrum in den Griff bekommen oder?

    Wie kommst Du auf den Wert?

    Mehr als die Hälfte meiner Module sind mit 11° als Ost/West-Anlage ausgerichtet. Gestern erreichte der WR bei Sonnenschein bis zu 19kW.


    Die Solarleitungen ziehst Du vom Dach des EFH durch ein Schutzrohr (aus Alu zum Beispiel) am Giebel zur Garage und führst sie dort unter den Dachziegeln zu dem Punkt, an dem sie mit den Kabeln der „Garagen-PV“ nach unten zum Wechselrichter sollen.