Neue Inselanlage Planung / Auslegung

  • Hallo leute,



    Meine aktuelle situation ist wie folgt.


    Ich wohne am Arsc** de Welt und habe im schnitt 7x Pro Jahr Stromausfall…. (Schnitt der letzten 4 Jahre)


    Da mir das auf den Sack geht möchte ich mich nun mit den Wichtigen verbrauchern (2xKühlschrank ein paar lichter und TV, elecktrischen rolläden) autark werden.


    Die Großverbaucher (Waschmaschine, Backofen, Spühlmaschine) sollen erstmal nur im Sommer mit abgedeckt werden. (das ist aber nur optional)


    Ich habe mich jetzt ca 1Jahr informiert und viel gelesen aber ich bin noch völlig unentschlossen. Grundsätzlich hab eich jetzt verstanden dass sich der akku nicht so ganz lohnt (deshalb will ich den speicher erst erweitern wenn er bezahlbar ist ca. 3-5 Jahren)


    Am anfang habe ich das ziel, wenn ich sowas mache fange ich „klein“ an und lege aber alles gleich so aus dass ich in 3-5 Jahren mich komplett autakt machen kann. (Wenn der speicher bisdahin bezahlbare Preise hat.)


    Meine aktuellen verbrauchsdaten sind wie folgt.


    Der höchste verbraucher den ich habe ist der Backofen mit 3,8 KWh weshalb ich auf einen 5000er Wechselrichter gehen will/muss


    Ich brauch im Jahr ca 1800Kwh


    Grundverbrauch Täglich im Winter (komplettes Haus ) =5 KW (werde aber mit der kleinanlage nur ca 1,5KW/Tag ziehen) der Rest läuft noch übder das normale Netz.


    Im Sommer Täglich ca. 2 KW (ohne Großverbraucher diese sollen auch erst mal noch über das normale Netz laufen)



    Da ich an die zukuft denke und 3-4 Geräte (Garagentor, Kompressor, usw ) mir 430V habe, und das auch nicht einfach umstellen kann möchte ich in 3-5 Jahren bei einer kompletten Netz abkopplung auch diese Geräte betreiben können. Deshalb brauche ich einen 3 Phasen wechelrichter, oder 3 welche ich paralell schalten kann.



    Platz für module habe ich genug



    1Garage Westausrichtung mit ca 3° gefälle (Blech Flachdach ca.70qm)


    2Garage Westausrichtung mit ca 5° gefälle (Blech Flachdach ca 25qm)


    Hausdach West/Ost je 30° gefälle je seite ca 60qm



    So mein grober vorplan ist aktuell so.


    Ich mache 2 Strings mit je 4 Modulen von ca.320-330Wp


    Ein Sting stelle ich für den Winter auf die 1 Garage mit Südausrichtung von ca 60°


    Der zweite Sting lege ich auch auf die 1 Garage mit West oder Ostausrichtung mit ca 30°



    Ich möchte den Strom gleich in der Garage inPYLONTECH LiFePO4 Speicher 48V - 2,4 KW Batterien (das scheint mir das einfachste aktuell auf dem Markt zu sein) speichern (damit kann ich den Speicher in den nächsten Jahren einfach erweitern) Der anfangs Speicher sollte bei 3x2,4 =7,2KW liegen. (in 5 Jahren schätze ich mal muss der Speicher 25-30 KW haben ) Mir ist klar dass sich der Speicher aus aktuellem Gesichtspunkt nicht rechnet aber ich „verschenke“ den überschüssigen Strom im Sommer lieber als dass ich weiterhin den Strom extern beziehe) evtl. heize ich ja im Sommer damit meinen Keller :D oder so…




    So und nun wird’s interessant.



    Würdet ihr sagen ich soll mir gleich einen Wechselrichter holen der 3 Phasen kann (z.b.https://www.photovoltaik-shop.…tzparallelen-betrieb.html) (5000€) gerne auch ein anderes Modell vorschlagen.


    Oder


    Einen von Victron der zwar nur eine Phase kann aber durch 2 weitere dann auch den 3 Phasen möglich sind ? (zb.Multiplus-II oder Phoenix Wechselrichter 48/5000) da bin ich mir über den unterschied noch nicht so ganz klar ;)




    Soll ich bei den Ladereglern (habe ich auch von victron was gefunden) gleich etwas höher gehen das ich noch zellen dazu hängen kann?



    Insgesamt möchte ich für die erste Testanlange nicht mehr als 6000€ ausgeben (sollte auch klappen) aber bis 10000€ hätte ich zur verfügung. Auch wenn mir von vielen lesen her Victron git gefällt bin ich gerne für andere marken offen.



    So das sind für meine erste Nachricht glaube ich genug fragen ;)



    Gerne nehme ich Ideen Anregungen oder auch Verbesserungsvorschläge entgegen. Für alles Fragen stehe ich natürlich gerne zur verfügung.

    :danke:

  • Grundsätzlich würde ich niemals jetzt in halbleiter-basierte Elektronik (Lese WRs) investieren, wenn ich das erst in 3-5 Jahren brauchen würde!


    Dann würde ich an Deiner Stelle in einen kleinen Speicher + in einen Inverter/Notstromgenerator + in einen Batterie-WR investieren, um die Stromausfälle zu überbrücken => Investition in eine Art Versicherung, ROI nur ungenau kalkulierbar


    Parallel würde ich soviel PV bauen, wie flächenmäßig und betriebswirtschaftlich sinnvoll geht und das bei Bedarf voll finanzieren.

    => Investition mit gesichertem Mindestgewinn, der einen Teil der obigen "Versicherung" bezahlt

  • möchte ich in 3-5 Jahren bei einer kompletten Netz abkopplung

    Dieses Ziel ist natürlich kein rationales, sondern ein wie auch immer begründeter Wunsch von dir. Da stellt sich für mich die Frage, ob es einen rationalen Weg zu einem irrationalen Ziel überhaupt geben kann.


    Eine vernünftige Alternative wäre der Vorschlag von Bernie_HD: Maximale PV mit Überschussseinspeisung und für deinen Notstromwunsch unabhängig eine Batterie/Generator-Kombi. Wird ausfallsicherer und wirtschaftlicher als dein ursprünglicher Plan.


    Edit: Eine "Testanlage" ist überflüssig. Mach einen Plan und setz ihn um. Etappen machen alles technisch schlechter und wirtschaftlich teurer. Zum Beispiel versaut man sich doch nicht dieses schöne Garagendach durch eine steile Südaufständerung von 4 Modulen?!

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Pv mit Netz und Notstrom. Haste mehr von als von Alleingang.

  • Oder


    Einen von Victron

    Der kann Notstrom und die dafür nötige Batterie bedienen. Was du an den USB Ausgang hängst (in der UV verklemmt) kannst du selbst entscheiden.


    Pv ist ein separates Thema und wird vom Dach abwärts geplant. Maximal. sinnVOLL. Einmal.

    in 3-5 Jahren bei einer kompletten Netzabkopplung

    gehen im Winterhalbjahr die Lichter aus.

    Platz für module habe ich genug

    dann berechne dir Mal die Erträge der einzelnen Flächen mit PVGIS.

    Du wirst sehen - Inselanlage wird nix.

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Wär noch die Frage: Wo ist am A... der Welt?


    Wie lange dauerte ein Stromausfall?

    Wodurch kommen die Stromausfälle zustande?

    Sind die immer in einer bestimmten Jahreszeit?

    Wurde da inzwischen was verbessert?


    Kleiner Hinweis: Akku Speicherkapazität wird in kWh angegeben.

  • hallo


    was dein problem lösen könnte wird dich nicht erfreuen.


    erste günstige lösund ohne pv

    (bitte nicht steinigen)

    dieselaggregat mit fernstartfunktion und ats-box

    bei netzausfall startet die ats das aggregat atomatisch und trent dich vom netz

    kommt netz wieder wird zurückgeschalten.


    jetzt mit pv

    (bitte keine blumen)

    ein inselnetzfähiges system, mit solarer nachladbarkeit, evtl mit aggregateunterstützng da im winter eher nicht mit sonne zu rechnen ist, aber ein stromausfall durch auslagern der lebensmittel in den garten beherrschbar ist nutzt aber nix wenn keiner da ist.


    die auswahl wird eng, und teuer, sunny island oder e3dc.

    sunny island plus batterie plus solarwechselrichter, schon teuer

    sunny island ist einphasig, als cluster kostet es dreifach, oder wenn einphasig gebrückt 230v reicht kommt dazu

    eine qualifizierte umschalteinrichtung

    e3dc komplett=unanständig teuer aber gut



    man möge mich berichtigen falls es weitere "inselsysyteme" gibt

    reines Inselnetz, verbrauchsoptimiert


    Sunny Backup mit Automatik Switch Box M

    Sunny Island (als virtuelles Netz, Batterieen parallelschalten war mir zu einfach)

    SMC 4500, soviele es braucht

    20kw/p (der Winter ist hart und lang)

    4kw Diesel (siehe eine Zeile vor)


    1kw Solar mit MPPT auf 12v, für 2kw/h NotNotstrom und wichtige Anwendungen,

    AC-gekoppelt mit dem Rest, wozu soll der Diesel sich langweilen


    Wasserstoff-Brennstoffzellen, bis 24kw gebaut, nett, aber zu teuer






    .

  • Victron. Nix anderes würde ich wollen. 1p USV gibt's mit dem ersten Multiplus. Wer will kann auch 3p haben.


    Als Speicher 20-30kWh Tesla Module (4-6k€)


    PV ganz oder teilweiße mit Ladereglern auf den Speicher.

    Nachladung mit Aggregat über 48V Ladegerät.

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Als Speicher 20-30kWh Tesla Module (4-6k€)


    30kw tesla für 6k€ ???

    halte ich für ein gerücht

    10,5kw für 6k stimmt ansatzweise


    batterieen gibt es einge, die kopplung ins hausnetz ist spannend mit kopplung an wechselrichter

    und notstrommöglichkeit und inselbetrieb


    victron, nicht meine liga, halt ich mich raus, wer mag bitteschön.

    reines Inselnetz, verbrauchsoptimiert


    Sunny Backup mit Automatik Switch Box M

    Sunny Island (als virtuelles Netz, Batterieen parallelschalten war mir zu einfach)

    SMC 4500, soviele es braucht

    20kw/p (der Winter ist hart und lang)

    4kw Diesel (siehe eine Zeile vor)


    1kw Solar mit MPPT auf 12v, für 2kw/h NotNotstrom und wichtige Anwendungen,

    AC-gekoppelt mit dem Rest, wozu soll der Diesel sich langweilen


    Wasserstoff-Brennstoffzellen, bis 24kw gebaut, nett, aber zu teuer






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