ZOE soll nicht mit dem mitgelieferten Ladergerät geladen werden?

  • Nach dem der e-Up sofort das beliebteste Fahrzeug in der Familie war soll jetzt ein weiteres BEV her.

    Up und Co sind ja nicht mehr bestellbar, also war ich mal bei Renault hier im Ort.


    Schon nach kurzer Zeit sagte der Verkäufer dass das Autohaus mir dann auch einen Elektriker schicken würde der eine Wallbox installieren würde.

    Auf meine Entgegnung dass uns das Schnarchladen völlig ausreicht wurden mir erstaunliche "Tatsachen" präsentiert:


    "Die Akkus der ZOE dürfen nicht dauerhaft mit dem mitgelieferten Ladegerät geladen werden .
    Der Akku gehe dann kaputt, Renault kann auslesen dass nur langsam geladen würde und lehnt dann die Garantie ab"


    Als ich den Verkäufer dann sinngemäß gefragt habe ob er mich verscheißern will hat er mich an seinen Kollegen verwiesen.


    Das war eine gute Entscheidung, denn bei dem zweiten Verkäufer gingen die Akkus der ZOE durch Verwendung des Ladeziegels immerhin nicht gleich kaputt.

    Aber laut ihm "ist das mitgelieferte Ladegerät nur eine Notlösung, wird das öfter verwendet schaltet der Akku Zellen ab und hat dann nur noch eine geringe Kapazität."


    Auch wenn ich in absehbarer Zeit eh zwei go-e Charger installieren will, die Aussagen der Verkäufer haben mich schon daran zweifeln lassen ob die ZOE das richtige Auto für uns ist.


    Die Krönung des Ganzen war dann noch die Reaktion von Renault Deutschland. Auf meine Nachfrage dort konnte oder wollte keiner diesen Sachverhalt dementieren oder bestätigen, ich solle mich vertrauensvoll an "mein" Renault Autohaus wenden.:shock:


    Wie ist es denn bei ZOE Besitzern hier, habt ihr wirklich alle Wallboxen oder andernfalls schnell degradierende Akkus?

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax Fronius WR, Ø Ertrag 1,02 1,09 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag 1,10 1,15 (MWh/kWp)/a
    Solarthermie 10 qm und ein Holzvergaser für den Winter im Nordschwarzwald.
    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/

  • Muahaha... was ein Schwachfug...


    Der Wirkungsgrad ist jetzt nich der Brüller mit dem Ladeziegel, aber ansonsten juckt das den Akku null.


    Was für Hasenhirne arbeiten denn in dem Laden?

    Btw., Renault Deutschland ist eigentlich für garnix zuständig, sogar der Garantiegeber wäre der Händler...

    Grüße,
    Klaus


    9,18 kWp 34xPlus SW 270 Mono, Symo 7.0.3M O/W 39°

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    ST abgebaut, Heizung Panasonic Aquarea J WP 5kW

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  • Und wenn Du den Akku mietest ist der Eigentümer die Renaultbank RCI.

    Gruß Herdöpfelbuur

    1.65 kWp mit BP und SMA 1993 (IBC funktionierte bis 2013 ,jetzt SMA)
    9.86 kWp mit Inowatt und SMA 2005 (den ersten WR 2018 ersetzt)

    Renoo Kangoo Z.E. seit 2018

    9,75 kWp Heckert &Fronius seit 22.4.20

    ´´ ´´ ´´´.´´´´´´ ´´´´´´´ ´´´ 26.11.20

  • Der Schuko-Ladeziegel ist allgemein unbeliebt weil mit Schuko-Mehrfach-Steckdosen, alten gammeligen Leitungen usw. es irgendwann irgendwo brennt und dann natürlich in der Presse das E-Auto schuld war, und nicht die Schindluderei im Kabelsalat. Deswegen wollen alle dass ein Elektriker eine solide Wallbox installiert, das beruhigt die Nerven und die Statistik. Und wird ja jetzt mit 900 Euro gefördert, da entfällt die Ausrede "zu teuer".


    Bei der Renault Zoe kommt hinzu dass diese über den Motor lädt was bei wenig Leistung sehr ineffizient ist. Die Zoe will drei Phasen, am besten gleich 22 kW. Daher wird bei Renault die Schuko-Ladung, die am Anfang gar nicht verfügbar war, "Notladung" genannt, bei anderen "Normalladung".

    Smart Electric Drive EZ 2013 mit 17,6-kWh-Akku (SOH ca. 90%) und 22-kW-Lader (ausgetauscht)

    Solmate G mit vier Modulen (zwei Ost, zwei West) und Minispeicher

    Für 1 Liter Kraftstoff an der Tankstelle wurden ca. 1,6 bis 2 kWh Energie verbraucht, größtenteils als Brennstoff und in der Raffinerie. Wer von "42 kWh Strom" redet hat keine Ahnung und plappert Fehler nach!

  • Bei der Renault Zoe kommt hinzu dass diese über den Motor lädt was bei wenig Leistung sehr ineffizient ist.

    Habe zwar keine Ahnung wie das "über den Motor laden" funktionieren könnte, aber das wäre immerhin eine weitgehend vernünftige Erklärung.


    Das was die Verkäufer im Autohaus erzählt haben war nun mal wenig glaubhaft.


    Immerhin scheint also was dran zu sein, demnach haben die Renault wirklich ein Problem mit dem einphasigen laden?

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax Fronius WR, Ø Ertrag 1,02 1,09 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag 1,10 1,15 (MWh/kWp)/a
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    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/

  • Habe zwar keine Ahnung wie das "über den Motor laden" funktionieren könnte, aber das wäre immerhin eine weitgehend vernünftige Erklärung.

    Die Motoren in Elektroautos können auch als Generator arbeiten und die Batterie laden, sogenannte Rekuperation beim Verzögern und Bergabfahren. Um den Akku vom Stromnetz aus zu laden nutzt man normalerweise separate Ladegeräte, das für den Smart ab Bj. 2012 kann 22 kW Drehstrom verarbeiten und hat über 3000 Euro Aufpreis gekostet gegenüber dem kleinen Schuko-"Schnarchlader" mit 1/6 der Leistung.


    Renault hat sich 2013 von Continental einen Antrieb (Q90 mit Chamäleon-Lader) liefern lassen, der 43 kW rekuperieren kann, und auch 43 kW Drehstrom aus dem Netz über die Motor-Elektronik in den Akku einspeisen. Eigentlich eine geniale Idee, macht aber Probleme (Oberwellen, "Ladezicke"), und ist eher ineffizient.

    Deswegen hat es außer Renault selber bislang niemand nachgemacht. Die Renault-eigene R90-Technik kann nur noch mit 22 kW laden, diese Technik ist auch seit 2017 im Smart drin, allerdings modifiziert, und teils deaktiviert. Denn serienmäßig haben neue Smart einen "Schnarchlader" mit bis zu 4,7 kW. Den gibt es bei der Zoe nicht mal gegen Aufpreis, daher wird das Schuko-Laden gerne schlechtgeredet.

    Smart Electric Drive EZ 2013 mit 17,6-kWh-Akku (SOH ca. 90%) und 22-kW-Lader (ausgetauscht)

    Solmate G mit vier Modulen (zwei Ost, zwei West) und Minispeicher

    Für 1 Liter Kraftstoff an der Tankstelle wurden ca. 1,6 bis 2 kWh Energie verbraucht, größtenteils als Brennstoff und in der Raffinerie. Wer von "42 kWh Strom" redet hat keine Ahnung und plappert Fehler nach!