Identifikation unbekannter PzS-Akku

  • Ich bräuchte mal einen Experten zum Thema "Identifkation unbekannter PzS-Akkus" :/:


    Mit den Abmessungen von 57 cm (Höhe) x 19,8 cm (Breite) x 11,8 cm (Tiefe) einer Einzelzelle deutet es nach Google wohl auf eine 6PzS 750 Ah hin - Hersteller unbekannt.


    Kann mir irgendwer sagen, welcher Hersteller von solchen Zellen eine - ich nenn' es mal "magisches Auge" - komische Anzeige verbaut hat, anhand derer man den Elektrolyt-Füllstand einigermaßen ablesen kann? An der markierten Stelle sitzt so ein Dingsi, das entweder komplett dunkel / schwarz ist, wenn der Flüssigkeitsstand hoch ist, einen silbrigen Halbkreis anzeigt, wenn weniger Flüssigkeit da ist, und einen komplett silbrigen Kreis, wenn noch weniger Flüssigkeit anliegt. Also ein rein mechanisches Teil, nix mit kompliziertem Schnickschnack:



    Kurzer und knapper Hintergrund:


    Seit 2012 habe ich hier in meinem "Kaminzimmer" (letztendlich ist es eine um- bzw. ausgebaute Garage samt ehemaligem Hühner- und Schweinestall) genau diesen Akku, den ich seinerzeit für richtig kleines Geld ungefüllt und unbenutzt erworben habe. Die 10 Meter Stromkabel zu diesem Bau hätte ich leicht verlegen können, entschied mich aber spaßeshalber für eine Insel, hobbymäßig.


    Angefangen hat alles "ganz klein" mit einem 36-zelligem China-Panel und einem Steca PR3030, danach wurden es dann mehr Panels bis hin zur jetzigen Ausbaustufe mit 6 x 130 Watt Modulen (36-zellig) und einem Steca Tarom 4545. Seit 2014 lese ich hier schon angemeldet mit, mal mehr, mal weniger, und kürzlich war ich dann tatsächlich mal aktiv mit einer Nachfrage zu dem neuen Steca MPPT 3020 / 5020.


    Und da dachte ich mir: Wenn die Sache mit dem Akkue jemand weiß, dann doch bestimmt hier, also frag' ich mal :)

  • Servus, wenn Du mit den 570mm die Deckel-Oberkante meinst ist es eine 6PzS 750Ah, wenn Du die Gesamthöhe

    incl. Verbinder/Stopfen meinst eine 6PzS 690Ah.

    Dein "magisches Auge" ist mir nicht bekannt, normalerweise ist dort schlicht das Loch für die EUW;)
    Aber ich gehe mal davon aus dass Du das schon soweit überprüft hast^^

    Versuch mal ein besseres Detail-Foto zu machen, interessiert mich!

    Füllstandssensoren ("Aquacontroll") kenn ich nur elektrisch mit LED oder halt die normalen in den Stopfen die aber

    nur die Schwimmerstellung (oben/unten) anzeigen.

    lg,

    e-zepp

  • Servus, wenn Du mit den 570mm die Deckel-Oberkante meinst ist es eine 6PzS 750Ah, wenn Du die Gesamthöhe

    incl. Verbinder/Stopfen meinst eine 6PzS 690Ah.

    Jepp, ist Deckel-Oberkante, ohne Stopfen und so.


    Dein "magisches Auge" ist mir nicht bekannt, normalerweise ist dort schlicht das Loch für die EUW;)
    Aber ich gehe mal davon aus dass Du das schon soweit überprüft hast^^

    Na ja, ein Loch ist da ja schon, aber da steckt eben dieses Dingsi drin (das lässt sich auch jetzt nicht so einfach mit den Finger(-nägeln) rauspopeln, insofern gehe ich davon aus, dass das schon dahin gehört):).


    Wie schon gesagt: Nix mit LED und so, ich gehe davon aus, dass da in dem Stöpsel einfach zwei unterschiedliche, silbrige Ebenen sind, nach unten offen, wobei dann, je nachdem, wie hoch der Elektrolyt steht, eben eine dieser beiden Ebenen bedeckt ist und schwarz aussieht.


    Ich hab' mal noch drei Bilder angehängt, in der Hoffnung, dass man da etwas mehr erkennt.



    Für mich erfüllt das Dingsi tatsächlich nur die Funktion der Füllstandshöhen-Überwachung, da kann man mit einem Blick mehr oder weniger sehen, ob Wasser nachgefüllt werden muss oder nicht.


    Mir ging es mit meiner Frage hauptsächlich darum, den Hersteller dieser Zellen zu finden, damit ich da entsprechende Daten zu Ladespannungen und dergleichen bekomme - aber egal, wo ich schaue, diese Dinger finde ich nirgendwo ?(. Muss ich mich wohl doch an die Allerwelts-Angaben von PzS-Akkus halten ...

  • Okay, jetzt erkenne ich die Dingens auch besser und ich bin mir relativ sicher dass es reine Stöpsel sind die wohl eher

    zufällig bei günstigem Licht die Elektrolytoberfläche spiegeln - falls hoch genug. Aber ich täusch mich auch gern:)

    Hol doch mal einen raus, versuch es mal mit drehen, das Loch schaut aus wie mit Gewinde versehen (können

    aber natürlich auch nur Rillen sein), jedenfalls machen nur so die Abflachungen irgendeinen Sinn:



    Es gibt keine besonderen Daten/Ladespannungen seitens der Hersteller für eine PzS nach DIN, aber es gibt sehr wohl

    besondere Ladeparameter für eine individuelle und vor allem zweckentfremdete Nutzung als PV-Speicher bzw. Insel.

    Vor allem wenn der PV-Generator eher "etwas" mager ausgelegt ist bzw. der Laderegler nur 20A Ladestrom bringt:roll:

    Messe nach einer kompletten Voll- incl. Ausgleichladung mal die Säuredichte und Ruhespannung aller Zellen!

    So siehst Du auch gleich ob Deine Parameter und die Auslegung passt;)


    lg,

    e-zepp


    PS: schau auch mal seitlich oben am Zellgefäß, vielleicht findest Du da eine eingeschlagene Seriennummer die einen

    Hinweis auf den Hersteller gibt. Aber eigentlich wurscht...

  • Okay, jetzt erkenne ich die Dingens auch besser und ich bin mir relativ sicher dass es reine Stöpsel sind die wohl eher

    zufällig bei günstigem Licht die Elektrolytoberfläche spiegeln - falls hoch genug. Aber ich täusch mich auch gern:)

    Hol doch mal einen raus, versuch es mal mit drehen, das Loch schaut aus wie mit Gewinde versehen (können

    aber natürlich auch nur Rillen sein), jedenfalls machen nur so die Abflachungen irgendeinen Sinn:

    Wääh, wie einfach :shock:! Mal ehrlich, auf das "Rausdrehen" angesichts der Rillen / des Gewindes hätte ich ja auch selbst kommen können :rolleyes: ...


    Die Füllstandsanzeige ist aber wohl tatsächlich nicht bloß Zufall, sondern so gewollt, zumindest interpretiere ich das so anhand der beiden in unterschiedlicher Höhe geformten dreieckigen Abfräsung, hier mal herausgedreht und im Licht:



    Das sind dann nämlich mit Sicherheit die von oben sichtbaren "silbrigen" Dinger: Halb, wenn der Elektrolytstand noch höher ist, voll, wenn niedrig.


    Es gibt keine besonderen Daten/Ladespannungen seitens der Hersteller für eine PzS nach DIN, aber es gibt sehr wohl

    besondere Ladeparameter für eine individuelle und vor allem zweckentfremdete Nutzung als PV-Speicher bzw. Insel.

    Vor allem wenn der PV-Generator eher "etwas" mager ausgelegt ist bzw. der Laderegler nur 20A Ladestrom bringt:roll:

    Messe nach einer kompletten Voll- incl. Ausgleichladung mal die Säuredichte und Ruhespannung aller Zellen!

    So siehst Du auch gleich ob Deine Parameter und die Auslegung passt;)

    Da muss ich mich mal wieder einlesen, was ich in der Anfangszeit auch exzessiv gemacht habe. Trotzdem frage ich mich von Zeit zu Zeit: Ist das, was ich eingestellt habe, denn noch richtig, oder geht es nicht auch besser bzw. sinnvoller. Und meistens frage ich mich das so in Richtung Winter, wenn es sonnentechnisch eher mau ausschaut.


    Mit der aktuellen Konfiguration komme ich in Spitze schon rauf bis ca. 35 A Ladestrom, maximal könnte ich ja mit dem Tarom bis 45 A. Irgendwann hatte ich mal von den Modulen über 50 A anliegend, wobei dann ein Teil für die Ladung, der andere für den momentanen Verbrauch (damals: Peltier-Kühltruhe) verwendet wurde.


    Hier mal die Übersicht über die tatsächliche Batterie-Ladung:


    Und hier über den tatsächlich möglichen Input von den 6 x 130 Watt - Modulen:


    Vielleicht noch ein Wort zur Nutzung generell:

    Hauptsächlich dient der ganze Kram der Beleuchtung des Kaminzimmers (eigentlich vernachlässigbar), der Versorgung von 4 Raspberry Pi's (Vogelfutterstellen-Kamera, Nistkasten-Kamera), zusätzlich noch ein WLAN-Repeater, mittlerweile einer Waeco Kompressor-Kühlbox (im Sommer) und mittels Steca Wechselrichter einer Tachpumpe und der Mähroboter-Versorgung. Problematisch ist hier also weniger die punktuelle Belastung (Kühlbox und Tauchpumpe laufen eh nur im Sommer, wenn Sonne genug da ist), sondern mehr die permamente Schnarch-Dauerlast durch die Raspberrys, des Repeaters, den Standby der Mähroboter-Station bzw. des Wechselrichters generell. Und dann natürlich die Beleuchtung am Abend / in der Nacht, wenn ich denn mal hier zu Gange bin - coronabedingt im Homeoffice bin ich das seit März eigentlich täglich, da kommt dann noch das Laptop-Netzteil dazu.


    Das charmante an dem Steca Tarom 4545 ist: Ich greif' da jede Minute die dort vorhandenen Daten ab und speicher' das in einer Datenbank, um es anschließend schön bunt vermittels Highcharts visualisieren zu können (die URL kann ich dir gerne mal zur Verfügung stellen).


    Letztendlich ging es mir bei meiner Frage - auch vor dem Hintergrund einer Anschaffung eines MPPT-Reglers von Steca - einfach noch einmal darum: Hab' ich alle Einstellungen so, damit auch noch die nächsten 100 Jahre alles läuft oder sollte ich hier und da mal anpassen, weil Insel ja immer so eine Sache zwischen "so sollte es eigentlich sein" und "die Sonne scheint aber, wann sie will" ist ...

  • Servus, coole Dinger hast Du da, hab ich noch nie gesehen oder von gehört8)

    Dachte eigentlich dass mir nicht mehr viel im Zusammenhang mit PzS fremd ist, aber wie schon gesagt

    ich täusch mich auch gern


    Da hast Du aber ein rares Schätzchen, die Zelldeckel sind ja scheinbar orginal so mit Gewinde gebaut.

    Kann es sein dass die Zellen aus dem nahen Ausland kommen, z.B Niederlande oder England?

    Was für Stopfen hast Du denn drauf? Und ist das jetzt eigentlich ein 12V oder 24V-Akku oder hab ich das überlesen?


    Deine hübschen Kurven in allen Ehren aber so richtig glaube ich grundsätzlich nur dem Säureheber:love:

    Und der sagt mir halt auch ob der PV-Generator groß genug, der Verbrauch zu hoch oder angemessen, die Ladeparameter

    passen und sogar ob genug Elektrolyt in der Zelle ist. Auch wie das Wetter war kann ich an ihm ablesen:shock:


    lg,

    e-zepp


    PS: du solltest die Zelldeckel mal richtig sauber machen, die Elektroly-Schmiere da leitet gerne Kriechströmchen;)

    Beim Stapler macht das nicht viel weil der dann wieder am Netzlader hängt, aber als PV-Grundlast-Speicher im Winter

    ganz schlecht, da hat man nix zu verschenken...

  • Da hast Du aber ein rares Schätzchen, die Zelldeckel sind ja scheinbar orginal so mit Gewinde gebaut.

    Kann es sein dass die Zellen aus dem nahen Ausland kommen, z.B Niederlande oder England?

    Was für Stopfen hast Du denn drauf? Und ist das jetzt eigentlich ein 12V oder 24V-Akku oder hab ich das überlesen?

    Tja, damals (TM) war ich noch jung und unerfahren, und plötzlich war da hier im Saarland, keine 30 km von mir entfernt, jemand, der auf ebay-Kleinanzeigen eine "Staplerbatterie" anbot, für echt wenig Geld (ich meine, so ungefähr 300 EUR). Ich war dann vor Ort, wusste nicht so recht ein noch aus, weil ich ja noch Unmengen an Schwefelsäure, Zellverbinder und Kram kaufen müsste, da ging der noch mal 150 EUR mit'm Preis runter, weil er die schweren Dinger unbedingt aus'm Keller haben wollte.


    Heute sage ich: Das war ein echter Schnapp :)!


    Die Original-Stopfen, die da drauf waren, waren eher ziemlich klein (von der Höhe her gesehen), mit einem kleinen Loch in der Mitte, wegen Gasung und so. Die hab' ich dann irgendwann gegen selbstgemachte Stopfen aus alten Filmdosen (passen exakt) getauscht, damit die Sauerei beim Ausgasen etwas aufhört.


    Es ist ein 12 Volt - Akku, also 6 Zellen. Und bzgl. Ausland: Ich würde hier im Saarland eher auf etwas grubenspezifisches tippen, was jemand noch rumliegen hatte, das kommt / kam hier öfter vor (nach dem Motto: Wenn du in der Werkstatt "Saarberg" ruftst, wackelt alles" ^^)


    Deine hübschen Kurven in allen Ehren aber so richtig glaube ich grundsätzlich nur dem Säureheber:love:

    Und der sagt mir halt auch ob der PV-Generator groß genug, der Verbrauch zu hoch oder angemessen, die Ladeparameter

    passen und sogar ob genug Elektrolyt in der Zelle ist. Auch wie das Wetter war kann ich an ihm ablesen:shock:


    Aktuell kann ich da nach dem letzen Equal-Charge des Tarom 4545 vermelden:

    - 1.245

    - 1.250

    - 1.240

    - 1.245

    - 1.250

    - 1.225 (die Zelle ist etwas außer der Reihe :/)


    An den damaligen SD-Wert kann ich mich gar nicht mehr erinnern, ich weiß also nicht, ob die SD jetzt abgenommen hat oder ob das so normal ist / war.

    PS: du solltest die Zelldeckel mal richtig sauber machen, die Elektroly-Schmiere da leitet gerne Kriechströmchen;)

    Beim Stapler macht das nicht viel weil der dann wieder am Netzlader hängt, aber als PV-Grundlast-Speicher im Winter

    ganz schlecht, da hat man nix zu verschenken...

    Jepp, eine Grundreinigung ist da durchaus mal vorgesehen, das hab' ich etwas schleifen lassen :rolleyes:.


    PS: Achso, von wegen Zelldeckel: Nöh, die Zelldeckel an sich würde ich als "herkömmlich" bezeichnen, lediglich diese eingelassenen Dingsi an jeder Zell-Ecke erscheinen / erschienen mir sonderbar, weshalb ich hier überhaupt gefragt habe.

  • Die hab' ich dann irgendwann gegen selbstgemachte Stopfen aus alten Filmdosen (passen exakt) getauscht, damit die Sauerei beim Ausgasen etwas aufhört

    Ah, deswegen die Sauerei:lol:

    Gute Handfüllstopfen kosten nicht die Welt und können eine ganze Menge Elektroly-Nebel und Knallgas rekombinieren.

    Frag mal beim nächsten Staplerservice, oft werden alte PzS doch noch auf Aquamatik umgerüstet und die Handstopfen

    gehen in den Müll...

    An den damaligen SD-Wert kann ich mich gar nicht mehr erinnern

    das ist schlecht, aber ich schätze Du hast normale Batteriesäure gekauft und damit die Erstbefüllung gemacht, oder?

    Das wäre dann eine SD von 1,28kg/l und der jetzige Wert damit eine mittelschwere harte Sulfatierung, die momentane

    Kapazität höchstens noch 75% (bei 80% wird eine Industriebatterie ausgemustert!)

    Ich würde mal die nächsten Wochen ein Verlängerungskabel vom Haus rüberlegen und die Verbraucher damit versorgen

    und den ganzen PV-Ertrag zur Entsulfatierung nutzen. Jedenfalls so lange bis die SD nicht mehr steigt.

    Auf diesen Wert solltest Du dann nächste Saison immer wieder und mind. 2*/Woche kommen, sonst ist der Akku bald putt.


    lg,

    e-zepp


    PS: die "Orginal-Stopfen" waren wahrscheinlich nur die Transport-Stopfen, mit Klappstopfen dürfen die nicht

    transportiert werden bzw. gelten dann als Gefahrgut = riesen Zirkus;)

  • Die hab' ich dann irgendwann gegen selbstgemachte Stopfen aus alten Filmdosen (passen exakt) getauscht, damit die Sauerei beim Ausgasen etwas aufhört

    Ah, deswegen die Sauerei:lol:

    Gute Handfüllstopfen kosten nicht die Welt und können eine ganze Menge Elektroly-Nebel und Knallgas rekombinieren.

    Aha, wusste gar nicht, dass es da sinnvolle "Handfüllstopfen" gibt, interessant und danke für den Tipp!


    An den damaligen SD-Wert kann ich mich gar nicht mehr erinnern

    das ist schlecht, aber ich schätze Du hast normale Batteriesäure gekauft und damit die Erstbefüllung gemacht, oder?

    Das wäre dann eine SD von 1,28kg/l und der jetzige Wert damit eine mittelschwere harte Sulfatierung, die momentane

    Kapazität höchstens noch 75% (bei 80% wird eine Industriebatterie ausgemustert!)

    Jo, die damalige Befüllung war mit handelsüblicher Batteriesäure im Großgebinde, du wirst mir doch jetzt keine Sulfatierungs-Angst machen :/?

    Das wäre dann eine SD von 1,28kg/l und der jetzige Wert damit eine mittelschwere harte Sulfatierung, die momentane

    Kapazität höchstens noch 75% (bei 80% wird eine Industriebatterie ausgemustert!)

    Ich würde mal die nächsten Wochen ein Verlängerungskabel vom Haus rüberlegen und die Verbraucher damit versorgen

    und den ganzen PV-Ertrag zur Entsulfatierung nutzen. Jedenfalls so lange bis die SD nicht mehr steigt.

    Auf diesen Wert solltest Du dann nächste Saison immer wieder und mind. 2*/Woche kommen, sonst ist der Akku bald putt.

    Och nöh, doch was mit Sulfatierung =O ..

    PS: die "Orginal-Stopfen" waren wahrscheinlich nur die Transport-Stopfen, mit Klappstopfen dürfen die nicht

    transportiert werden bzw. gelten dann als Gefahrgut = riesen Zirkus;)

    Transport-Stopfen würde Sinn machen, so richtig zum Gebrauch waren die eher nicht ...

  • Sulfatierung (Entladung) und Entsulfatierung (Ladung) ist das Leben eines Bleiakkus! Wenn jedoch die Ladung

    unvollständig ist und das sozusagen chronisch (Verhältnis Ladung/Entladung <1,15) passiert nennt man es Mangelladung;)

    Dann wachsen Bleisulfatkristalle zu einer Größe die mit normaler Voll- incl. Ausgleichsladung nicht mehr aufgelöst werden können, es braucht eine Entsulfatierungsladung (Laden mit 2,35-2,38V bis die SD innerhalb von 24Std. nicht mehr steigt)

    Je älter die vorhandene Sulfatierung bzw. je größer die Kristalle desto schwieriger und langwieriger wird`s.

    Bei deiner sollte/könnte das innerhalb von 8-10Tagen klappen. Je wärmer der Akku ist desto schneller geht`s!

    Am Netz statt an der PV natürlich wegen Ladung rund um die Uhr noch schneller. Ladestrom genügt ca 5A/100Ah

    sofern der Akku vorher normal voll geladen wurde.

    lg,

    e-zepp