Sind Optimierer optional oder notwendig?

  • Sehr schön erklärt und vielen Dank für deine Aufklärung. Bei den Modulen meinst du wohl 345 Wp. Ist so eine Berechnung aufwändig für dich? Weil mich würde eine weitere Berechnung interessieren.


    Vielen Dank für die vielen Informationen. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll! Vielen, vielen Dank! Jetzt fühle ich mich mit dem Setup richtig wohl.

  • Ich habe gerade von einem Kollegen eine schöne Tabelle bekommen. Eine vereinfachte Kalkulation würde dann so aussehen:





    Modulleistung

    in Watt




    Menge




    Wirkungs-grad in %




    Leistung je Modul




    Leistung gesamt




    Süd




    345




    14




    97




    334




    4'676




    Ost




    345




    6




    85




    293




    1'758




    West




    345




    6




    85




    293




    1'758




    Nord




    345




    14




    70




    241




    3'374




    Gesamt




    11'566




    Auslegung Wechselrichter




    120%




    Wechselrichter Leistung in W




    10'000.00




  • Die Rechnung ist so nicht korrekt, da die Peakleistung von Ost/West nicht mit der von Süd korrelieren. die Summenpeakleistung liegt tatsächlich niedriger und ist im wesentlichen von der Neigung der O/W Flächen abhängig.

    Tesla P85+ seit 8/13 >471.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos gesteuert per E3DC-Control und Teslatar zum Börsenpreis von aWATTar geladen.

  • Die Rechnung ist so nicht korrekt, da die Peakleistung von Ost/West nicht mit der von Süd korrelieren. die Summenpeakleistung liegt tatsächlich niedriger und ist im wesentlichen von der Neigung der O/W Flächen abhängig.

    Das ist so wegen den Zeitverschiebungen der Peakleistungen, es ist ja auch nur vereinfacht. Wenn man es 100% korrekt machen will, dann berücksichtigt man alle Faktoren wie Wetter, Temperatur und den Zeitpunkt. Das habe ich ja mit meinem Python Programm gemacht, aber war wohl bei der PV-Oberflächen-Temperatur noch zu tief, bei Peakleistung ist die PV-Oberfläche definitiv heisser. Und natürlich sollte man für alle Tage im Jahr Temperatur-Mittelwerte und Sonnenstunden pro Monat einbeziehen, dann wird es relativ genau.

    Die Verluste zu simulieren ist noch relativ einfach, schwieriger wird es dann für die Ertragsberechnung. Da schaue ich grad, wie man das vereinfachen kann (zB. mit einem lokalen prozentualen Wert für Sonnenstunden und einem Monats-Mittelwert mit Tageszeitabweichungen der Aussen-Temperatur für die Teillast-Zeit). Und dann muss man dort ja noch schauen, wie oft und wie lange der Wechselrichter im Teillast-Bereich von 0-30% arbeitet ...

  • Da habe ich auch noch mal eine Frage, da gerade diese niedersächsische Förderung bei mir Gedankenspiele aufwirft.

    Realisierung dann in 2021.

    Ich habe DN 36 Grad, nach NO (-135 Grad) 9 Module 285 Wp, nach SW (45 Grad) 26 Module 285 Wp. Wechselrichter SE9K.

    Was geht maximal unter Berücksichtigung der Dachseiten an den WR dran?

    Könnte ich 15 Module von der sonnigen Seite nach NO legen und 15 stärkere Module (z.B. 340 Wp) auf SW neu bauen? Oder benötigt dies Vorhaben einen stärkeren Wechselrichter? Laut Datenblatt max DC 12150 W Max AC 9000 VA


    Wenn das nicht so geht, was ginge maximal?

    9,975 kWp
    35 * 285W LG - Solaredge - SE9K
    davon 26 Module SW und 9 Module NO

    e-Golf 300 - go-e Charger 22 kW an CEE16 Rot

    Lädt wenn es geht mit PV Strom angepasst an die Generatorleistung. SE-API und go-e MQTT sei Dank.