Anlagen Umbau / Erweiterung / Optimierung Flacjdach + Schrägdach / Full Black

  • Hallo zusammen,


    wir haben 2017 im März unsere 9,9kw in Betrieb genommen und sind überaus glücklich damit.

    Aufgrund zweier Ausrichtungen der Module:

    1: 15 x Flachdach aufgeständert 15°

    2: 18 x Hausdach mit 28°

    in einer schönen schwarzen Optik von Winaico á 300 Watt/Modul

    hatten wir nun überlegt die Anlage umzubauen/umbauen zu lassen.

    (1 Stück Wechselrichter Fronius Symo 8.2-3-M. Dynamische70% Regelung verbaut.)


    D.h., auf dem Flachdach die 3 Reihen mit der Südausrichtung anders anordnen zu lassen.

    D.h., die erste Reihe nun umgedreht an die Attika gerückt und dann im Anschluß, wie mit Nord-Ost Aufständerung Flachdach weiterverfahren, um die Fläche möglichst zu belegen.

    Allerdings haben wir in etwa nur 5,80M breite.

    Gerne würde ich hier die Module vom Hausdach unterbringen (zumindest 15Stück zusätzlich).

    Damit ich auf dem Hausdach eine völlig neue (evtl. quer!?) Anordnung mit einheitlichen schwarzen (full black) Modulen in 6 Reihen á 7 Modulen hinbekomme.

    Das ganze optisch mit einem SOL50-Premium schwarz (ist jetzt auch schon in kleinerer Variante Verbaut) optisch nett hinbekomme.

    Evtl. dort wo der Schornstein ist, komplett Blindmodule in der Höhe des Hausdaches.


    Vertragstechnisch (Einspeiser) würde ich gerne den Vertrag aus 2017 weiter laufen lassen. Wir haben eine WP und Selbstverbrauch.

    Die Verdrahtung der Strings sollte dann mit den neuen Gegebenheiten so sein, dass:

    Summe X Flachdach + Summe X Schrägdach wieder die 9,9kw ergeben.

    Summe Y Flachdach + Summe Y Schrägdach wäre dann die Erweiterung, welche ich mit einem Speicher betreiben würde.


    Kann mir jmd. sagen:

    Zielsetzung ist es, die bestehenden 9900 Watt weitestgehend zu erhalten – mit der Einspeisevergütung aus 2017. Die Erweiterung sollte dann über einen sep. Zähler erfasst werden. (Platz in Zählerschrank vorhanden, da ehemailiger Wärmepumpenzähler mit Inbetriebnahme PV ausgebaut wurde). Dort aber hauptsächlich Speisung eines Speichers. Diesen möglichst groß/wirtschaftlich sinnvoll dimensionieren, da wir eine Wärmepumpe ebenfalls auch gerne damit speisen würden.

    Optional: On top die Möglichkeit ein EAuto mit Wallbox zu laden.


    Kann mir jmd. sagen, ob das machbar ist, was mir hier vorschwebt und ob Ihr jmd. kennt, der in PLZ 66907 so etwas realisieren könnte!?


    Mein Solateur aus 2017 meldet sich leider nicht mehr...


    Ich hoffe, dass ich alle Regularien des Forums eingehalten habe.

  • ja du hast auf beiden Dächern noch verschenkten PLatz.

    formal müsste es erlaubt sein, die Module anders anzuornden. Wichtig ist aber, dass an den alten Zähler mit der Einspeisevergütung aus 2017 auch nur ausschließlich die alten Module und auch kein einziges mehr angeschlossen werden, denn für die Module gelten die 20Jahre.

    Ob das allerdings finanziell sinnvoll ist ist fraglich. Auf dem Flachdach brächtest du vermutlich eine ganz neue UNterkonstruktion mit Zickzackaufständerung, die alte muss da wohl runter. Der BAllast auf dem DAch reicht in jedem Fall für drei ANlagen!

  • Ich versteh deine Prämisse nicht ganz. Selbstverständlich darfst du deine Module auf demselben Gebäude umordnen. Und selbstverständlich darfst du auch neue dazubauen. Die zählertechnisch zu trennen ist nicht unbedingt erforderlich. Du kannst die über den selben Zähler einspeisen lassen und die Erträge den Anlagen zuordnen lassen. Die Unterschiede werden minimal sein und kaum den zusätzlichen Zählerpreis kompensieren.


    Diesen möglichst groß/wirtschaftlich sinnvoll dimensionieren

    Das sind ja gleich drei Widersprüche auf einmal ^^. Im Ernst, ich will niemandem einen Speicher ausreden, der den haben will. Aber aufklären will ich dich schon, dass ein Speicher weder wirtschaftlich noch sinnvoll ist, und je größer desto weniger. Und erst recht nicht für eine WP, das solltest du im bisherigen Winter eigentlich schon gemerkt haben.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Nun ja, aktuell beziehe ich den Strom aus Eigenverbrauch, bzw. kaufe nachts/bei schlechter Ausbeuten Strom zu.

    Die Idee war m.u. den größten Verbraucher (WP) evtl. vom jetzigen Zähler zu nehmen, dann könnte ich dort mehr einspeisen (zur Einspeisevergütung 2017).

    Die WP dann auf dem neuen Zähler, mit Speicher laufen lassen. Wenn ich dann dort weniger einspeise, dann ist das nicht so schlimm, da dort weniger Einspeisevergütung fließt.

    Der Strom ist die letzten 3Jahre wieder teurer geworden und wird es auch weiterhin...

    Insofern bin ich am überlegen, wie man sich da sinnvoll aufstellen kann.

    Stromspeicher waren hier im Forum bereits bei unserer initialen Anlagenplanung verpönt...

    Deswegen bin ich ja aber erneut hier, um Expertenmeinungen zu bekommen und mir ein Resümee daraus zu erstellen.

    Danke

  • Das zählertechnisch abzutrennen lohnt sich nicht, selbst wenn du da ein paar hundert kWh EV auf den schwächer vergüteten Strom verschieben kannst, sind das ein paar 10 Euro pro Jahr. Wenn du alles auf denselben Zähler hängst, hast du ja dafür wiederum in der Summe mehr EV. Das einzige, was eventuell Sinn machen könnte wäre eine Zählerkaskade:


    Netz

    |

    Zähler 1

    |

    PV alt (höhere Vergütung)

    |

    Zähler 2

    |

    Verbraucher und PV neu (niedrigere Vergütung)


    aber ich wiederhole mich, wegen der geringen Asymmetrie im Direktverbrauch lohnt sich kein zusätzlicher Zähler.


    Der Strom ist die letzten 3Jahre wieder teurer geworden und wird es auch weiterhin...

    Das ist kein Fakt, sondern nur deine Meinung, die man nicht teilen muss


    Stromspeicher waren hier im Forum bereits bei unserer initialen Anlagenplanung verpönt...

    nein, sind sie nicht, wir klären nur auf, wenn Leute sich Vorteile von den Speichern erwarten, die diese nicht erfüllen werden. Was willst du denn im Winter mit WP speichern? Der Speicher hat einfach nicht genug Arbeit, um durch den Eigenverbrauchsvorteil seine Kosten wieder reinzuholen. Die Rechnung ist ja fast trivial.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Stromspeicher waren hier im Forum bereits bei unserer initialen Anlagenplanung verpönt...

    ich warte auch auf den Speicher der ökologisch tragbar ist und sich vor allem auch wenigstens mit 0 auf 0 rechnet.

    Dauert aber wohl noch einige Jahre.

    Grundproblem liegt an unserem Klima. IM Winter ist der fast immer leer, im Sommer fast immer voll. Nur für Frühjahr und Herbst rechnet sich das Ding eben nicht. Ich könnte mit dem Speicher max. 1000kWh einsparen. Ergibt dann etwa 100€ Einsparung im Jahr. Bei einer Lebensdauer von 15 Jahren, was hoch gegriffen ist, bin ich da weit von entfernt die Kosten wieder rein zu bekommen.


    So ist leider die Rechnung, wer anders rechnet will die Dinger verkaufen und verdient daran gut, haben bei mir auch einige probiert, mit tollen Rechnungen. Die wurden dann aber ganz still als ich die zerpflückt habe.

  • Vertragstechnisch (Einspeiser) würde ich gerne den Vertrag aus 2017 weiter laufen lassen

    Wenn du wirklich einen VERTRAG unterschrieben hast würd ich den sofort kündigen - außer er bietet erkennbare Vorteile, aber keine Nachteile.

    Die Erweiterung sollte dann über einen sep. Zähler erfasst werden.

    Na ob sich das rentiert?

    Dort aber hauptsächlich Speisung eines Speichers. Diesen möglichst groß/wirtschaftlich sinnvoll dimensionieren, da wir eine Wärmepumpe ebenfalls auch gerne damit speisen würden.

    Ist sehr einfach. Die Formel ist zwar kompliziert, aber das Ergebnis ist immer 0,0 kWh. Hab ich auch - funktioniert bestens.

    Bei Gedanken an Speichersystem lies bitte BEIDE Einträge in Stromspeicher, Akkus und Cloud-Anbieter

    formal müsste es erlaubt sein, die Module anders anzuornden.

    ist es

    Wichtig ist aber, dass an den alten Zähler mit der Einspeisevergütung aus 2017 auch nur ausschließlich die alten Module und auch kein einziges mehr angeschlossen werden, denn für die Module gelten die 20Jahre.

    Nö, das ist nicht zwingend. Das ist eine rein wirtschaftliche Überlegung aber kein Gesetz. Gibt genug Fälle in denen gemeinsame Messung günstjer ist.

    Was willst du denn im Winter mit WP speichern?

    Eben. Siehe z.B. ?thumbnail=1 die Winter-PV-Ernte ist zu gering

  • Hallo, ich greife meinen eigentlichen Thread nochmal auf.


    Ich bin immer noch auf der Suche nach einer Firma,

    die mir die Anlage umbaut (erweitert + 9,9Kw)


    1) Anordnung der vorhandenen 33 Winaico Module (Schrägdach + Flachdach) komplett OPTISCH SAUBER auf dem Schrägdach mit Erweiterung SOL50-Premium schwarz umbaut.


    2) Erweiterung (zusätzlich 9,9kw) auf dem Flachdach (mit neuem Flachdachgestell). / Über sep. Zähler. (Zählerplatz ist vorhanden)


    3) Speicher (Förderprogramm Rheinland-Pfalz)


    4) Wallbox (Antrag bei kwf gestellt-Zuschussreferenz liegt vor).


    Gibt es eine Firma, die dies anbieten kann!? (Bitte absehen von Belehrungen!)

  • Habe ich auch schon...

    Leider wie mit allen Gewerke (im Moment)...Zäh!

    Immerhin wurde ich hier schonmal bei der Ursprungsausführung kontaktiert - und es wurde auch ausgeführt...