Verbesserungsvorschlag @ SHM-Steuerungslogik

  • Hallo zusammen,

    der SHM errechnet ja im Allgemeinen für einen MUSS-Verbraucher einen optimierten Startzeitpunkt mit eingestellter Sperrzeit-Länge; nach meinen Beobachtungen beginnt diese eingeplante Zeitzone nahe dem Maximum der Tagesprognose und lappt in den dann abnehmenden Ertragsanteil eines Tagesverlaufs.

    Was fehlt, ist die Option zwei oder mehr solcher Zeitslots unter gleichen Rahmenbedingungen einzuplanen (Rückkehr von Reise und alles muss - auf mehreren Waschvorgängen verteilt - gereinigt werden).

    Hier kommt heute die menschliche 'Intelligenz' zum Zug und sagt: nein, nicht erst spät starten, sondern (gem. Prognose und sonstigen Verbrauchsgewohnheiten) jetzt und nach Ablauf der Sperrzeit dann gleich wieder und ... und ... - alles manuelle Prozesse: ich muss die richtige Startzeit abschätzen, ich muss das Ende des ersten Laufs im Auge behalten, um dann (erst dann) die nächste Ladung zu befüllen und manuell zu starten...

    Zur Sommerzeit mag dies noch recht praktikabel sein, in diesen aktuellen trüben Monaten aber könnte ein digitales Gehirn wohl optimalere Ergebnisse liefern:/


    Ich stelle mal folgenden Verbesserungsvorschlag für den SHM zur Diskussion:

    - ich kann (optional) 2-n Durchläufe für einen MUSS-Verbraucher an diesem Tag konfigurieren

    - entsprechend der Anzahl berechnet der SHM gem. der Prognosedaten eine Verteilung der Durchläufe über den Tag, nicht zwingend direkt hintereinander, sondern auch Zeiten geringerer Produktion während des Tages berücksichtigend (bspw. morgens 2 Durchgänge, spät nachmittags (weil Mittags Wolken prognostiziert) nochmals ein Durchgang)

    - nach Ablauf des ersten Durchgangs wird das Ende dem Anwender signalisiert (a la Mailbenachrichtigung 'Verbraucher1 ausgeschaltet' bei den FB FunkschaltSteckdosen) - der Anwender kann die Maschine entleeren und neu beladen - Anlauferkennung registriert diesen Abschluss - SHM startet zur (ggf. erneut validierten) Startzeit des angekündigten nächsten Durchgangs - u.s.w..


    Ein Gedanke, der es wert ist, in der Entwicklung berücksichtigt zu werden?:whistling:

  • der SHM errechnet ja im Allgemeinen für einen MUSS-Verbraucher einen optimierten Startzeitpunkt mit eingestellter Sperrzeit-Länge; nach meinen Beobachtungen beginnt diese eingeplante Zeitzone nahe dem Maximum der Tagesprognose und lappt in den dann abnehmenden Ertragsanteil eines Tagesverlaufs.

    Generell unterscheiden wir einen MUSS und einen KANN Verbraucher.


    Der KANN Verbraucher kann laufen, muss aber nicht.
    Der MUSS Verbraucher muss laufen! Im schlechtesten Fall auch mit Netzbezug am Tagesende.


    Ich kann im Moment nicht einschätzen ob das wirklich ein Anwendungsfall ist, den man hier im Portal konfigurieren muss.


    Wie würde es in der Realität aussehen? Der Nutzer möchte ja auch nicht den ganzen Tag auf den SHM warten bis der ihm mal sagt: "Du darfst jetzt die Wäsche einlegen." Ich bin der Meinung, dass ein Benutzer sich nicht so abhängig machen möchte.

    Wie wäre es wenn du von 06.00 bis 12.00 Uhr ein Muss Fenster hinterlegst und ein zweites Muss Fenster von 12.30 bis 18.00 Uhr

    Falko Schmidt | SMA Solar Technology AG | Team Kundendialog | Sunny Home Manager | SMA Modbus | Schnittstellen

  • Ja, wir reden von MUSS-Aktionen; und nein, die vorgeschlagenen zwei oder x MUSS-Fenster helfen m.E. nicht wirklich, denn hier erfolgt ja nur eine Optimierung innerhalb des jeweiligen MUSS-Fensters (bspw. 6-12 oder 12:30-18) gem. den für diesen Slot berechneten Prognosen.

    Ich würde mir vom SHM wünschen, dass er bei bspw. 3 geplanten MUSS-Aktionen zwischen 8 und 18Uhr eine Planung für Start 9:30, 11:10 und 13:45 vorsehen (und visualisieren) würde, wenn die Prognose zum Tagesstart für diese jeweiligen Startzeitpunkte (und Dauern) ein Optimum der Sonnenausbeute verspricht und diese Werte untertags mit aktuellen Entwicklungen (sonstiger Verbrauch, Wetteränderungen) validiert werden. Dann weiß ich als Anwender, wann die nächste Beladung der WM ansteht und und habe die untertags schwankende Stromerzeugung bestmöglich ausgenutzt.

    Und nein, es ist kein MUSS, dies umzusetzen, sondern eine Idee bzw. ein Denkanstoß für die weitere Roadmap der Entwicklung der Steuerung durch einen SHM.