PV Insel Heizung

  • Zu dieser Jahreszeit und Sonnenstand wird auch eine WP in einer Inselanlage von der Größe der PV kaum eine Chance haben die Räume zu beheizen.... die WP wird hier immer gern als Wunderwaffe verkauft.... am Netz ist das alles kein Problem da bezahlt man die Energie einfach.


    Zur Erinnerung: Es soll eine Inselanlage sein.


    Gruß Frank

    Selber machen........ Besserwisser und Laberer haben wir schon genug!

  • Mit guter Isolierung kann das Innenleben viel höher aufgeheizt werden als Wasser, so dass ein kleineres Speichervolumen

    (auch über mehrere Tage) im Vergleich zu Wasser (max ~95°C) gebraucht wird

    Dabei vergisst Du aber dass Wasser eine fast 5* so hohe Wärmekapazität wie z.B Beton hat;)

    Und zudem sehr einfach überall hin geleitet werden kann...


    lg,

    e-zepp

  • na ja, er hat sich halt auf die wasser - Idee festgefahren.

    ich finde den damit verbundenen Aufwand nicht angemessen für den geschilderten Einsatz.

    alleine das "Abstellen" des Wassers damit es nicht einfriert ist doch ...

  • Hmmm...bei einer PV-Anlage mit 137kwp dürfte das Problem nicht so gross sein?

    Oder ist da ein Komma verrutscht?


    Viele Grüße

  • Heizungspumpe an einen günstigen Uhrenthermostat angeschlossen (Theben RAM 722 z.B.) und schon hast Du eine einfache Raumregulierung. Den Heizkörper ist es eh egal mit welcher Vorlauftemperatur Du ankommst.


    Speicher z.B. sowas: https://shwt-warmwasserspeiche…etauscher-inkl-Isolierung


    Stutzen oben den Vorlauf, ganz unten wieder mit dem Rücklauf rein, Pumpe dazwischenklemmen und wars.

    Heizstäbe 2x 6kW, einen kannst Du zur not dann auch übers normale Netz betreiben oder als Frostwächter.

  • 13KWp für Heizung im Winter im halbwegs gedämmten Karton als direktelektrische Lösung.

    Ja, wird sicher gut funktionieren, wenn man sich im Büro genügend Pullover anzieht. :mrgreen:


    Das gibt nix, auch bei 13KWp kommt im Winter viel zu selten irgendwas brauchbares runter.

    Also bist Du bei maximal Halbinsel und hast den Papierkram eh an der Backe, wenn es offiziell laufen soll und die großen Anlagen nicht gefährden soll.


    Also mach es doch gleich richtig.

    Die 13KWp auch als EEG Anlage bauen.

    Heizung wird mit WP gelöst oder zumindest mit Split-Klima Lösungen, wobei dann wieder die Frage mit dem WW neu entsteht. Nur 3 Heizkörper wird aber an einer WP auch eher nicht gut funktionieren … Puffer ist und bleibt aber auch blöde.


    Gibt es da keine Heizung in benachbarten Gebäuden?

    Dort das Büro mit anschließen und die PV dann einfach so bauen, wie man normal PV baut. :idea:

    Mit EEG und Einspeisung. ;)

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • erstmal Heizlast ermitteln damit man weiß wie hoch der Bedarf ist. macht man am einfachsten mit einen Elektro Heizkörper und Thermostat. Nach ein paar Tagen kennst du deinen realen Verbrauch. Dann kannst du weiter planen...

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Hallo Burgenlaender,


    wie wär's zuerst mit einem Luft/Luft Kollektor auf der Südseite der Hauswand?

    Die gibt es bereits komplett mit kleinem Solarmodul für den Lüfter.

    2 Löcher durch die Wand, fertig.

    Sie sorgen für eine Minimaltemp. u. belüften gleichzeitig. Da senkrecht ist Schneefall kein Problem.

    Damit sollte Frost innerhalb der Räume kein Problem mehr sein.


    Für die richtige Beheizung würde auch einen Pufferspeicher vorsehen.

    Wie viele hier auch, empfehle ich eine LWWP zum Aufheizen des Puffers.

    Es gäbe da die Gelbi, die Drops (sind baugleich) u. eine kleine Pumpe von Ochsner.

    Die günstigste kostet so ca. 1000EUR. Die Leistung ist zusammen mit dem Pufferspeicher für den Raum völlig ausreichend.


    Wenn der Wärmebedarf noch geringer ist dann könnte evtl. auch eine LWWP die auf einem Brauchwasserspeicher fertig montiert ist sowohl für WW als auch für Heizung reichen. Den geringen Strombedarf von solch kleinen WP deckt Deine PV auch bei starker Bewölkung ab.


    Wenn's dann unbedingt eine Insellösung sein soll, der Anlaufstrom ist bei beiden Varianten so gering das das für einen Inselwechselrichter machbar ist.

    Die Steuerung kann man einfach halten und mit Ampermessrelais die Leistung der PV messen, mit Zeitrelais dann eine Mindestlaufzeit für die WP vorgeben, damit sie nicht dauernd taktet. Nicht perfekt, funktioniert aber.


    Gruss Schraubermeistro

    13 kwp gesamt, ost, süd, west, nord, auch süd senkrecht, Akkus 24V ca. 1000Ah. Solarthermie mit 20m³ Speicher + WW WP. Kleine LW WP. Steuerung mit UVR16x2.

  • Bei "dieser Lösung" ! Welche von den beiden meinst Du?


    Wie man Brauchwasser bei beiden Vorschlägen machen kann, dass weiss Burgenlaender mit Sicherheit.

    Man muss nicht jede Kleinigkeit ausführen.


    Aber für Dich: Eine Frischwassereinheit kann man überall mit einbinden.

    Kommt halt auf den Verbrauch an welche u. wie. Büro mit Bad, da könnte das Bad mit Dusche sein, aber auch ohne.

    Wenn WW nur für ein Handwaschbecken gebraucht wird könnte man einen Wärmetauscher in den VL der Heizung einbinden.

    Die Sekundärseite vom WT wird dann vom Frischwasser durchströmt.

    Geringer Aufwand, geringe Kosten. Leichte Anwärmung des WW gibt's aber nur dann wenn gleichzeitig die Heizung in Betrieb ist. Für Handwaschbecken würde es reichen.


    Mit Dusche braucht's dann eine richtige Frischwassereinheit oder bei Variante mit der Gelbi ginge auch ein WW-Speicher.

    Die Gelbi hat die Steuerung für WW u. Heizung schon integriert.


    Gruss Schraubermeistro

    13 kwp gesamt, ost, süd, west, nord, auch süd senkrecht, Akkus 24V ca. 1000Ah. Solarthermie mit 20m³ Speicher + WW WP. Kleine LW WP. Steuerung mit UVR16x2.