Satteldach 300 m2, 15 Grad Neigung, SSO wie belegen?

  • Hallo Zusammen,


    wir beginnen demnächst einen Hausneubau und ich möchte eine Photovoltaikanlage ohne Batteriespeicher installieren lassen. Folgende Rahmendaten habe ich:

    - Haus: 180 m2 Grundfläche, ein Geschoss (EG), KFW 55, Standort Pfalz, PLZ 67...

    - Dach: Satteldach, ca. 300 m2 Fläche (34 m x 9,15 m), 15 Grad Neigung, Azimuth -11 Grad (Südsüdost), keine Fenster, Schornstein, etc.

    - Stromverbrauch: 2400 kWh/J + 3500 kWh/J Wärmepumpe (geschätzt)

    - Zusätzlich:

    - Schwimmbad mit WP, 10000 kWh von März bis Oktober (geschätzt)

    - E-Auto: zu einem späteren Zeitpunkt, 11kW Wallbox mit Überschussladen


    Von Mitte November bis Mitte Februar ist das Haus verschattet durch ein Nachbarhaus südlich. Im Sommer bekommt die Nordseite nachmittags bis Abends Sonne.


    Auf die Südseite müssten ca. 60 Module (2 x 30) und auf die Nordseite ca. 54 Module (2 x 14 + 2 x 13) passen. Auf die Nordseite etwas weniger durch einen Lichthof. D.h. ich müsste locker 30 kWp installieren können, auch mit weniger leistungsstarken Modulen.


    Ich suche nach Rat, was die beste Konfiguration für diesen Setup wäre. Insbesondere bei Schwellenwerten wie, z.B. 30 kWp, 30 kVA etc.

    Ist die 30 kWp Grenze bezogen auf die Modul-Peakleistung oder auf die Wechselrichterleistung. Könnte ich z.B. auch 35 kWp an Modulen installieren, im WR aber auf 29,9 kW begrenzen?

    Was ich auch noch nicht verstehe ist die 70% Begrenzung vs. Rundsteuerempfänger. Was spricht gegen einen Rundsteuerempfänger? Nur die Abhängigkeit der Steuerung durch den Netzbetreiber oder auch evtl. Kosten? Bei 70% Begrenzung würde ich eine dynamische Begrenzung wählen und von Frühjahr bis Herbst den Überschuss über 70% für das Schwimmbad nutzen.

    Bei der Verschattung wäre die Frage, wie gut ein Schattenmanagement eines Wechselrichters damit umgehen kann. Es wird quasi immer eine komplette Reihe Module ab November schrittweise von unten nach oben von Tag zu Tag stärker verschattet, bis im Dezember das Dach wohl völlig im Schatten liegt.


    Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Rückmeldung/Ratschläge geben würdet. Bzw. was habe ich nicht bedacht und was sollte ich unbedingt beachten/klären.


    Vielen Dank und Grüsse,

    Christian


    PS: ein paar Zeichnungen habe ich in den Anhang gehängt.

  • Hallo Ronny1976,


    was mache ich falsch oder was fehlt in meiner Anfrage? Oder habe ich nicht ausreichend gegoogelt?


    VG,

    Christian

  • - 2020 sollte man ein Passivhaus bauen (in Frankreich schon Pflicht)

    - ein Pool mit 10.000kWh/anno


    Dein Ansatz, mit der PV Deine Kosten zu decken, in allen Ehren.

    Aber etwas mehr Initiative bzgl. unserer aktuellen Probleme könnte nicht schaden.


    Aber mein Blutdrcuk steigt schon wieder...

  • Ich suche eigentlich Rat zur PV, da ich hier im PV-Forum bin.


    Alles andere ist meine persönliche Entscheidung. Der Pool ist isoliert und braucht wahrscheinlich deutlich weniger. 10 MWh/a ist eine Annahme.


    Wenn Du mich missionieren möchtest, können wir das gerne per PM machen. :S

  • bei dem Dach wären 40-43kWp angesagt,

    an 30kVA,

    dazu Ringgrabenkollektor mit Erdwärmepumpe.

    Süd 2*20 + 20 und nord 2*17 + 20

    2*13 + 8 G5 Süd, 2*10 +10 l G9.3 XL Nord an Fronius Symo 12,5 & Solis RHi,

    12 Sharp NUSC Süd und 4 TSC PowerXT Ost an Primo 4,6,

    4xPylontech US2000C, Nibe S1155-6 an Ringgrabenkollektor, 15,6m² Hewalex Solarthermie
    Technische Alternative UVR16x2, CAN-Mtx2, CAN-EZ2 und C.M.I.

  • Wenn Menschen 2020 glauben, es sei Privatsache und eine persönliche Entscheidung, sich ein privates 10 MWh-Schwimmbad zu bauen, dann zeigt das nur, dass zu viele den Schuss noch nicht gehört haben.

    Falls dich dieser Kommentar stört: Du bist ja mit all diesen Informationen in die öffentliche Diskussion gegangen. Für PV-Fragen hätte es gereicht, dein Dach vorzustellen.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Ringgrabenkollektor mit Erdwärmepumpe

    Die nebenbei auch den Pool beheizt.


    Dass du den Pool favorisiert aber bereit bist die KfW55 Unterhaltsosten in Kauf zu nehmen hat Gschmäckle.

    Rat zur PV

    Nordseite ca. 54 Module (2 x 14 + 2 x 13)

    Baut man als 3*18.

    60 Module (2 x 30)

    3*20

    Ist die 30 kWp Grenze bezogen auf die Modul-Peakleistung oder auf die Wechselrichterleistun

    Was meinst du die Grenze für RSE? Uninteressant... Bei der Anlagengröße eh und 2021 sowieso Pflicht für dich.


    70% Begrenzung

    Geschichte. Im EEG2021 nicht mehr vorgsesehen uns bei der Anlagengröße eh nicht.

    Bei der Verschattung wäre die Frage, wie gut ein Schattenmanagement eines Wechselrichters damit umgehen kann.

    Ein Huawei 33 KTL-A hat 4 mppt damit (und langen Strings) sollte sich bei geschickter Verschaltung eine gute Schattentoleranz erreichen lassen.

    Mehr kann ich mangels Info zu den Schatten nicht sagen. DU solltest überlegen dich in PVSOl einzuarbeiten - damit geht auch Schattensituation.


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!