EDL21 maximale Stromstärke Hauptsicherung

  • Jo, schon klar. Der maximale Strom fliesst nicht durch den SLS, sondern da wo sich die Verbraucher summieren. Allerdings gilt dieser Fall nur wenn es genau einen "Haushalt" bzw. eine Zuleitung zu allen Verbrauchern gibt, die nicht niedriger abgesichert ist, sonst würden diese korrekterweise auslösen. Ansonsten hast du nicht den einen "roten Bereich" sondern ein Aufteilung in "gelbe Zonen". Aber es wird ja sowieso eine Verdrahtung des Zählerschranks in 16qmm und eHZ EInzelbelegung gefordert wenn man mehr als 35A SLS haben will. Das sollte "KKB68" prüfen lassen, dann ist alles gut ;-)

    Zumal es für seinem Fall mit 22kW Ladestation sowieso sinnvoll ist den Zählerschrank zu prüfen ob Kupfer gespart wurde, da eine Ladestation in dieser Leistungsklasse sicher nicht unter SLP fällt.

  • Hallo........

    ......Aber es wird ja sowieso eine Verdrahtung des Zählerschranks in 16qmm und eHZ EInzelbelegung gefordert wenn man mehr als 35A SLS haben will......

    Dem TE ging es um die Frage „warum“, das habe ich nun nicht nur mit der

    Norm begründet:................Was Du hier schreibst:


    ich habe es Ihm auch begründet..............Siehe den Post Nr. #39 des TE in dem er sagt: „.....ich möchte es eben nur verstehen“.


    Übrigens, werden in vielen Zählerschränken im OAR (um bei der Fachsprache zu bleiben) durch viele Elektrofirmen nur

    mittels H07V-K Aderleitungen 10qmm jeweils die Außenleiter und Neutral- sowie Schutzleiter in EINFACHER AUSFÜHRUNG von der sich dort befindlichen Hauptleitungsabzweigklemme in das Verteilerfeld geführt und dort dann (hoffentlich) auf Fehlerstromschutzschalter und Abgänge aufgeteilt.......hier könnte es aufgrund der beschriebenen Situation zur Überlastung kommen.

    Von meinen Monteure/Geselllen fordere ich eben den ab Abzweigklemme OAR (was bei Hager KH25C ganz gut geht) alle restlichen 3 Abgänge zu nutzen. So erfolgt eine Aufteilung der Ströme.


    Viele Elektrofirmen sehen den SLS mit 35/50A und denken das hier ein Abgang 10qmm (3xAußenleiter + Neutral- und Schutzleiter) zum Verteilerfeld genügt.

    Was im ersten Ansatz ohne PVA ja auch passt. Wenn die technische Anlage dann mit einer PVA (größer z.B. 15kVA Wechselrichterleistung) belastet wird, sollte man das (ab)ändern.


    UND viele Firmen verzichten auf Vorsicherungen weil der Fehlerstromschutzschalter ja

    für die Abschaltung von Anlagenteilen herhalten kann. Aufgrund des SLS mit 35/50A

    und Verdrahtung mit 10qmm ist das ja ohne PVA kein Problem.


    In meiner Firma ist die Vorgabe ab OAR von der Hauptleitungsabzweigklemme 2x

    zum Verteilerfeld abzugehen. Dort ggf. nochmal Hager KH25C und somit entstehen

    genügend Abgänge. Der dritte Abgang Hauptleitungsabzweigklemme im OAR ist dann für

    die PVA vorgesehen. So kann das von mir geschilderte Problem nicht zu einer

    Überlastung eines einzelnen, in das Verteilerfeld eingezogen H07V-K mit 10qmm

    (3x Außenleiter - 1x Neutralleiter - 1x PE) führen.


    Neutralleiter und Schutzleiter bitte auch gerne 2x von der Hauptleitungsabzweigklemme

    im OAR zum Verteilerfeld..........und im Verteilerfeld gerne auf Hager KH25C - so entstehen

    genügend Abgänge z.B. für viele Fehlerstromschutzschalter, Wallboxen etc.


    Sorry für teilweise OT,.


    elektro-michel

  • Elektro-Michel, :danke:. Der Überstrom-Fall ist zwar extrem konstruiert (für meine Installation und PV), aber theoretisch hab ich's verstanden (hätte ich übrigens auch ohne dieses Feuerwerk an Farben, Schriftgraden, Schriftarten und Formatierungen), also danke für die ausführliche Antwort.