Netze BW Einspeisevertrag

  • Da es mit den Handwerkern anders nicht durchfuehrbar war haben wir unsere Anlage dieses Jahr in 2 Schritten gebaut. Erst 9,x kWp und nach ein paar Monaten dann nochmal ~20 kWp dazu.


    Bei der 2. Anlage wollte Netze BW ploetzlich einen Einspeisevertrag. Obwohl ich weiss, dass das Quatsch ist, habe ich mir die Muehe gemacht, ihn durchzulesen. Begruendung ist, dass gesetzlich diese Dinge nicht geregelt seien:

    - technische Anschlussbedinungen

    - Uebergabestelle

    - Messkonzept

    - Messpreise

    - Abrechnungsmodalitaeten


    Dabei steht sogar im Vertrag ausdruecklich drin, dass er fuer die Verguetung nicht gebraucht wird. Was allerdings perfide ist:


    1) Das Formular mit den Angaben zur Besteuerung und Bankverbindung, das man schon kennt, wird als Anlage zum Vertrag mitgeschickt. Mit dem fetten Hinweis, es vollstaendig und mit dem Einspeisevertrag zurueckzuschicken. Es wird dazu eine 4-woechige Frist gesetzt. Hier versucht man offensichtlich Druck aufzubauen.


    2) Der Einspeiser sichert laut Vertrag zu, dass die ins Netz gelieferte Energie ausschliesslich in der zuvor genannten Anlage (also der 20 kWp Erweiterung) erzeugt worden sei.:!::!:


    Natuerlich ist die Verguetung fuer die 2. Anlage niedriger, da sie spaeter in Betrieb ging. Dem entnehme ich, dass der VNB nach Unterschrift nur zum kleinen Tarif verguetet. Obwohl er ohnehin noch 0,x kWp dem anzulegenden Wert bis 10 kWp zuordnen muss, am Aufwand kann es also kaum liegen. Ich verstehe nicht, was das soll, das bezahlt er ja ohnehin nicht selbst sondern die anderen Verbraucher.



    Also (erneut) die Warnung, so einen Kaese einfach nicht zu unterschreiben.


    Auch hier war es offenbar die 2. Anlage, die zur Zusendung eines Einspeisevertrags gefuehrt hat. Ggf. FAQ-wuerdig pflanze

  • Genau, nicht unterschreiben.

    Name, Anschrift, Bankverbindung, Steuernummer und ggfs. IBN per Auszug aus dem MaStR nachweisen.

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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ist notiert. Ja, nach der ersten Anlage behaupten sie allerhand Falsches. Mir wollten sie anteilige Vergütung nicht "gewähren" weil die nicht gemessen sei und unnötige Zähler vorgeben. ... Ignorieren und nur das nötige mitteilen. Rest ablehnen.


    Perfide ist ein Blatt, auf dem neben der Art der EE deren TAB o.ä. abgenickt werden sollen. Kann fatal werden, den darin werden ihnen weitere Rechte eingeräumt.

  • unnötige Zähler vorgeben

    Das wollten sie bei mir erst auch. Aber das wurde dann sogar noch durch den Solateur recht zuegig geklaert. ^^


    Die Tatsache, dass sie das immer noch versuchen zeigt ja, dass es leider immer noch genug Opfer dieses Vorgehens geben muss.

  • Aber mit dem neuen EEG2021 wird ja alles einfacher. :lol::lol::lol:

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  • Hallo qwerty

    Ich hab die Netze BW in Kenntnis gesetzt (Netzanschlussbegehren), dass ich ab März eine PV Anlage auf dem Dach haben werde und mit dieser dann einspeisen werde. Dies ist meine erste und einzige Anlage.

    Nun kam ein Brief mit "Wir haben Ihre Anfrage erhalten".

    Unten steht unter "Was gibt es zu beachten"

    Zitat


    Um die eichrechtskonforme Messung Ihrer Einspeisung garantieren zu können, sind wir als grundzuständiger Messstellenbetreiber gesetzlich dazu verpflichtet, neben dem Einspeisevertrag einen weiteren zusätzlichen Vertrag, den Messstellenvertrag, mit Ihnen abzuschließen. Dieser regelt, dass die Netze BW die Installation, den Betrieb und die Wartung Ihres Stromzählers übernimmt. Bitte schließen Sie diesen Vertrag bequem online ab".

    Witzig finde ich, dass der Einspeisevertrag hier im Nebensatz erwähnt wird...

    Was hat es mit dem Messstellenvertrag auf sich. Ist der tatsächlich zu unterschreiben?

    Der wäre online im Kundenportal auch schon verfügbar.

    Viele Grüße!