Suche vernünftigen PV Installateur in Oldenburg (Oldb)

  • Moin!

    Wir möchten gerne autark werden und den ersten Schritt mit einer PV inkl. Redox-Flow einleiten.

    Wir suchen einen PV Installateur der seinen Job mit Herzblut begeht und nicht nur eine Anlage nach Wirtschaftlichkeit aufs Dach setzen kann. Wir sitzen in Oldenburg (Niedersachsen).

    Wir hoffen auf diesem Wege über eure Empfehlungen eine gute Begleitung für unser Projekt zu finden und freuen uns über jeden Tipp, gerne mit ein paar Infos.


    Vielen Dank!

    Jakob

  • Redox-Flow

    Wollen wir drüber reden?


    autark werden

    Nur Haushaltsstrom oder auch Heizung, Brauchwassererwärmung und Mobilität.


    Brauchst du einen Brunnen oder hast du ne Zisterne? Reicht Aktivkohlefilterung oder brauchst du eine Umkehrosmose fürs Trinkwasser?


    Gemüseanbauflachen hast du ausreichend? Bewirtschaftung machst du selbst?...


    Wie weit darf Autarkie gehen? Oder geht's um Notstrom? /Komfort-USV?


    Planung für seine Anlage kannst du mit uns zusammen selbst machen - Solateur hat ggf DasMoritz einen Tipp.


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Hallo Jakob.. scheint so als wärst du ein opfer des autarkiemärchens.. aber du kanns ja gern mal deine dächer vorstellen.. und eine gute anlage ist auch wirtschaftlich.. installateure die dir monsterbatterien hinstellen und dich nahezu stromautark machen findest du sicher auch.. es macht nur einfach keinen sinn..

  • Servus Jakob, dummerweise ist "vernünftiger Solateur"in Bezug auf Dein Vorhaben ein Widerspruch in sich - sofern Du
    Zugang zum deutschen Stromnetz hast. Wenn Du Dich dem Thema offen stellst wirst Du bald verstehen warum;)

    lg,

    e-zepp

  • Zum Solarteur:


    Negative Erfahrungen habe ich mit jenem gemacht, der in Oldenburg am Drögen Hasen Weg sitzt und drei Buchstaben im Namen hat (keine Ahnung ob man den hier so nennen darf).


    Ich habe ihn nur als Händler genutzt und da war er einfach schlecht da er Fristen und Termine nicht eingehalten hat und nicht kommuniziert hat.


    Ob er ein guter Handwerker ist weiß ich nicht.

    Haus: SO 14,3 kWp + NW 7,15 kWp | Carport: flach 4,08 kWp | Gartenhaus: flach 3,40 kWp in Planung

    Haus 68 x 325 Wp | Carport 12x 340 Wp | Gartenhaus 10x 30Wp = 28,93kWp im Vollausbau (da geht noch was)

    Huawei SUN2000 KTL33A ausgelesen über Solaranzeige.de, Weiterverarbeitung mit ioBroker & MQTT

    2x Go-E Charger Home 22 kW, Steuerung über openWB (Überschussladen)

    Hyundai Ioniq Elektro und super zufrieden


    Eigenbauer aus Überzeugung, siehe hier (Bilder: Seite 55 & 73)

    Zusammenfassung zum Eigenbau siehe hier, Sammelthread Eigenbau hier.

  • Hallo Jakob.. scheint so als wärst du ein opfer des autarkiemärchens..

    Stopp! Ich weiß worauf das hinausgeht! ;)

    Ich will keine Inselanlage und Überschuss soll um Himmelswillen eingespeist werden.

    Allerdings will ich keine Anlage die man sich des Geldes wegen auf das Dach setzt! Meine Beweggründe sind Nachhaltigkeit und nicht Wirtschaftlichkeit.

    Das Ganze soll am Ende mit der Heizung harmonieren und Insg. möchte ich natürlich den Gas und Stromzähler Stoppen. Wenn das Ganze ein paar Tausender extra kostet, bitte.

    Andere kaufen sich einen SUV um einen schönen Überblick zu haben ;)


    Ich tendiere momentan Richtung 12-18kw/h Akku und damit sollten wir ohne E-Auto 99% abdecken können. Ich denke, das ist realistisch und nicht übertrieben...


    Genau für diese Erfahrungswerte und Dimensionierung der Kollektoren benötigen wir eben den guten Fachmann.

    Im Wasserbereich hatte ich schon Kontakte und da merkt man halt; Angebot -> Anlage rein -> fertig....


    Flo, Ich melde mich später noch einmal direkt.

    Das meiste kann ich mit Ja beantworten, meine Frau fährt der Kinder wegen leider noch einen Verbrenner. Ich halte auch leider nicht viel von Lithium, wir warten wohl auf den Wasserstoff..,


    Danke an alle! :)

    Gruß Jakob

  • Moin,

    Ich tendiere momentan Richtung 12-18kw/h Akku und damit sollten wir ohne E-Auto 99% abdecken können. Ich denke, das ist realistisch und nicht übertrieben...

    das wird so leider nicht funktionieren. Im Sommer hast du mehr als genug Sonne, im Winter viel zu wenig. Bei mir kamen gestern gut 6 kWh vom Dach bei 13,6 kWp. An manchen Tagen mit Nebel nur 1-3 kWh. Ein Akku würde dabei ziemlich leer bleiben. Ich hatte auch durch die Speicher-Förderung in Niedersachsen mit einer 2. Anlage samt Akku gerechnet. Selbst da (5 kWh Akku, 25 kWp Anlage) waren nur ca. 80% Autarkie erreichbar. Daher mein Tipp: keinen (oder nur kleinen) Speicher und dafür möglichst viel Leistung aufs Dach, Carport etc.

  • Hallo!

    Weiter oben schreibst Du, dass Du vor Allem auf Nachhaltigkeit Wert legst.

    Leider passen Deine Anforderungen und Wünsche nicht zusammen.

    Ob ein Akku zur Nachhaltigkeit beiträgt, ist zumindest höchstst zweifelhaft. Ich denke: nein! Zumindest funktionieren Systeme auf Basis von Lithium-Batterien technisch (für eine Weile.....), vernichten dabei aber 10 bis 20% der erzeugten PV-Energie.

    99% wirst Du im Winter nicht abdecken können, es sei denn Du kombinierst eine sehr große PV-Anlage mit einem sehr großen Speicher (in einer für ein EFH unrealistischen Größe).

    Auf welches Wasserstoff-Konzept wartest Du den für den Hausgebrauch? Die Herstellung von Wasserstoff mit Strom und die nachfolgende Speisung einer Brennstoffzelle mit dem erzeugten Wasserstoff hat einen sehr schlechten Wirkungsgrad. Das wird erst sinnvoll, wenn man (vielleicht irgendwann) nicht mehr weiß, wo man die im Überschuss regenerativ erzeugte Energie lassen soll.

    Mein Vorschlag: Lies die FAQ von pflanze und sieh Dir die Argumente in vielen Threads des Forums an!

  • Moin!


    Uhi, das mal viel Kritik und Teilweise Missverständnisse...


    Ich möchte hier kein Thread aufmachen, damit sich hier die verschiedenen Fraktionen wieder die Köppe einhauen, die gibt es hier schon genug.

    Dennoch möchte ich zu meinen Zielen Stellung beziehen.

    1. Ich habe Wasserstoff fürs Auto angesprochen, nicht für das Haus. Haus kostet aktuell 60-90.000€, geile Sache wenn man sich das leisten kann und will, ich kann und will das nicht.

    2. Lithium kommt mir nicht in den Dimensionen ins Haus, um den Handy Akku kommt man leider noch nicht drum herum.

    Es werden ganze Landstriche vernichtet, ohne Rücksicht auf Verluste, um das Lithium zu fördern.

    3. Redox-Flow hat höhere Speicherverluste, ja, das finde ich auch schade.

    Der Rohstoff ist toxisch, finde ich auch doof. Dennoch gibt es keine nennenswerte Alterung, der Akku brennt nicht, er ist fast vollständig recycelbar, er ist Made in Germany, er kommt von einem Startup mit der richtigen Philosophie die ich gerne Unterstütze.

    Für Alternativen bin ich offen, allerdings ist Wirkungsgrad für mich nur mehr Invest und nicht wirklich Nachhaltigkeit. Wer mir erzählen möchte, dass Lithiumzellen nachhaltiger sind, der soll seine Meinung bitte für sich behalten.


    Warum sollte ich 12-18kwh Speicher nicht im Winter voll bekommen?

    Ich habe 120m2 Grundfläche Spitzdach-Bungalow und 1000m2 Grund, das soll nicht reichen? Sorry, deine Aussage ist nicht hilfreich und pauschal.


    Viel Kollektoren aufs Dach soll nicht Nachhaltig sein? Da kenn ich ganz andere Aussage von Spezialisten.

    Über Wirtschaftlichkeit kann man sich da streiten, aber das ist nicht mein Ziel!


    Ich suche hier einen Fachmann für eine nachhaltige Umsetzung, das fängt dann beim Herstellungsort der Zellen an, über Rohstoffe, Typ, Kabel, etc., soweit es eben Sinn macht und kontrollierbar ist.

    Ich möchte keinen Teslas-Speicher und dann behaupten „ich bin nun nachhaltig“...

    Die Entscheidung möchte ich bewusst treffen, soweit möglich und nicht einfach Produkt xy und gut....


    So und nun bitte wieder zurück zum Thema. :)


    Vielen Dank

    Gruß

    Jakob