Inselanlage für Kleingarten

  • Ja, ist aber kein guter. Du hast da Akkus, die man nicht gut in Reihe schalten kann. Dafür ist 12 V Systemspannung besser. Es gibt immer Vor - und Nachteile, die man abwägen muss. Der Nachteil ist, dass die Laderegler weniger leisten. Der Vorteil ist, dass man schwierige, oder unterschiedliche Batterien verschalten kann. Und im Moment sind Batterien teuer, und Laderegler billig. ZB. 60 A für 100 €. Wenn ich günstige Batterien bekommen kann, ist das ein super Vorteil. Dann baue ich die Anlage so, dass ich die Batterien, gut verwenden kann.

    MfG Georg

  • Hallo, 20A max. Ladestrom für 880Ah ist viel zu wenig, nur als Beispiel wenn du die Batterie zu 50% entladen hast dann brauchst du 440Ah/20A Ladestrom=22h*Ladeverluste= ca.25 Vollgas sonnenstunden ohne jeglichen Verbrauch. Das funktioniert nicht, die Batterien werden ständig unterladen sein und schnell sulfatieren. Wenn du auf 12V bleibst brauchst du für 2Paneele und 880Ah schon einen 50A Laderegler!! Wenn du beim 20A Laderegler bleibst darfst du im Sommer nur ca.100-150Ah rausnehmen damit du täglich mindestens 2h auf 14,4V Absorption kommst.

    Grüße Toni.

  • Übrigens widerspricht sich m.M. die Theorie mit der besseren Zusammenschaltbarkeit bei 12V in gewisser Weise, wenn man eine schlechte 12V zu einer guten 12V parallel schließt dann wird die Schlechte die Gute genauso beeinflussen wie bei Serienschaltung. Es stimmt aber dass man verschieden große und gute Batterien besser parallel zusammen schließt. Auch wird bei hohem Entladestrom die Verkabelung bei 880Ah/12V aufgrund der Kabelwiderstände die Batterien niemals gleich belasten, da muss man schon mit ordentlich Querschnitt und guten Stromsammelschienen arbeiten.

    Grüße Toni.

  • Übrigens widerspricht sich m.M. die Theorie mit der besseren Zusammenschaltbarkeit bei 12V in gewisser Weise, wenn man eine schlechte 12V zu einer guten 12V parallel schließt dann wird die Schlechte die Gute genauso beeinflussen wie bei Serienschaltung. Es stimmt aber dass man verschieden große und gute Batterien besser parallel zusammen schließt. Auch wird bei hohem Entladestrom die Verkabelung bei 880Ah/12V aufgrund der Kabelwiderstände die Batterien niemals gleich belasten, da muss man schon mit ordentlich Querschnitt und guten Stromsammelschienen arbeiten.

    Grüße Toni.

    Gute und schlechte Batterien, beeinflussen sich, je nach unterschiedlichem Zustand, bei 12 V wenig bis akzeptabel, und sind aber bei 24 V unbrauchbar.
    Die AGM Batterien halte ich für schwierig. Und in Reihe geschaltet noch schwieriger. Da braucht man schon einen Balancer.
    Was war mit den Jungs auf der Insel? Die haben mit ihren, in Reihe geschalteten, AGM Batterien ihr ganzes Geld in den Sand gesetzt.
    Dann gibt es Angebote, aus denen man nur 12 V bauen kann, zB. sechs OPzS Zellen für 150€.
    Die Verkabelung ist bei mir so, dass es Unterschiede gibt. Aber warum soll alles gleich sein, die Batterien sind ja auch unterschiedlich. Der Schweifstrom ist so gering, dass die unterschiedlichen Kabel nichts ausmachen.
    Ganz anders sieht es aus, wenn man die Anlage gewerblich baut. Dann will man keine Reklamationen, nimmt teures Material, und 24 V, damit das teure Material nicht noch teurer wird. Die Bastler gucken sich das von den Gewerblichen ab, haben die Information: "24 V ist besser". Und schalten alte Autobatterien, oder AGM in Reihe.
    "Besser" oder "schlechter" hängt immer von der Situation ab.

    MfG Georg

  • Servus Georg, das "Problem" tritt bei jeder Reihenschaltung auf, ob 6,12,18,24 oder 40 Zellen (bei Blei).

    Wenn das -wie bei den Panasonic AGM- mit sehr hochwertigen und vor allem gleichwertige Zellen (bezüglich Ri und Kapazität)

    gemacht wird kann das auch als 48V-Serie sehr gut gehen und wenn das mit sehr ungleichmäßigen Flüssigbleizellen

    gemacht wird kann man auch bei 12V schon so große Probleme haben dass auch häufige Ausgleichsladungen nix bringen.

    Ist zumindest meine Erfahrung;)

    lg,

    e-zepp

  • Hallo,


    lustiges Forum. 5 Seiten eines Threads wovon vermutlich 3 Off-Topic sind *g* Naja egal.


    Ich muss gestehen, ich zahle für den Haufen Akkus keinen Cent. Die Panasonic sind aus BMZs und wurden ausgetauscht. Alter zwischen 2 und 4 Jahre. Jetzt bin ich verwirrt. Gehe ich nun also auf 24V oder bleibe ich auf 12V, wobei ich nicht alle Akkus dann brauchen würde weil es einfach zu viel ist. Selbst wenn mir die Akkus in 2 Jahren kaputt gehen und mein kostenfreier Nachschub nicht mehr da ist, kann man sich mal vernünftige kaufen. Dann wäre es wohl besser auf 12V zu setzen? Wie sieht es denn kostentechnisch zwischen 12V und 24V Geräte aus?


    Inwiefern unterscheidet es sich denn ob ich z.B.

    2x 220Ah als 12V (440Ah gesamt) oder

    2x 220Ah als 24V (220Ah gesamt) habe beim Verbrauch? Also wären WR und LEDs auf 24V effizienter? oder ist das vom Verbrauch gleich? Ich mein die benötigten Ampere halbieren sich ja... aber kann man dann sagen die zur Verfügung stehende Energie bleibt die gleiche? Ich als Laie sehe eigtl nur, dass die Kabel bei 24V logischerweise dünner und Sicherungen kleiner ausfallen können...


    Bezüglich Garten #1 - Das ist ein Kleingarten und mir ist klar, dass wenn die 880Ah auf 50% entladen werden, dass es einige Tage braucht um die wieder voll zu bekommen. Grundsätzlich passiert hier nicht viel wie Licht, Kühlschrank, Ladegeräte für diverse Geräte und demnach werden die Akkus niemals so entladen. Die Kapazität soll nur mal ausnahmen abpuffern. Da sie keinen Cent kosten, wieso nicht...

  • Wenn mit sehr hochwertigen und vor allem gleichwertige Zellen (bezüglich Ri und Kapazität)

    gemacht wird kann das auch als 48V-Serie sehr gut gehen

    Das ist doch der springende Punkt. Bei Standard-Starter-Batterien sollte man weder identische Ri noch Kapazität erwarten.

    Innerhalb der selben Batterie dürften die Toleranzen der Zellen allerdings noch am geringsten sein. Je länger die Serienschaltung verschiedener Zellen, desto problematischer wird es bezüglich der Zelldrifts und Lebensdauer der schwachen Zellen.


    Bei der Parallelschaltung werden die Batterien natürlich unterschiedlich belastet. Insbesondere bei länger anhaltenden und stärkeren Lasten werden sich die Spannungen erst wieder aneinander angleichen müssen. Trotzdem halte ich es bei Startern im zyklischen Einsatz für sinnvoller diese parallel zu betreiben, sofern man dabei überhaupt von sinnvoll sprechen kann.


    Eine vernünftige Lösung gibt es hier nicht.


    Wenn du beim 20A Laderegler bleibst darfst du im Sommer nur ca.100-150Ah rausnehmen damit du täglich mindestens 2h auf 14,4V Absorption kommst.

    Grüße Toni.

    50er Regler nehmen und trotzdem nur 150Ah rausnehmen.



    EDIT: Ich habe übersehen, dass es sich bei der zweiten Anlage um Panasonic AGMs und keine Starter handelt. Damit kann man ruhig auf 24V gehen.



    Gruß


    schlossschenke

  • Naja egal.

    Naja was erwartest Du denn? Du stellst ja auch nicht einfach nur eine klare Frage sondern jonglierst zwischen 1-2 Modulen,

    2-6 gebrauchten Akkus mit unbekannten Zustand, 2 Systemspannungen und 2 völlig unabhängigen Anlagen hin und her ;)

    Das ruft natürlich die eine oder andere OT-Bemerkung incl. anschließender Diskussion und auch den einen Troll hervor^^

    lg,

    e-zepp