Zählerplatzbedarf Smart Meter, Rundsteuerempfänger nach aktueller Planung EEG 2021

  • Hast du bei der summe evtl drüber nachgedacht dir nen Erdanschluss legen zu lassen?

    Bei mir ist der Dachständer sowohl innen als auch aussen immer nur im weg. Ohne diesen könnte ich ggf nen teil des norddaches auch mit pv belegen

    Wie wirken sich die evtls ausm neuen eeg denn auf den platzbedarf aus?

    Hast du einen Belegungsplan mitbekommen? Mir helfen Bilder mehr als 1000 Worte :saint:

  • Ich denke mal, dass ein Erdanschluss bei mir nicht geht, weil bei mir die ganze Gegend noch Dachverkabelung hat.


    Allerdings stehen die Masten für die Dachverkabelung des VNB auch auf dem Dach Südseite, wo die PV-Anlage hin soll. Hatte tatsächlich überlegt, diese auf die Nordseite des Daches verlegen zu lassen, um die Südseite besser ausnutzen zu können.


    Aber im Ernst, die ganze Sache mit der PV-Anlage auf Nebengebäude und neuem Zählerkasten im Haupthaus ist (zwischenzeitlich für mich ??) so komplex, dass ich diese Baustelle nicht auch noch aufmachen will.


    Ohne Dachständer passen auf das Dach mit 2m langen Modulen sogar 40 kWp. Mit Sicherheits- und Schattenabstand um die Dachständer mit 1.7m langen Modulen noch gut 30kWp. VBN sagt mir, dass ich über 30kWp noch zentralen Anlagenschutz und Wandlermessung brauche. (Stimmt nach Angaben in diesem Forum wohl nicht, aber will jetzt nicht noch den VNB belehren müssen.)


    Lange Rede, kurzer Sinn: Die 30kWp Anlage sorgt bei mir zwischenzeitlich nur noch für Verwirrung. Jeder sagt etwas anderes, was ich benötige. Keine Laien, auch Elektriker, Solateure und Vertreter des VNB. Und dann soll noch das EEG geändert werden und derzeit weiß keiner, was da denn drin stehen wird.


    Also ich bin froh, wenn ich die 29,9kWp Anlage vernünftig und wirtschaftlich realisiert bekomme. Verlegung Dachständer und Anlage mit mehr als 30kWp scheint mir ein unüberwindbares Regelungschaos.....

  • Emmm...der Elektriker soll bitte ein detailliertes Angebot machen bzw. beschreiben, was er alles verbauen will.

    So taugt das nix.


    Die Zähler kommen vom NB

    SLS ist Standard

    ebenso der Überspannungsschutz neben den SLS

    Der RSE kommt in die Nähe zum WR

    Smartmeter Vorbereitung heißt ein Netzwerkkabel von Übergabe Telekom bzw. Router in den Zählerschrank zu legen

  • Energie100


    Vielen Dank für die Infos. Also nach 5.700 Euro hört sich das bei mir nicht an. Also SmartMeterVorbereitung mache ich dann de facto auch selber, weil ich das Kabel vom Router zum Zählerschrank selber lege.


    Meine Verwirrung am Beispiel RSE:


    Ich habe meinem Solateur und Elektriker erklärt, dass ich das 4*10qmm Kabel zwischen Zählerplatz / Wohnhaus und WR / Nebengebäude nutzen will. Die Verlegung eines neuen Kabels wäre nämlich mit Apshaltaufbruch verbunden, was ich mir möglichst sparen will. Die sagen dann, ja das geht leistungsmäßig gerade noch so.


    Dann sagt mit der Solateur später, sie müssen ein Datenkabel zwischen Zählerschrank / Wohnhaus und WR / Nebengebäude verlegen. Das wird für die 70 % Regelung weich benötigt, damit Datenlogger z.B. SMA Homemanager mit WR kommunizieren kann.


    Toll, die Verlegung eines Kabels wollte ich wegen Asphaltaufbruch doch vermeiden;-) Hier im Forum dann die Frage gestellt, ob ich diese Kommunikation auch per WLAN oder Powerline herstellen kann.


    Darauf die Antwort: 70 % weich gibt es ab 1.1.2021 nicht mehr, da neues EEG sowieso für 30kWp Rundsteuerempfänger vorschreibt. Dieser RSE müsse dann aber ins Wohnhaus. Daher würde dennoch ein Datenkabel zwischen Zählerschrank / Wohnhaus und WR / Nebengebäude benötigten, damit RSE mit WR kommunizieren kann.


    Jetzt schreibst du Energie100 , dass RSE zum WR soll, also ins Nebengebäude darf. Brauche ich dann trotzdem ein Datenkabel zwischen Zählerplatz / Wohnhaus und WR / Nebengebäude?

  • Der RSE hat zwei "Komponenten". Das eine ist die Kommunikationseinheit des VNB, der andere Teil ist im WR verbaut und muss nach Vorgabe der VNB Steuerung die Leistung regeln. Die Einheit des VNB ist oft per Mobilfunk angesteuert, muss aber wohl im Zählerschrank sitzen (TAB2019 ?). Mal mit dem VNB sprechen ob das auch in der Nähe des WR möglich ist und nicht im Zählerschrank oder ob es RSE gibt die per Datensignal und nicht per Relais geklacker Vorgaben machen.

  • Früher war es teilweise problematisch da die Drehscheiben Zähler oft als Tiefpass wirken und damit nach dem Zähler das aufmodulierte Frequenzsignal zu schwach wird. Ich gehe davon aus das dieses Problem mit den neuen elektronischen Zählern Geschichte ist. Wenn du es genau wissen willst musst du allerdings deinen VNB fragen.