Anlagenplanung bei kleinem Budget: 4kWp Ost/West, Growatt, Pylontech, Stromentstehungskosten unter 25 Cent/kWh

  • Hallo liebe Community,


    [[ Kurzform: PV*SOL - Planung selbst erstellt vom Laien - geht das so ? ]]


    Langversion:

    Ich möchte einen Zwischenstand einer Anlagenplanung zur Diskussion stellen mit folgender Zielstellung für mich:

    - Korrektur von groben Schnitzern bei der Darstellung des Vorhabens vor der Einreichung bei der Förderstelle für Energiespeicher

    - Entscheidung darüber ob es wirklich realisiert wird

    - wenn ja: mit oder ohne Speicherförderung

    - Klärung von elektrischen und auslegungstechnischen Unklarheiten auf die Ihr mich sicher hinweisen werdet - Danke im Voraus :)


    Grundsätzlich gilt:

    - altes Haus von 1952, Anbau aus dem Jahr 1977 (Bitumen), Gaube 2014 (Bitumen), Elektroauto 2021

    - Gaube (M1 laut Anhang, höchster Punkt des Gebäudes) ist ohne messbare Neigung, Modulfläche soll durch Sunballast nach Westen ausgerichtet werden, Moduloberflächen alle in einer Ebene, 5° Neigung, reinige ich 1 mal die Woche

    - Anbau (M2 laut Anhang) hat eine 7,7° - Neigung nach Osten, liegt am Abend im Schatten der Gaube, ich zweifele an einer hohen Tragfähigkeit in der Mitte, deshalb Belegung dachparallel am Rand

    - gute Erfahrungen mit chinesischer Technik und hohes Vertrauen darin (Diskussion dazu führe ich nicht)

    - die Smartmeter und Anlagensteuerung sind noch nicht enthalten - weiß ich, aber Zusammenspiel mit Wallbox openWB wird gewährleistet sein

    - das Auto wird "langsam" geladen um hohen PV-Anteil zu gewährleisten, deshalb 2,3 kW

    - ich verfüge über keine nennenswerte Ersparnisse

    - die veranschlagten 7000€ werden nach eigener Einschätzung wohl eher auf 9000€ steigen, da noch einiges an Kleinkram fehlt


    Durch freundliche Unterstützung vom Solarzentrum Berlin und der Probeversion von PV*SOL habe ich meine Ideen soweit "auf Papier" gebracht, dass ich einen Förderantrag bei der Investitionsbank Berlin einreichen könnte. Den Laien wird dabei jeder Profi sofort erkennen, bisher ist keine Firma an dem Vorhaben beteiligt. Aber ich glaube nicht, dass die Förderstelle mich deswegen komplett durchfallen lassen würde. Eher kommen dann Nachforderungen.

    Mein Ziel bei der Antragstellung: 1kWh Nutzkapazität des Speichers soll mich nach Förderung deutlich unter 100 € kosten.

    Mein Ziel beim Projekt: Entstehungskosten unter 25 Cent pro kWh beim selbst verbrauchten Strom.


    Bei der Realisierung des Projektes sind noch wichtige Punkte vollkommen offen, u.a.:

    - Elektriker oder Solarteur zur AC-seitigen Installation (im nächsten Leben werde ich Elektriker !)

    - Werde ich das Speichersystem und den Wechselrichter selber in Betrieb nehmen ? Ich denke bisher: ja.

    - Mounting System der Modulfläche M2 (bisherige Favoriten: Saytec und IRFTS), das Sunballast ist da sicher zu schwer

    - steuerliche Effekte und Aufwand im Nachgang

    - ggf. Umschwenken auf : keine Einspeisung --> keine Speicherförderung --> günstigerer Hybrid-WR und weniger AC-seitige Installation


    Die meisten relevanten Angaben befinden sich im Projekt-PDF.

    Falls da offensichtliche Fehler enthalten sind, könnte ich die noch korrigieren - das ist das Hauptanliegen hier. :roll:

    Vielen Dank im Voraus und Gesundes Neues Jahr...


    PROJEKTPLAN im Anhang


    Kay

    Signatur: Growatt SPH4000 (RA1.0/RAAA202005/ZCBA-0005), SDM630-Modbus V3 (Growatt), 2 x Pylontech US3000C

  • 25

    Das wäre deutlich zu viel.

    Anlage groß und ohne Batterie planen, dann kommst du mit Glück wie ich auf unter 6,5 Cent.

    Den Speicher bekomme ich quasi geschenkt. Er schlägt bei meiner Kalkulation mit 400 EUR pro zu Buche.

    Signatur: Growatt SPH4000 (RA1.0/RAAA202005/ZCBA-0005), SDM630-Modbus V3 (Growatt), 2 x Pylontech US3000C

  • Danke für die ersten Hinweise. Bei der Gelegenheit :

    Ich suche einen Sponsor, der es mir gestattet, meine Dächer und den Keller komplett mit Qualitätsprodukten "voll zu machen" und von Fachfirmen bei der Planung und Ausführung begleiten zu lassen.


    Meine eigenen Finanzen und meine Kreditwürdigkeit geben das nicht her.

    Signatur: Growatt SPH4000 (RA1.0/RAAA202005/ZCBA-0005), SDM630-Modbus V3 (Growatt), 2 x Pylontech US3000C

  • FAQ lesen, da steht wie es geht. PV wird zu mehr als 100 Prozent gefördert. Ich finde das ist genug Förderung

  • dann solltest du erst mal die Dachflächen, und die möglichkeiten einstellen.....


    Bei genügend Potential / angemessenem Verbrauch könntest du glück haben, dass jemand die Dachfläche mietet, gut auslegt, und deinen EV Strom mit der Pacht verrechnet.


    wir reden hier aber nicht von 20 Kwp, sondern eher von 200... dann findest du evtl. nen Sponsor.

    gruss Bernd


    2014: 30,94KWp REW 260, ABB PVI 3,6 und 27.6; +63 W. DN. 35 Rundsteuerempf., SL 1200PM/ Seid Ende 21 Plexlog
    2017: 7,7KWp QcellsPlus 275, SMA TP. 7000; -27 O. DN 45

    2022 hoffentlich 15,4 KWp SO / NW mit 10-15 kW Speicher dazu... Wenn das Bauamt endlich mal seine Arbeit macht

  • Dachflächen: Seite 1 des Projektplans.

    M1 und M2 ist mein Dach, alles darunter schon der Nachbar.

    Links vom Haus wächst ein Baum der stehen bleiben soll.

    Rechts vom Haus der Baum ist vorgestern dem Vorhaben zum Opfer gefallen.

    Ich komme locker auf unter 20kWp...

    Signatur: Growatt SPH4000 (RA1.0/RAAA202005/ZCBA-0005), SDM630-Modbus V3 (Growatt), 2 x Pylontech US3000C

  • so leid es mir tut.... wirst du... ausser von den bekannten Halsabschneidern.. keinen Investor finden.....


    bei den derzeitigen Zinssätzen dürfte aber, wenn wirtschaftlich .. auch michts gegen eine Finanzierung sprechen.

    gruss Bernd


    2014: 30,94KWp REW 260, ABB PVI 3,6 und 27.6; +63 W. DN. 35 Rundsteuerempf., SL 1200PM/ Seid Ende 21 Plexlog
    2017: 7,7KWp QcellsPlus 275, SMA TP. 7000; -27 O. DN 45

    2022 hoffentlich 15,4 KWp SO / NW mit 10-15 kW Speicher dazu... Wenn das Bauamt endlich mal seine Arbeit macht