Pultdach 6° Süd - Neubau EFH

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich bereits bei Angeboten meine Anlage erstellt habe wollte ich gerne einmal auf Empfehlung hier ein Theard eröffnen.

    Ich bin absoluter Laie und würde gerne versuchen alles so gut wie möglich zu erklären.




    Hier einmal eine Ansicht des Daches.

    Das Carport und das Büro können nicht belegt werden.

    Somit bleiben noch ca. 123 m2 Dachfläche übrig. - Nicht irritieren lassen von der oberen rechten Ecke die vom Dach fehlt. Das Dach ist in Wirklichkeit rechteckig.


    Hier ein paar Daten zum Dach:


    Aufdachdämmung

    Pultdach mit Bitumenbahn

    6° Dachneigung

    Ausrichtung Süden

    Länge: 9,6 m

    Breite: 12,2 m

    Ein Gerüst wird wegen dem Neubau während der Bauphase vorhanden sein.



    Zur Zeit gab es schon eine Planung, welche mir von einem Fachbetrieb vorgeschlagen wurde.

    Dort enthalten waren:

    44x Module (DCH-6BM1/60-325 (v1)) - 4 Reihen a 11 Module, zusammengefasst in 2x 22

    Nennleistung pro Modul 325 Wp


    1x Wechselrichter (HYD 15KTL-3PH(v1))


    1x Stromspeicher (Hybrid 10KTL AKKU 10kWh (v5))



    EIn paar Infos zum Haus:


    Bewohner: 3 (in Zukunft 4)

    Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Kontrollierte Wohnraumlüftung

    Standort: 35708


    Aufgrund von einigen Recherechen würde ich wahrscheinlich lieber auf den Speicher verzichten wollen.


    Über Tipps und Tricks zu einer guten Planung würde ich mich freuen. :danke:

    Grüße

    Daubsi

  • Die Überlegung, auf den Speicher zu verzichten, ist sicher gut. Ohne Pflichteinbau oder Förderung lohnt sich das aktuell nicht (Preise noch viel zu hoch und Technik leider noch nicht ausgereift, ca. 15-20 % Speicherverluste).


    Sind die angegebenen Maße (9,6x12,2 m) die zu belegende Dachfläche? Da könnten dann z.B. von Standardmodulen (340-350 Wp, ca. 1,70x1,00 m) gut 9x7 Module = 63 Stück drauf passen. Die könnte man auch sehr gut als 3x21 verstringen. Entweder an einen Kostal Piko 20 mit 3 MPPT oder aber 2 Strings parallel und dann an einen SMA STP 20000TL-30.


    Und was ist mit dem Bereich Richtung Terrasse, warum wurde das in dem Plan nicht belegt? Oder meinst du das mit dem Kommentar, dass es eigentlich rechteckig ist, also fällt diese Dachfläche weg?


    Was spricht gegen die Belegung des Carports?


    Von den in deinem Angebotsthread genannten Fabrikaten würde ich eher Abstand nehmen. Die sind hier nicht wirklich geläufig und hier werden ja einige Anlagen und Fabrikate täglich besprochen. Zumindest beim WR sollte da möglichst ein namhafter Hersteller her. Von den asiatischen ist bislang nur Huawei verbreitet. Bei den Modulen sind die Asiaten hingegen in puncto Preis/Leistung absolut top und schon lange auch hierzulande verbreitet.

    88 x JA Solar JAM60S10-340/MR mit 45 Solaredge P730 an Solaredge SE27.6K

    2 Wallboxen DaheimLaden V2 (auf 11 kW gedrosselt)

    Nissan Leaf

  • Genau die Maße 9,6 x 12,2 m ist die zu belegende Dachfläche. Wieso nicht die komplette Fläche bei dem ersten Angebot genutzt wurde ist mir bis heute nicht bekannt. Eventuell wollte dort jemand einfach nur volle Reihen legen.


    Gegen die Belegung des Carports spricht die Lage. Das Carport wird von einer großen Weide verdeckt. Des weiteren wurde das Carport nicht hierfür statisch ausgelegt, was sicher einfacher zu ändern wäre.

  • Warum ein Bitumendach? Ist doch unnötige wartungsintensiv.


    Trapezblech vollflächig mit Modulen belegen und man hat sehr sehr lange Ruhe. Preisgünstiger ist es dazu auch nochda sollte doch 5 Reihen a 11 Module passen.


    Mit 370 wo modulen Sind das 20,35 kWp


    Piko 20 3 mmpt 18+18+19

    Elektromobile: Renault ZOE ZE40 Car Sharing und Pedelec

  • 6° Dachneigung.

    Länge: 9,6 m

    Nur Pfeifen lassen keinen schmalen Wartungsgang in der Mitte damit man nicht an Dreck kommt.


    Sind das die Gesamtmasse oder ist schon was abgezogen?

    325 Wp sind aus dem letzten Jahrzehnt. Nicht mehr zeitgemäß.

  • Erst war eine Eindeckung mit Pfannen angedacht, aufgrund der geringen Neigung ist es mir aber zu aufwändig.

    Trapezblech ist sicher eine gute Alternative, werde hierzu nochmal Rücksprache mit meinem Dachdecker halten.


    DIe Maße sind die Maße aus dem Energienachweis, sprich per CAD vom Statiker gemessen. Wo du es nun ansprichst bin ich mir nicht sicher ob dort der Dachüberstand mit einbezogen wurde X/

    Das mit der "Wartungszone" finde ich einen guten Hinweis.

  • Das Bild in #2 zeigt eine nicht durchgehende Dachfläche im unteren Bereich. Da wo aber die 9,6m zur Verfügung stehen, sollten noch 6, wenn nicht 7 Module passen.

  • Erst war eine Eindeckung mit Pfannen angedacht, aufgrund der geringen Neigung ist es mir aber zu aufwändig.

    Trapezblech ist sicher eine gute Alternative, werde hierzu nochmal Rücksprache mit meinem Dachdecker halten.

    Der große Vorteil ist ja auch,dass die PV-Monatge deutlich preisgünstiger wird. Also hartnäckig auf Trapezblech bestehen.

    Bei hochprofil kannst Du da auch noch deultich mehr Dachüberstand ohne zusätzliche Holzkonstruktion machen.


    Auf meinem Tiny house habe ich Trapezprofil 104/267/0,75 mm genommen.

    Elektromobile: Renault ZOE ZE40 Car Sharing und Pedelec

  • Trapezblech erfordert 5°DN mindestens, bei Vorhandensein von Durchdringungen min. 7°DN.


    Trapezblech, welches begehbar sein soll (Reinigung z.B.) lieber mit 0,88mm wählen.

    Bei 0,75mm tritt man sich leicht Beulen rein. Vor allem mit Corona-Bauch...


    So hohes Trapezprofil wie es sundevil verwendet hat, ist schwer zu begehen.

    Lieber etwas niedriger wählen (50er oder 35er) und die Unterkonstruktion entsprechend dichter verlegen.

    100er Trapezblech ist eigentlich schon als Tragschale gedacht und nicht als Dacheindeckung.

    Wird wohl in diesem Fall billig verfügbar gewesen sein...


    Trapezblech auf dem Dach möglichst NICHT in anthrazit wählen sondern besser in grauweiß.

    Es heizt sich weniger auf und man hat dadurch auch weniger Spannungen beim wieder abkühlen.

    Schwarzes Trapezblech knackt schon mal, wenn die Sonne kommt oder geht...