Unentgeltl. Wertabgabe in ESt-Erklärung

  • Hallo Leute,


    dieses Jahr hat es mich erwischt. Das Finanzamt zickt wegen der Differenz bei der unentgeltlichen Wertabgabe in der Umsatzsteuererklärung und der Einkommensteuererklärung.


    Dieses Thema wird ja schon seit Jahren 1000fach hier im Forum gepostet, erläutert, erklärt und kommentiert. Mittlerweile sollten die Finanzämter ja mal Bescheid wissen. Ich behaupte von mir; Ich hab's verstanden!!!


    Ich benutze auch "Paulchens Tool" für den Steuerkram ... :thumbup:


    Gegen den Einkommensteuerbescheid habe ich schon Einspruch eingelegt und versuche nun dem Finanzbeamten den Unterschied zwischen "ueWA Umsatzsteuer" und "ueWA Einkommensteuer" zu vermitteln. Da ist ganz schön schwierig, anstrengend und frustrierend X(.


    Nun meine Frage an die Forumsmitglieder:


    Gibt es nicht ein Schreiben, Gesetzestext, Urteil o.ä. das man einem beratungsresistenten Finanzbeamten zuschicken kann und das dieser dann ein "Aha, so ist das" Erlebnis beschert?


    Danke schon mal für Eure Hilfe

  • Unterschied zwischen "ueWA Umsatzsteuer" und "ueWA Einkommensteuer" zu vermitteln.

    Also noch mal sortieren.


    In der Umsatzsteuer nennt sich der Begriff unentgeltliche Werteabgabe.

    In der Einkommenssteuer Sachentname.


    Damit fängt es schon mal an glaube ich.

    Nichts, was sich wirklich lohnt, ist einfach.

    - Brian Tracy


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  • Da gruselt es mich schon. Ich habe alles noch vor mir.


    Für die Umsatzsteuer habe ich 25,89 Cent ueWA und für die Sachentnahme in der Einkommenssteuer die 9,3 Cent Einspeisevergütung angesetzt.


    Also ich finde die Frage nach einem aufklärenden Schreiben schon gerechtfertigt.

    Brav auf das Forum gehört - DAS DACH IST VOLL - Walmdach alle Seiten plus Carport mit 21,78 KWp an einem Solar Edge 17K und 69 P370 Optimierern


    Der zweimillionste Beitrag war meiner :saint::evil:

  • ... wie auch immer das Kind heißen soll. Jedenfalls haben die Finanzämter so Ihre Probleme damit wenn bei der Umsatzsteuererklärung Betrag X und bei der Einkommensteuer Betrag Y zugrunde liegt.


    Ich habe mich jetzt schon durch hunderte von Posts zum gleichen Thema "durchgelesen" finde aber nichts nach dem Motto: "Schick das dem Finanzfuzzi und er wird die Erleuchtung haben ... ".

    Ich muss das Rad ja nicht neu erfinden wenn bereits "Erfolgreich" Finanzbeamte verstanden haben warum das so ist.


    Nochmals Danke an dieser Stelle

  • Hallo Leute,

    vielen Dank für die Hinweise aber die kenn ich schon.

    Ich hatte bei meinem Einspruch beim FA dem Beamten bereits darüber informiert, das zur Gewinnermittlung die Hilfe des Bayerisches Landesamt für Steuern und "Paulchens Tool" (das hab ich so nicht geschrieben sondern PV-Steuer ;)) benutzt wird.


    In der Steuerhilfe steht ganz klar drin:

    durch Ableitung aus dem voraussichtlich am Markt erzielbaren Verkaufspreis (gemindert um den kalkulatorischen Gewinnaufschlag - retrograde Methode)

    ... und das ist nun mal NUR die Einspeisevergütung. Mehr Verkaufspreis kann ich nicht erzielen.


    In PV-Steuer habe ich wie empfolen die Einspeisevergütung eingetragen

    (Ich empfehle Ihnen deshalb, in diesem Feld den Vergütungssatz für den von Ihnen ins Netz eingespeisten

    Strom zu verwenden.)

    Und so hab ich's gemacht.

    Und genau da stolpert das FA drüber.


    Wem geht es denn auch so?

    Was habt Ihr dann gemacht?

    Wie war das Ergebis?


    Das kann doch nicht sein das der Finanzbeamte in Kiel das so Akzeptiert und der in München da zicken macht.

  • Passt dieser Ausschnitt aus der Broschüre aus Baden Würtemberg?


    Hier wird der Wert für die Entnahme berechnet und unten steht in Klammern (alternativ 20 Cent)