Zwei der Kabel sind an der Platine festgelötet und müssen auf der anderen Seite getrennt werden.
Dort sind sie gesteckt.
Das Kabel ganz links und ganz rechts bleibt dran!
Auf dem Bild sieht man schon den neuen Kondensator, in dem Fall ein 50V Typ mit Drähten.
Das passt.
Nochmal zur Demontage des alten Elkos.
NICHT löten!
Mit einer Kombizange fest packen.
Feste in Richtung der Platine drücken, also das Gegenteil von Ziehen.
Drehen.
Die dünnen Beinchen des Kondensator reißen ab.
Anschließend lötet man die Reste ab und verzinnt neu.
Ich habe auf diese Weise schon tausende Elkos beruflich gewechselt.
Und hunderte privat.
Bei alten Platinen mit bleihaltigem Lot reißen die Beine nicht selber sondern lösen sich von den Pads.
Bleifreies Lot (haben wir hier) ist mechanisch viel härter, deswegen ist es wichtig den alten Elko feste gegen die Platine zu drücken.
Der Versuch den Elko abzulöten endet fast immer im Desaster, sprich die Lötpads reißen ab.
Das gleiche kann passieren wenn man den Elko nur dreht ohne ihn fest anzudrücken.
Mancher Hersteller kleben die Bauteile zusätzlich an, da hat man Löten genau 0 Chancen den ohne Beschädigung der Platine runter zu bekommen.
Man darf den alten Elko ruhig fest anpacken, er ist ja kaputt
Und von unten erkennt man die Belastung im Gummi durch die Drehung und dass die Drähte abgerissen sind und nicht etwa geschnitten