Was für eine Vergütung von auslaufenden EEG Anlagen ist gerechtfertigt?

  • Du hast da einen riesigen Denkfehler in deiner Betrachtung zur PV die aus der Förderung fällt.

    Diese Pioniere deren Anlagen jetzt aus der Förderung fallen haben damit idr wesentlich weniger Rendite eingefahren wie du wenn du in den letzten 5 Jahren investiert hast.

    Die haben in eine nahezu unbekannte Sache riesige Summen investiert und mussten für alles kämpfen was heute selbstverständlich ist.

    Die mussten mit wahnsinnig viel Aufwand die Anlage beim Finanzamt melden, die mussten idr Steuerberater beauftragen weil sich kaum jemand mit dieser Technik und den Möglichkeiten auskannte die sind ein hohes Risiko eingegangen weil es nicht wirklich Langzeiterfahrungen gab. Dazu hatte niemand Ahnung von der richtigen Auslegung usw. Dazu waren die Anlagen teuer und die Vergütung vergleichsweise gering, denn vor 20 Jahren hat man noch locker 5% Zinsen ohne Risiko erhalten...da konnten die meisten Anlagen nicht mithalten.


    Dazu machst du noch einen Fehler, die Anlagen haben die meiste Zeit Strom verdrängt der mit mind 0,5€/kWh gehandelt wurde. Also haben die den Verbraucher nicht wirklich was gekostet.

  • Ein Netmetering für diese alten Ü20 Anlagen wäre doch auch möglich, es muss ja nicht im verhältnis 1:1 sein, warum den nicht 2:1, dann wären auch die Netzkosten abgedeckt.

    Tesla P85+ seit 8/13 >511.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD, wurde am 2.3.22 durch ein Model Y ersetzt. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos und E3DC Hauskraftwerk gesteuert per E3DC-Control zum Börsenpreis von aWATTar geladen. Weitere 25kWp geplant, für die WP von Wolf CHA 10

  • Ein Netmetering ... 2:1, dann wären auch die Netzkosten abgedeckt.

    Dafür braucht es dann aber auch eine besondere Zählvorrichtung, jedenfalls nicht einfach einen Zählerrücklauf, glaube ich.

    Wäre aber trotzdem eine deutliche Überförderung, ergäbe rund 15 Cent/kWh Einspeisevergütung inkl. MWSt.

    Viele würden dann eben PV für rund das doppelte ihres Stromverbrauchs installieren, dann würden sie auf keinen Fall mehr für die Netzkosten und die Stromlieferung bei Dunkelheit bezahlen.

  • Dazu machst du noch einen Fehler, die Anlagen haben die meiste Zeit Strom verdrängt der mit mind 0,5€/kWh gehandelt wurde. Also haben die den Verbraucher nicht wirklich was gekostet.

    0,05 €/kWh für die Vergangenheit sind realistischer. Für die Zukunft wird es weniger sein, wegen erhöhtem Angebot.

  • Ein Netmetering ... 2:1, dann wären auch die Netzkosten abgedeckt.

    Dafür braucht es dann aber auch eine besondere Zählvorrichtung, jedenfalls nicht einfach einen Zählerrücklauf, glaube ich.

    "Besondere Zählvorrichtung" :/:?:

    Wie wär's mit einem stinknormalen Zweirichtungszähler?

    Die Umrechnung
    ins passende Verhältniss sollte die Abrechnungssoftware des VNB eigentlich schaffen....

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Wie wär's mit einem stinknormalen Zweirichtungszähler

    Also ich habe und hatte überall nur stinknormale Einrichtungszähler. Vielleicht könnte man die aber auch mit Dioden usw. zu einem Zählerrücklauf mit festem Verhältnis der Messung der Strommengen je Richtung umfunktionieren.

  • Dazu machst du noch einen Fehler, die Anlagen haben die meiste Zeit Strom verdrängt der mit mind 0,5€/kWh gehandelt wurde. Also haben die den Verbraucher nicht wirklich was gekostet.

    0,05 €/kWh für die Vergangenheit sind realistischer. Für die Zukunft wird es weniger sein, wegen erhöhtem Angebot.

    Wenn man keine Ahnung hat was Strom vor 20 Jahren in der Mittagszeit gekostet hat sollte man besser nichts sagen.

    Anfang der 2000er lag die kWh um 0,4-0,6€ in der mittagsspitze und um 0,1€ in der sonstigen Zeit.

    Daher waren diese paar MWp nicht wirklich teuer da diese die meiste Zeit teuren Strom verdrängt haben und negative Preise eher unbekannt gewesen sind;)

  • Wie wär's mit einem stinknormalen Zweirichtungszähler

    Also ich habe und hatte überall nur stinknormale Einrichtungszähler. Vielleicht könnte man die aber auch mit Dioden usw. zu einem Zählerrücklauf mit festem Verhältnis der Messung der Strommengen je Richtung umfunktionieren.

    Schau mal nach NL wie es dort mit der PV auf dem Haus funktioniert.

    Baust du eine einfache Anlage wie diese aufs Häuschen passt bekommst du nichts vergütet, zahlst aber übers Jahr nur den Strom den dein Zähler zwischen 01.01-31.13 vorwärts gelaufen ist.

    Also im besten Fall genau NULL Euro.

    Hast du zu klein gebaut gibt’s halt die Rechnung je kWh wie gewohnt. Finanzamt usw wird nicht benötigt.

  • Also ich habe und hatte überall nur stinknormale Einrichtungszähler.

    Nicht mehr lange, der "stinknormale" (Ferraris-? 🤔) Zähler stirbt aus, so wie ich das mitbekommen habe wird dann i. d. R. auch ohne PV-Anlage oder sonstige Stromerzeugungsanlagen ein Zweirichtungszähler eingebaut.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59