Smart Meter vermeiden

  • Guten Tag allerseits,


    ich bitte im Voraus um Nachsicht - ich habe mit der Forumssuche keinen passenden Thread gefunden, womöglich ist meine Frage aber trotzdem hier Allgemeingut:


    Aus der Presse (SZ) habe ich erfahren, dass künftig Zwangsmietkosten von ca. 100 Euro/Jahr für sog. intelligente Stromzähler fällig werden, wenn man z.B. mehr als 6.000 kWh im Jahr verbraucht oder mehr als 7 kW peak installiert hat.


    Wir haben 5,8 kWp und würden eigentlich gern noch um ca. 3,3 erweitern, u.a. weil die noch freien Dachflächen (Südausrichtung) der sommerlichen Sonne doch ganz schön ausgesetzt sind und die PV spürbar positiv auf die Wärme im Innern wirkt. Schöner Nebeneffekt: Noch etwas mehr erneuerbarer Strom, für unser Elektroauto und für die Allgemeinheit.


    Ich habe eine gewisse Aversion ggü. Zwangsbeglückungen von staatlicher Seite und habe ich über diese Konstellation durchaus geärgert.


    Ist die Faktenlage wie beschrieben? Gibt es hier im Forum oder anderswo eine kompakte, seriöse Darstellung des Sachverhalts?

    Wie geht Ihr damit um?

    Wäre es z.B. denkbar, das Ganze zu umgehen, indem die 2. PV-Anlage quasi vom Netz entkoppelt wird und nur zum Laden des Elektroautos verwendet werden kann?


    Wir nutzen derzeit die OpenWB mit PV-Kit (Strommengenzähler in beide Richtungen vor EVU).


    Besten Dank für alle sachdienlichen Hinweise!

  • Was für einen WR hast Du und wie alt ist die erste Anlage?

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Frage ist ja eher, warum erst jetzt. :roll:


    Jeglicher Zubau, sofern er nicht als Insel gebaut wird, muss zählerseitig und TAb erfüllend auf die alte Anlage angepasst sein. Bei der alten tippe ich mal auf die kleinen 72-Zeller ... wie viele gibt es da und wie ist das verstringt?


    Die Frage ist, ob DU Mischvergütung kannst und willst oder ob das getrennt abgelesen werden kann/muss.


    Hast Du Vergütung auf den Eigenverbrauch?
    Wann in 2012 ging Nummer eins ans Netz.


    3-4KWp gehören ansonsten an einen 1-phasigen WR.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Wenn du eien steuerbare Verbruahseinrichtung hast, wirst du auch Zwangsbeglückt und, wenn der VNb meint, es wäre bei dir so weit, bekommst du das iMS auch, kostet dann aber (wahrscheinlich) "nur" 60€ brutto.


    OT:

    Ich habe eine gewisse Aversion ggü. Zwangsbeglückungen von staatlicher Seite

    Dann sollte man sich mit den Themen beschäftigen, wenn die Gesetze gemacht werden und nicht erst viele Jahre später. Hilft zwra in der Regel auch nichts, aber sich erst zu beklagen, wenn es einen betrifft, ist schon etwas spät.


    Wäre es z.B. denkbar, das Ganze zu umgehen, indem die 2. PV-Anlage quasi vom Netz entkoppelt wird und nur zum Laden des Elektroautos verwendet werden kann?

    Denkbar schon, aber das wird dich einige Tausender extra kosten, das als Insel aufzubauen. Sobald du netzparallel bist, wird die ANlage mitgerechnet.