Eigenverbrauch mit Speicher monatliche Meldung

  • Guten Morgen zusammen,

    gleich vorweg - ich habe einen Steuerberater der sich grundsätzlich um alles kümmert.


    Die Zahlen muss ich ihm aber liefern. Damit ich nicht zu viel / zu wenig angebe, hier nun meine Frage.



    Da ja der selbst verbrauchte Strom versteuert werden muss (welch ein Irrsinn), muss ich doch in dem Beispiel oben, sowohl die Energiemenge was DIREKT verbraucht wurde (224,59 kwh) als aus auch die Energiemenge welche in den Speicher geflossen ist ( 202,90 kwh) als Eigenverbrauch ( 427,49 kwh ) angeben.


    Das sehe ich doch richtig - oder? Das mir dies Daten nur vom Fronius Smartmeter und nicht von einem geeichten Zähler zur Verfügung stehen, spielt dabei keine Rolle?


    Marginale Unterschiede sind da nämlich vorhanden - so sagt z.B. der offizielle Einspeisezähler 186 kwh und mein Fronius Smartmeter 182,91 kwh. Also kann/muss ich davon ausgehen, das auch die Selbstverbrauchswerte nicht 100%ig stimmig sind?


    Ist die monatliche Einspeisemenge für das Finanzamt überhaupt von Interesse? Ich habe ja von den Stadtwerken einen Bescheid über die fixen monatlichen Abschlags Zahlungen erhalten. Dieses wird am Jahresende sicherlich gegen gerechnet. Für mein persönliches empfinden sind die Stadtwerke viel hoch an diese Abschlag Zahlungen heran gegangen, sodaß ich am Jahresende vermutlich ordentlich was zurück zahlen muss.


    Diese minder Einnahmen sind ja dann Finanzamt technisch relevant, oder? Oder rechnet das Finanzamt durch die monatlichen Angaben der Bezugs- / Verbrauchsmengen anhand der Strompreise auf Heller und Pfennig mit?


    Vielen Dank für Eure Antworten.

  • Dein Direktverbrauch ist Erzeugung minus Einspeisung.

    Brauche ich dann einen geeichten Erzeugungszähler? Im Moment habe ich ja nur einen 2-Richtungszähler von Discovergy (Bezug & Einspeisung) verbaut.


    Die anderen Werte (u.a. Erzeugung Gesamt) kann ich nur über das Fronius Smartmeter auslesen - dieses ist aber nicht geeicht.

  • Nein, Gesamterzeugung aus dem WR über Smartmeter minus Einspeisung aus dem Zweirichtungszähler.

    Gruß vom Jailman


    14,88kWp (Ost 110°, 38°) / (West 290°, 38°)

    SE10K-RWS mit LG Chem RESU10

    Hyundai Kona 64 kWh 150 kW mit openWB series2

  • Was ist eigentlich mit dem Eigenverbrauch des Wechselrichters? Bei 70W sind das ca. 50kWh im Monat, die mein SE WR im Monitoring dem Hausverbrauch zuschlägt. Aber das sollte ja steuerrechtlich dem Unternehmen zugerechnet werden und nicht dem privaten Eigenverbrauch, oder?

  • Hallo,


    genau diese Frage stelle ich mir auch.

    Genau genommen ist der Eigenverbrauch aus 2 Gründen zu hoch angesetzt:

    1. Verbrauch zum Betrieb des Wechselrichters

    2. Lade- und Entladeverluste beim Batteriespeicher (bei Fronius wird als Eigenverbrauch das Laden der Batterie mitgerechnet)


    Von daher müsste man beim Berechnen des steuerlichen Wertes zum Direktverbrauch einen gewissen Teil abziehen, da man ihn eben nicht direkt verbraucht hat, sondern zum Betrieb der Anlage benötigt.


    Wird das schon bei der USt. Voranmeldung mit eingerechnet? (wird also demnach der Direktverbrauch um z.B. 10% gemindert durch derartige Verluste?).

    Gibt es hierfür belastbare Zahlen?

  • Mein, wer so schlau ist sich einen Akku zum Heizen hin zu stellen muss damit leben.


    Oder wie viel mehr kannst du Dank Akku mehr erzeugen, einspeisen und verkaufen?

  • Mein, wer so schlau ist sich einen Akku zum Heizen hin zu stellen muss damit leben.


    Oder wie viel mehr kannst du Dank Akku mehr erzeugen, einspeisen und verkaufen?

    Deine Frage ist falsch gestellt und leider unpassend.

    Durch die Batterie erhöht man lediglich seinen Eigenverbrauch. Man verkauft dadurch also weniger bzw. speist weniger ein. Ebensowenig wird dadurch die Erzeugung beeinflusst.

    Ich war übrigens auch kein Freund einer Batterielösung, aber die Batterieförderung lässt den Kostenfaktor besser aussehen.

    Klar gibt es Wärmeverluste, diese sind aber nicht sehr hoch.

    Nur möchte man dem Finanzamt nichts schenken.

    Merkwürdig, dass sich darüber sonst niemand Gedanken macht.

  • Zitat

    Nur möchte man dem Finanzamt nichts schenken.

    Merkwürdig, dass sich darüber sonst niemand Gedanken macht.

    Ich habe die Fragestellung mal an meinen Steuerberater, welcher auch Fachanwalt für Steuerrecht ist, weiter gereicht. Mal gucken was dabei heraus kommt und ob es ggf. schon entsprechende Rechtssprechunggen zu dem Thema gibt.

  • das ist von der Clearingstelle und der BnetzA doch schon zum drölfzigsten Mal Durchgekaut.


    wenn deine Anlage strom verbraucht der Nicht der Erzeugung dient ( RSE Smartlogger, NA Schutz)

    so ist dieser Strom dem Eigenverbrauch zuzurechnen.

    der Strom aus der Batterie ist mit seinen Verlusten zu berechnen.


    der Bäcker nimmt 10 Brötchen aus seinem Laden.

    5 Isste re selbst mit seiner Familie die anderen 5 schmeist er weg.

    zu versteuern ist die Sachentnahme also 10 Brötchen.


    er hätte auch nur 5 aus dem Regal nehmen können und somit seine Firma weniger schädigen können.

    Die Gedanken die uns lenken, führen uns in ein großes Nichts. Wir illusionieren das Vollkommene und vergessen die Welt in der Wir Leben!


    Gefangener des EEG mit Volleinspeisung und Netzbezug!