Anlagenerweiterung mit den vorhandenen Wechselrichtern

  • Hallo zusammen,


    ich habe mal am rande mitbekommen, dass es möglich sein soll, die vorhandene Anlage, mit der bereits vorhandenen Wechselrichterleistung auf bis zu 50 KwP Modulfläche zu erweitern, sofern sich die WR Leistung nicht ändert.


    Grundlage:

    Anlage 1 aus 2010; 1x Abb Pvi 3,6, 1x 27,6..; 30,94KwP installierte Modulfläche....Ausrichtung -62 Grad West


    Anlagenerweiterung 2018 um 7,6 KwP mit sma 7000, fast süd


    Nun meine Überlegung:

    Anlage 1 bringt aufgrund der Ausrichtung erst spät Leistung..... gegenüberliegendes Dach ist komplett frei....wäre also richtung nord.


    Norddach mit weiteren Modulen belegen, bis max. Gesamt installeirt 50 Kwp. und mit auf die beiden WR von Anlage 1 mit auflegen.


    Benötige hierfür, falls möglich, Infos, entsprechenden Einspeiseverordungen, oder Gesetzesgrundlagen.:danke:

    gruss Bernd


    2014: 30,94KWp REW 260, ABB PVI 3,6 und 27.6; +63 W. DN. 35 Rundsteuerempf., SL 1200PM/ Seid Ende 21 Plexlog
    2017: 7,7KWp QcellsPlus 275, SMA TP. 7000; -27 O. DN 45

    2022 hoffentlich 15,4 KWp SO / NW mit 10-15 kW Speicher dazu... Wenn das Bauamt endlich mal seine Arbeit macht

  • Gesetzesgrundlage: EEG

    wenn dein Plan darauf abzielt, für die "Erweiterung" die Einspeisevergütung der "alten"Anlage zu bekommen: nein

    In allen anderen Fällen: vermutlich auch nein, weil dein Wechselrichter von 2010 nicht den aktuellen Anforderungen entspricht (VDE AR 4105)


    ansonsten: bei so etwas immer den fragen von dem man das gehört hat ...

  • ich habe mal am rande mitbekommen, dass es möglich sein soll, die vorhandene Anlage, mit der bereits vorhandenen Wechselrichterleistung auf bis zu 50 KwP Modulfläche zu erweitern, sofern sich die WR Leistung nicht ändert.


    Benötige hierfür, falls möglich, Infos, entsprechenden Einspeiseverordungen, oder Gesetzesgrundlagen.:danke:

    Ich hab' das 2017 genau so gemacht und mein Netzbetreiber hat die zusätzliche Anlage, die an einem bereits vorhandenen WR angeschlossen wurde anstandslos genehmigt.

    Ich habe damals nicht einmal einen Elektriker gebraucht, weil AC-seitig keinerlei Veränderungen notwendig waren.


    Klar, dass ich für die neue Anlage die 2017er Vergütung bekommen habe, nicht die der bestehenden, alten Anlage.


    Kann aber durchaus sein, dass Dein Netzbetreiber das anders sieht.


    Gesetzesgrundlagen für so einen Fall gibt's nicht, weil das ein nicht vorgesehener Fall ist.

    Einzig das EEG sagt indirekt darüber etwas aus, z.B. dass gleiche EE über den selben Zähler abgerechnet werden dürfen (Aufteilung der Vergütung anteilig der installierten Leistung).

    Auch die Formulare der Netzbetreiber für die Anmeldung einer neuen PV-Anlage sehen so einen Fall nicht wirklich vor, weil denen immer die Erzeugungseinheit (Wechselrichter) wichtig ist - die gibt's aber schon und die ist bereits genehmigt und installiert.


    Ich würde das im Vorfeld mit dem zuständigen Mitarbeiter des Netzbetreibers besprechen.

    Wenn Du Dein Vorhaben klar und verständlich in freundlichem Ton vorträgst, hast Du gute Chancen, dass es keine Einwände gibt.

    Falls doch, lass' Dir GENAU und am Besten schriftlich geben, warum das nicht gehen soll.

  • jodl hat's gesagt.

    dein Wechselrichter von 2010 nicht den aktuellen Anforderungen entspricht (VDE AR 4105)

    Wozu dann mit dem VNB sprechen?


    Läuft Bestand 2010 in VE oder ÜE?

    Welche Ernte ist auf Nord zu erwarten? Ich würde die Vergütung nicht verwässern wollen.

  • Anlage läuft auf ÜE.... derzeitiger Ertrag im Mix ca. 860 Kwh/KwP

    Geschätzter Ertrag Nord ca. 520 Kwh/KwP.

    gruss Bernd


    2014: 30,94KWp REW 260, ABB PVI 3,6 und 27.6; +63 W. DN. 35 Rundsteuerempf., SL 1200PM/ Seid Ende 21 Plexlog
    2017: 7,7KWp QcellsPlus 275, SMA TP. 7000; -27 O. DN 45

    2022 hoffentlich 15,4 KWp SO / NW mit 10-15 kW Speicher dazu... Wenn das Bauamt endlich mal seine Arbeit macht

  • Anlage 1 aus 2010; 1x Abb Pvi 3,6, 1x 27,6..; 30,94KwP

    vs Signatur "2014: 30,94KWp REW 260,". Was stimmt? Der Leistung nach 2014.

    Bei 500 h würd ich gar nix machen sondern das Geld in Solarpark investieren.

  • Die Gesamtleistung der Anlage1 stimmt, die Anlage wurde aber repowert... keine REW Module mehr.

    Erweitert 2018... .... Siehe meine Anmerkungen oben... ist hinterlegt.


    Es geht um Anlagenerweiterung, mit den vorhandenen WR- um den Eigenverbrauch ( ca. 8500Kw.) zu optimieren.

    gruss Bernd


    2014: 30,94KWp REW 260, ABB PVI 3,6 und 27.6; +63 W. DN. 35 Rundsteuerempf., SL 1200PM/ Seid Ende 21 Plexlog
    2017: 7,7KWp QcellsPlus 275, SMA TP. 7000; -27 O. DN 45

    2022 hoffentlich 15,4 KWp SO / NW mit 10-15 kW Speicher dazu... Wenn das Bauamt endlich mal seine Arbeit macht

  • hi,


    in 2010 gab es noch keinen Trio 27.6er (die wurden erst in Q4 / 2011 gestartet)

    per Drehwahlschalter und Software-Update ließe sich ein VDE 0126 Gerät auf die 4105 updaten, allerdings würde ich auch erst einmal nichts daran ändern...


    sonnige Grüße

    Christof

    ... an meine Q-Cells lasse ich nur Sonne und Power-One ...

  • die Anlage wurde 2014 repowert, daher der 27.6....

    gruss Bernd


    2014: 30,94KWp REW 260, ABB PVI 3,6 und 27.6; +63 W. DN. 35 Rundsteuerempf., SL 1200PM/ Seid Ende 21 Plexlog
    2017: 7,7KWp QcellsPlus 275, SMA TP. 7000; -27 O. DN 45

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