Anlagenplanung Nordwest- / Südost Dach

  • Hallo Forengemeinde!


    Ausgangslage:

    Wir haben einen Altbau (1967) erstanden und sind nun durch mit der Grundsanierung. Hört sich vermutlich doof an, aber wir haben noch ein wenig Geld über und

    würde dieses Geld gerne in eine PV-Anlage stecken.


    Von der Idee eines Batteriespeichers haben wir uns nach der Lektüre hier im Forum bereits verabschiedet. Der Idee "die vollständig verfügbare Fläche" zu belegen stehen lediglich unsere verfügbaren Barmittel entgegen. Wir planen mit +/- 10.000 EUR und der Möglichkeit, die Anlage später noch zu erweitern.

    Wir sind ein 2,5 Personenhaushalt und ich habe nun ein Angebot für eine 5,46 kWp und eine 9,75 kwWp Anlage vorliegen. Dies kleine Anlage liegt preislich im Rahmen, ich poste es später noch im entsprechenden Unterforum Details.


    Nun bin ich am überlegen, wie ich die Module auf das Dach am sinnvollsten aufteile. Der Strom würde besonders ab dem frühen Nachmittag selbst verbraucht werden können. Eine stromintensive Wärmepumpe haben wir noch nicht. Sonst nur die 0815 Verbraucher wie Kühlschrank. Oder stelle ich da die völlig falschen Überlegungen an? Mir raucht der Kopf.


    Danke im Voraus und genießt das Wochenende!


    Olli

  • Vielen Dank für die Hinweise!


    Das Dach steht in 560XX bei Koblenz. Unser Wunsch wäre es, möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen.

    Die beiden Hauptverbraucher sind ab 14:00 Uhr zuhause. Eine Energieintensive WP haben wir nicht.


    PGIS gibt mir bei Belegung auf dem SO Dach (70 Grad) 899 kWh und auf der nach NW (110 Grad) ausgerichteten Dach 745 kWh aus. Beide Dachhälften haben eine Neigung von ca. 35 Grad


    Olli

  • Wir planen mit +/- 10.000 EUR und der Möglichkeit, die Anlage später noch zu erweitern.

    Antwortest du dir jetzt selber? :juggle:

    Dein Plan ist schlecht ... PV baut man EINMAL richtig. Später erweitern bringt nur Auslegungsschwierigkeiten und kostet doppelt.

    Dächer VOLL belegen... DAS ist heute die Losung/Lösung.


    lg

    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 3045x

  • Würde dir folgende Vorgehensweise vorschlagen:


    OT: Einige Eisstückchen in ein Handtuch wickeln, um den rauchenden Kopf zu kühlen. :)

    1. Die genauen Abmessungen des Daches ermitteln.

    2. Einen Belegungsplan für beide Dächer (O/W) erstellen, manuell oder mit PVSOL.

    3. Mit PVGIS den Ertrag der PV Anlage berechnen. Hast du schon gemacht!

    4. Den Eigenstrom Anteil abschätzen (ca 20-30%).

    5. Dann den jährlichen Ertrag der Anlage errechnen (kWh und EUR).

    6. Angebote für komplette PV Anlagen einholen.

    7. Berechnen, welchen Kredit du noch benötigst.

    8. Kredit bei der Bank anfragen.

    Danach PV Anlage bestellen, installieren und in Betrieb nehmen lassen.

  • Kann mich nur anschließen. Erweiterung ist Stückwerk, was nicht nur technisch Murks ist und optisch fragwürdig, es ist auch noch viel teurer. Der Grund ist ganz einfach, dass ein Großteil der Kosten aus Planung, Bürokratie, Anmeldung, Gerüst, Kabelverlegung, AC-Anschluss, Wechselrichter, etc besteht, das du sonst komplett mehrfach bezahlen musst. Weiterhin läuft dir die Einspeisevergütung davon, je später du baust.

    Bau groß, bau billig, lass dir den Kredit von der Einspeisevergütung abbezahlen.


    Steht das Gerüst noch?

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Oha, da seid ihr euch aber alle einig. Dabei hörte sich mein Plan doch so toll und schlüssig an...also für mich! 8o


    Dann werde ich mich mal an die Berechnungen machen! :) :danke: