Erweiterung einer 8kWp Anlage

  • Stelle mal ein:

    16-10Uhr = 20°C

    10-16Uhr = 22°C


    Und dann beobachte den Stromzähler. Schreib Dir aber auch die Außentemperaturen auf! Damit man nicht Äpfeln mit Birnen vergleicht...


    Ich habe einen DINA4-Zettel am Schaltschrank hängen, da werden jeden Tag die entsprechenden Werte aufgeschrieben. Kann ich nur empfehlen, da sieht man schnell die Zusammenhänge (wenn man das dann ins Excel überträgt und mit entsprechenden Diagrammen hinterlegt) und kann dann auch mal Schlußfolgerungen ziehen. Erfordert natürlich ein bissel Disziplin...

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    12,8kWh Batterie (BYD HVS)

    6kW Luft-WP (Dimplex LAK6IMR)

    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • Bart was … Modell, Typ, Heizleistung?

    LWWP oder Erdwärme?


    Du meinst das hier?

    Als erste Maßnahme empfehle ich, die Heizzeiten der WP mal richtig in den Tag zu legen: 10-16Uhr z.B.

    Die Menge an Energie, die die WP ins Haus fördern muss bleibt aber die gleiche bzw. ist sogar leicht erhöht, wenn das Haus zu sehr auskühlt. Gleiche Menge in kürzerer Zeit einbringen geht dann nur mit höherer VL Temperaur und das kostet gerade bei einer WP sehr schnell einiges an Stromverbrauch mehr.


    Eine halbwegs moderne WP tuckert daher am besten 24/7 durch.


    Es ist vielleicht noch richtig, dass man Nachts die Temperatur etwas absenkt, max. 1-2 Grad bzw. am Tag mit Sollwerterhöhung fährt, aber ganz aus sollte man die WP nie machen. Detaillierter kannst Du Dir das im forum HTD rein ziehen. Die können das auch noch feiner mit Zahlen unterfüttern.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW


    Verkaufe: SMA SunnyHomeManager 1.0 Bluetooth mit D0-Auslesekopf für SHM1.0

  • Eine Bartl ECO 5 LS LuftSplit Wärmepumpe - Dann nehme ich das Zeitprogramm wieder raus.

    Unter Google finde ich unter HTD ein Forum zur Asbestsanierung aber nichts zu Wärmepumpen usw... kannst du mir bitte verlinken was du meinst?

    8kWp Yingli PV Anlage mit Ost-West Ausrichtung - Inbetriebnahme 2013

    SMA Tripower 8000 TL-20 Wechselrichter

    Luft-Split Wärmepumpe von Bartl . LS 5 Eco

  • Klingt schon was älter … um 2007 entstanden, ich habe kein Datenblatt gefunden.

    Dieses System dürfte der Nachfolger sein:


    https://www.bartlwp.de/downloa…LuftSplit_ECO3-8LASHG.pdf


    https://www.naturenergie-magaz…l-warmepumpen-vergrosert/


    Um dem hohen Stromverbrauch auf die Spur zu kommen würde ich für die WP einen separaten Stromzähler für die Hutschiene vorschlagen. Die Wärmeleistung mittels Wärmemengenzähler ermitteln, um die JAZ errechnen zu können.


    Neben schlechter JAZ kann das Haus auch einfach diesen hohen Wärmebedarf haben. :juggle:

    Infos zu Dämmung, Wohnfläche, usw. fehlen.


    Das Forum Haustechnikdialog ist gemeint.


    Einstieg:


    https://www.haustechnikdialog.…/68903/Bartl-Waermepumpen

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  • Deine WP ist wahrscheinlich noch ein altes Modell und kann nicht modulieren. Daher vermutlich auch der Pufferspeicher. Oder hängt da noch was anderes dran? Ist aber bei allen modernen WP auch nicht viel anders: Das Ding wird eingebaut, mit den Standardeinstellungen in Betrieb genommen und dann dem Nutzer überlassen. Entweder Du beschäftigst Dich mit dem Ding oder Du bezahlst. Das war vor 20Jahren so, ist heute so und wird auch in Zukunft so bleiben.


    Probier diverse Einstellungen aus, Du wirst relativ schnell merken, was Einspareffekte bringt und was nicht.

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  • Du weißt aber schon, dass es für den Stromverbrauch vermutlich günstiger wäre, wenn die WP 24/7 durchläuft.

    Nachts kann man 1-2 Grad absenken bzw. am Tag erhöhen, aber ganz aus dürfte sehr zu Lasten der Gesamteffizienz gehen.

    Das bekommst du aber nur hin wenn die Anlage modulierend ist mit verschiedenen Leistungsstufen ist. Das sind nicht alle Anlagen.

  • Hi Tommy


    habe die letzten beiden Nächte bzw zwischen Sonnenunter und - Aufgang (also von 17-7 Uhr) den Stromzähler abgelesen. jeweils gigantische 10-18kWh - Wir gehen gegen 23 Uhr ins Bett. Die Wärmepumpe schaltet um 20 Uhr ab

    Nur mal so. Ich finde das nicht unbedingt viel. Es kommt halt darauf an was hinten rauskommt.

    Ich habe die letzten beide Tage jeweils um die 20 kwh gebraucht, aber wir hatten auch -5 grad bis 3 Grad. Zimmertemperatur ist nie unter 21 - 22 Grad und klaro der Knackpunkt ist immer morgens nach'm Aufstehen.



    Ansonsten klingt dein Aufbau nach den üblichen verdächtigen Effizienz-Killer.

    Alle Einzelraumhermostate aufdrehen oder abschalten, einen guten hydraulischen Abgleich machen, den Pufferspeicher so gut es geht zu umgehen (Pumpen einstellen), dass er keine Funktion mehr hat. Zirkulation überprüfen. Heizkurve einstellen.

    Danach kannst dann mit dem Feintuning anfangen und die Heizkurve und auf den Tag zu verschieben.


    Würde immer eins nach dem anderen angehen und nicht alles parallel. So lernst auch dein System kennen

    Dazu brauchst du natürlich ein Zähler um den Verbrauch zu messen.

  • Deine WP ist wahrscheinlich noch ein altes Modell und kann nicht modulieren. Daher vermutlich auch der Pufferspeicher.

    Pufferspeicher hat nichts mit einer modulierenden WP zu tun. Pufferspeicher werden eingebaut wenn man Einzelraumregelung einbaut, weil es passieren kann das sonst die Wärme nicht abgenommen wird oder die WP viel zu oft taktet.

  • Die Menge an Energie, die die WP ins Haus fördern muss bleibt aber die gleiche bzw. ist sogar leicht erhöht, wenn das Haus zu sehr auskühlt. Gleiche Menge in kürzerer Zeit einbringen geht dann nur mit höherer VL Temperaur und das kostet gerade bei einer WP sehr schnell einiges an Stromverbrauch mehr.

    Dazu gibt es auch unterschiedliche Meinungen und es kommt auf die Anlage an. Eine höhere VLT muss nicht mehr Stromverbrauch bedeuten.


    Hier vielleicht mal auch mal eine andere Meinung zu dem Thema. Waldfuchs Kannst dir ja überlegen welche Argumente du besser findest:

    https://www.haustechnikdialog.…ng-und-Taganhebung-mit-PV




    Zusätzlich steht in meiner Anleitung von der Wärmepumpe folgendes:

    Zitat

    Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es, die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärmequelle möglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältige Auslegung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringend an- zuraten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperaturdifferenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauches von ca. 2,5 %.


    Deine Wärmequelle bei LWWP ist die außen Luft. Jetzt kannst dir ja mal überlegen, wann es besser ist zu heizen bei -5 Grad (frühmorgens) oder bei + 5 Grad (nachmittags).


    Ein weiterer Beweis ist wenn du auf die COP Zahlen schaust

    A-7/35 COP 3,0

    A2/35 COP 3,9

    A7/35 COP 4,7


    Nachdem A stehen immer die Außentemperaturen und dazu die COP. Heißt bei - 7 Grad hat Sie eine COP von 3,0

    Bei Außentemperatur 2 Grad eine 3,9 heißt ungefähr 30% effektiver. 5-10 Grad Unterschied zwischen frühmorgens und nachmittags sind keine Seltenheit.




    Wie gesagt bevor das Thema angehst, würde ich dir raten einen sauberen hydraulischen Abgleich zu machen und den Pufferspeicher raus zuschmeißen/umgehen. Bei mir hat das 20-30% am Stromverbrauch bei zusätzlich höheren Raumtemperaturen (dein wohlbefinden musst du individuell festlegen) ausgemacht!

  • Zu Taganhebung habe ich ja selbst was geschrieben, ich würde sie halt in der Nacht nur nicht ganz aus machen, aber das soll sicher besser jeder mit seinem Haus und Komfortempfinden ausprobieren. Der Winter fängt ja gerade erst an.


    Ich laufe aktuell mit +2 von 10-18 Uhr rum.

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