Anschlussgröße für 30 kWp Anlage

  • Hallo!

    Ich plane meine 10 kWp Anlage auf 30 kWp (oder wenn möglich, sogar darüber) auszubauen. 30 kW würde einen Strom pro Phase von ca. 44 A ergeben.

    Zur Zeit habe ich eine 50 A Vorzählersicherung und eine 35 A Nachzählersicherung. Gibt es eine Möglichkeit, dass ich mit meinem bestehenden Anschluss mehr PV Leistung instalieren darf? Indem ich z.B. eine zweite Nachzählersicherung z.B. 25 A einbauen lasse?

    Oder muss ich meinen Anschluss auf eine 50 A Nachzählersicherung aufrüsten?

    Wer hat eine ca. 30 kWp Anlage, und weiß wie man hier vorgehen muss / kann.


    Die Firmen, welche ich angefragt haben, haben hier keine Auskunft geben können. Nur das die Anschlussvergrößerung nur "ein paar Hunderter" kostet.

    Wenn ich hier aber in die Preisliste des EVUs schauen, handelt es sich um mehr als nur ein paar 100 Euro.

  • Wie soll das gehen? Zwei Nachzählersicherungen 35A + 25A = 60A. Das geht natürlich nicht mit 50A im HAK.

    Im HAK gehören 63A hin und nach dem Zähler 50A. Dann klappt das auch mit knapp 35kW Leistung.


    Vorausgesetzt dein VNB erteilt eine Einspeisezusage in diesem Umfang.

    #1: Huawei SUN2000-33KTL-A mit 84x Q.PEAK L-G4.5 365 Ost/West + 20x Yingli YL250P-29b Süd

    #2: Solaredge SE3500H 10x Modulmix an P404

    eGolf300 an go-e Charger

    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 173 2er: 44, 3er: 24, 4er: 8, 5er: 7, 6er: 4, 7er-14er: 1

  • packen das die verlegten leitungen auch noch?

    falls die aktuelle reformierung der netzgebuehr durchgeht, dann sollte das kein problem sein eine groessere nachzaehlersicherung einzubauen, da die GG durch die reale maximalleistung (bestimmt per smartmeter) dazu herangezogen wird. vorher koennte es deutlich mehr kosten (bezugsrechte nachkaufen).

  • Dazu einfach den Netzbetreiber fragen. Kann von gar nichts bis etliche Hunderter kosten (TIWAG, was ich bisher so im Forum mitbekommen habe).


    Wie mreindl schon gesagt hat - Vorzählersicherung wohl 63 A, Nachzähler 50 A und die entsprechende Vorzählerleitung vermutlich tauschen lassen, so dass die 63 A Absicherung normgerecht ist.

  • Querschnitte nach der Nachzählersicherung muss ich anpassen. Zu den Leitungen vor dem Zähler habe ich keine Infos bekommen, hier hat mich der Netzbetreiber versucht abzuwimmeln und auf eine Leistungsanfrage durch die Firma über welche ich die PV Anlage kaufe verweisen.

    Da ich aber von mehreren Firmen Angeboten einholen möchte, und auch VORHER die Kosten wissen möchte, muss ich hier noch dran bleiben.

  • wo ist bei euch die eigentumsgrenze fuer die stromeinleitung definiert?

    falls dir die kabel selbst gehoeren, dann ist das evu definitiv nicht zustaendig...

  • well, it depends...

    https://www.e-control.at/docum…5dab0a16e?t=1468230491062

    nur weils eine firma im auftrag des evus gemacht hat, heisst das noch lange nicht, dass dieser anlagenteil a.) nicht jetzt dir gehoert und b.) die erhaltungspflicht nicht dir obliegt.

    einfach den vertrag durchlesen!

  • Wenn ich insgesamt nur 27.5 kW errichte (also 10 kW WR + 17.5 kW WR), könnte wären die jetzigen Querschnitte (Zuleitung, Zählerschleife, ..) ausreichend. Zusätzlich müsste ich mir nur von einer 35 A Nachzählersicherung auf ein 40 A Nachzählersicherung "nachkaufen". Für eine 50 A Nachzählersicherung würden dann um die 3600 Euro für den Anschluss anfallen.

    Modulleistung würde ich aber trotzdem 22 kW für den 17.5 kW WR aufs Dach legen, da auch die Anlage nicht ganz genau nach Süden ausgerichtet ist.