gMSB tauscht Zähler nicht - möchte eine Beauftragung/Kostenübernahme

  • Messstellenbetreiber bei Anlagen >7kWp bis zu 100€

    Aber nur wenn er ein iMSys einbaut - bei mir war bisher und wird auch weiterhin eine mME verbaut werden.
    Soweit ich das verstanden habe liegt der Rollout der iMSys aktuell eh erstmal auf Eis und niemand ist dazu verpflichtet so ein Teil einbauen zu lassen.

  • Die meisten bauen ja nur ein mME ein

    Ja...

    Oder wie in meinem Fall, bauen gar nichts neues ein und Rechnungen über den eingespeist en Strom bezahlen Sie auch nicht.

  • Nach Langem hin und her telefonieren gab es endlich mal eine Rückmeldung der Rechtsabteilung.


    Nochmal mein Anschreiben vom 04.03.21


    Daraufhin erhielt ich am 20.05.21 folgende Antwort.

    Sie wollen mir also sagen, dass es nicht erforderlich ist einen neuen Zähler einzubauen und ich das ausdrücklich wünsche und deshalb bezahlen soll ...? Das von mir gewählte Messkonzept 4 ist übrigens kein Wunsch, sondern beschreibt den IST-Zustand, nur eben ohne 2RZ.



    Die Rechnung setze ich umgehend neu auf - ich bin mit den verschachtelten Firmenstrukturen etwas durcheinander gekommen. Die ganzen Tochterfirmen und die jeweiligen Zuständigkeiten verwirren einfach.


    Die Antwort auf die Email muss ich mir noch in Ruhe überlegen - mir sind da schon ein paar "technische" Fragen offen:

    Wie wollen die Herren mit einem Bezugszähler die Einspeisung messen?

    Wieso ist mein Wunsch, dass das Messkonzept so bleibt wie es ist, ein Sonderwunsch und will bezahlt werden? Es muss doch nur ein Bezugszähler in einen 2RZ getauscht werden.

  • Zitat

    ist ein Zählertausch für die Erbringung der von Ihnen unter Bezugnahme auf § 35 Abs. 1 Satz 1 MsbG i.V.m. § 3 MsbG beschriebenen Standardleistungen an sich nicht erforderlich, sondern allein deshalb vorzunehmen, um das darüber hinaus ausdrücklich von Ihnen gewünschte besondere Messkonzept (vgl. Anlage, dort Seite 7: angekreuztes „Messkonzept Nr. 4“) umzusetzen. Der Zählertausch erfolgt daher nicht wegen der von der NHL Netzgesellschaft Heilbronner Land GmbH & Co. KG (NHL) als Ihrem gMSB zu erbringenden Standardleistungen, sondern aufgrund Ihres zusätzlichen Kundenwunschs.

    Eine glatte Lüge.

  • Die Damen und Herren haben heute die überarbeitete Rechnung (Korrektur der Anschrift) von Inbetriebnahme der Anlage bis Ende April erhalten.


    Zusätzlich habe ich an den gMSB folgende Zeilen bezüglich Zählertausch formuliert und das PDF (Antwort der BNA auf meine Frage der Kosten für Zählertausch) angehängt.

  • Heute kam die nächste Rückmeldung ... Zitat folgt.

    So langsam weiß ich nicht mehr was ich noch entgegnen soll.


    Soll ich mal auf ein Schlichtungsverfahren der BNA hinweisen?

    Was habe ich denn noch für Möglichkeiten, wenn sich der Netzbetreiber so massiv gegen (meine Auffassung) des MsbG stellt? Oder ist meine Auffassung wirklich so falsch und ich muss die Kosten in Höhe von 95,20€ für den Zählertausch tragen?


    Zu meiner Rechnungsstellung verliert sich diesmal kein Wort. Ich bin gespannt ob oder ob nicht gezahlt wird ...


    PS: Falls der Beitrag mal von jemandem gesucht werden sollte.

    Der Netzbetreiber ist die NHL Netzgesellschaft Heilbronner Land. Diese sind eine Tochter der NHF Netzgesellschaft Heilbronn-Franken, die wiederum eine Tochter der ZEAG Energie AG sind. Alle haben ihren Sitz in Heilbronn.

  • In wieweit entbindet meine Wahl der Überschusseinspeisung (Messkonzept 4) den gMSB von der Preisobergrenze nach MsbG für einen Zählerwechsel?


    Die Frage und den gesamten Kommunikationsverlauf habe ich soeben der Bundesnetzagentur übermittelt. Ich hoffe auf eine zeitnahe und ausdrückliche Klarstellung zu diesem Fall, bin aber durchaus skeptisch.