PV Strom an Nachbarn über eigene Leitung verkaufen

  • Hallo, ich (Gewerbebetrieb mit 99,9kwp Überschuss PV) möchte gerne an meinen Nachbarn (auch Gewerbebetrieb mit 400.000kwh Bezug)

    PV Strom verkaufen.

    Da wir direkt angrenzende Grundstücke haben, könnten wir ein eigenes Kabel zur Lieferung verlegen (lassen)


    Ich habe das Thema mal zur Bauphase (2016) unseres Gebäudes mit unserem Elektriker besprochen und der meinte das geht nicht.

    Sinngemäße Aussage des Elektrikers gemäß Gedankenprotokoll:

    Der Nachbar würde dann den kompletten Strom von mir (hat also keinen Fremdbezug mehr) bekommen, weil das Regelungstechnisch

    nicht machbar wäre.

    Jetzt bin ich auf das Angebot von Pionierkraft gestossen und das wäre eigentlich so etwas was ich suche.

    Ich möchte einfach meinen Überschuss bevor er ins Netz eingespeist wird, dem Nachbarn andienen, sollte der auch keinen Bedarf haben,

    dann Einspeisung.


    Ist so etwas umsetzbar ? Und wenn ja zu welchen Kosten (grob geschätzt ?)



    Vielen Dank

  • Messtechnisch lässt sich das schon trennen.

    Mieterstrom oder Strom an Mieter als Basis bitte lesen.

    Dann müsste er aber seinen Anschluss stilllegen. Und Stichwort PA!

    Oder nur einen Teil seines Verbrauchs daran hängen.


    Hat er kein Dach frei?

    Mittels rLM kann man das auch ohne durchgehende Kaskade auseinanderrechnen denn bei diesen Strömen und Abrechnung nach Lastgang ist es mit bisschen Zähler kaskadieren nicht getan.


    Wie hoch ist ein Verbrauch und wie hoch dein Bezug? Evtl umgekehrt denken.

  • Hallo

    Ihr müsst euch vielleicht mal mit den allgemeinen Anschlussbedingungen auseinander setzen.(AVBelt)

    Man darf normalerweise kein Kabel dauerhaft zum „Nachbarn“ rüber legen. Absprache mit dem Elektrizitätsversorger.

    https://www.buzer.de/gesetz/7430/index.htm

    Gruß Frank

    Selber machen........

    32x 310W Q.Cells 9,90kwp 6x MultiPlus2 3t

    30X 410W Sunket 12,30kwp. 2x Mppt 250/85

    30x 280W Heckert 8,50kwp 2x Mppt 250/60

    4x 300W 1,20kwp. 1x Mppt 150/70

    4x 195W. 0,78kwp. 2x Mppt 150/45

    1x SMA Tripower 6000

    1x Wallbox Menekes 11Kw

    1x Ioniq 5 72kwh Akku

  • Das Stichwort heißt

    eigenverbrauch in unmittelbarer Nähe


    bei derartigen Verbrauch des Nachbarn kannst du deine PV komplett bei dem einspeisen, der saugt die vermutlich eh leer!


    oder du verpachtest deine PV komplett dem Nachbarn und er zählt dir eine schöne Pacht!

    Die Gedanken die uns lenken, führen uns in ein großes Nichts. Wir illusionieren das Vollkommene und vergessen die Welt in der Wir Leben!


    Gefangener des EEG mit Volleinspeisung und Netzbezug!

    Oberer Zähler: 156kwp an 3 Huawei mit 139 kw Max. Wirkleistung!


  • Werde ich mal durchlesen, ist aber (so war meine Vermutung) nicht ganz mein Fall weil ich ja das öffentliche Netz vermeiden will.

    Das er seinen Anschluss stilllegt ist keine Option, was ist PA ?

    Ich möchte ihm ja nur meine selbsterzeugten Überschüsse verkaufen (aus PV und BHKW)


    Es ist ein Flachdach mit gut 1000m² aber die Statik lässt es angeblich nicht zu.


    Mein Netzbezug 2019 ist grob 120.000kwh,

    PV 2019 erzeugt ca 95.000kwh, davon 66.000EV und 30.000 Einspeisung.


    Wir haben noch ein BHKW, das lief 2019 nicht wegen einem Garantie Schaden.

    Das BHKW läuft wärmegeführt und wir haben einen großen Wärmebedarf, das heißt im Winter wird der Netzbezug stark reduziert, aber im Sommer wird auch PV verdrängt, das heißt Eigenverbrauch PV reduziert sich und die Einspeisung steigt.

    Das BHKW erzeugt auch meistens Strom Überschuss, das heißt es muss auch einspeisen.


    Und genau diese Strommengen vom BHKW und PV wollte ich dem Nachbarn verkaufen.

  • Hallo

    Ihr müsst euch vielleicht mal mit den allgemeinen Anschlussbedingungen auseinander setzen.(AVBelt)

    Man darf normalerweise kein Kabel dauerhaft zum „Nachbarn“ rüber legen. Absprache mit dem Elektrizitätsversorger.

    https://www.buzer.de/gesetz/7430/index.htm

    Gruß Frank

    Was man darf und was man tut sind 2 paar Stiefel, und die Niederspannungsanschlussverordnung wird wohl nicht zutreffend sein wenn beide an der Mittelspannung hängen mit eigener Trafostation.

    Und kannst du das näher erläutern wo das stehen soll, ich wühle mich jetzt nicht durch alle §

  • An so etwas mit der unmittelbaren Nähe dachte ich. Ob das erlaubt (oder unter welchen Umständen es erlaubt ist) müsste man dann detailliert klären


    Komplett will ich ja nicht, dann hab ich ja selber keinen Eigenverbrauch mehr,

    der soll nur die Überschüsse kriegen


    Auch verpachten will ich nicht, ich will den Strom schon selbst verbrauchen. Nur die Überschüsse besser vermarkten.

  • Darf man mal fragen was der Nachbar je kWh Strombezug aktuell bezahlt?

    Gruß PV-Express



    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Es ist ein Flachdach mit gut 1000m² aber die Statik lässt es angeblich nicht zu.

    Schon bissel absurd, Deine Diskussion. Oder?


    Wenn die Statik ohne PV gerechnet ist und Du jetzt doch welche drauf machen willst, kannst Du diese nur komplett neu rechnen lassen und anschließend ggf. evtl. Ertüchtigungen im Bestand vornehmen.


    Oder willst Du die Verantwortung tragen, wenn dann im Winter bei Schnee mal was passiert?

    Muss ja nicht einstürzen das Dach. Es reicht, wenn die Dacheindeckung überlastet wird und undicht wird.

    Viel Spaß beim Abbau der PV und Fehler suchen und beheben. Lustig, wenn durch den Wassereintritt in der Halle noch Schäden entstehen. Was wird die Versicherung dann wohl machen?


    Ich denke, hier kann man den Deckel drauf machen bevor die stat. Situation nicht geklärt wurde.

  • Wenn die Statik ohne PV gerechnet ist und Du jetzt doch welche drauf machen willst,

    Ich denke, da geht es um das Dach des Nachbarn....

    2014: 887,2 kWh/kWp - 2015: 938,2 kWh/kWp - 2016: 908,2 kWh/kWp - 2017: 845,8 kWh/kWp - 2018: 999,2 kWh/kWp - 2019: 936,3 kWh/kWp - 2020: 963,6 kWh/kWp - 2021: 853,90 kWh/kWp