Einspeisepunkt Leitungsverlust

  • Hallo,


    ich überlege gerade eine weitere Anlage zu kaufen.


    Der Solarteur sagt der Einspeisepunkt ist 500M von den Wechselrichtern entfernt.

    Die Anlage soll 238kwp groß sein.


    Die Einspeisung findet im Niederspannungsnetz statt.


    Nun Frage ich mich, ob hier nicht erhebliche Kabeldicken nötig wären um nicht sehr hohe Leitungs Verluste auf dem Weg liegen zu lassen.


    Meine Kalkulationen ergeben sehr große Kabelquerschnitte, die Quasi das ganze Projekt unrentabel werden lassen würden.

    Um euch nicht zu beeinflussen, könntet ihr mir sagen wie dick so ein kabel sein sollte ? / Ob ihr das für sinnig realisierbar haltet ?


    Gruß

    Klaus

    11,14 kWp O/W 4x Solarmax WR (2012)
    43,30 kWp Anteil Solarpark Dreieich (2011)
    71,08 kWp Anteil Solarpark Hof (2012)
    70 kWp auf Hühnerställen (2012)
    301 kWp Brandenburg (2018)

  • Kommt auf die Leistung an. Ggf. mehrere Kabel parallel schalten. Wo wird gemessen?

  • Der Zähler steht am Einspeise punkt, lässt sich dann sowas sinnvoll machen ?

    11,14 kWp O/W 4x Solarmax WR (2012)
    43,30 kWp Anteil Solarpark Dreieich (2011)
    71,08 kWp Anteil Solarpark Hof (2012)
    70 kWp auf Hühnerställen (2012)
    301 kWp Brandenburg (2018)

  • Leistung sind maximal 238.000 Watt > 238kwp

    WR 220kwp

    11,14 kWp O/W 4x Solarmax WR (2012)
    43,30 kWp Anteil Solarpark Dreieich (2011)
    71,08 kWp Anteil Solarpark Hof (2012)
    70 kWp auf Hühnerställen (2012)
    301 kWp Brandenburg (2018)

  • Alukabel sind hier eigentlich immer deutlich günstiger. Der Querschnitt muss natürlich entsprechend größer sein. Hast du das schon berücksichtigt? 500m sind ja auch nicht wahnsinnig weit.

  • Ja was ist mit 500m DC? Das was unterwegs flöten geht, kannst bei der WR Leistung einsparen, wobei bei 1kV DC weniger Verluste, als bei AC hast.


    Sechs 5x95mm2 kosten im Bauhaus bestimmt nur 4€ de Meter.:ironie:

    Hmm 100k nur für AC Kabel?

    DC z.b. 32 strings mit 10mm würde es die hälfte kosten.

  • Nun Frage ich mich, ob hier nicht erhebliche Kabeldicken nötig wären um nicht sehr hohe Leitungs Verluste auf dem Weg liegen zu lassen.

    Es wären erhebliche Kabelquerschnitte erforderlich.

    Meine Kalkulationen ergeben sehr große Kabelquerschnitte, die Quasi das ganze Projekt unrentabel werden lassen würden.

    Ja, ist möglich. Darum verwendet man ja auch häufig MS-Netze, um groessere Leistungen über mittlere Entfernungen zu transportieren.

    Um euch nicht zu beeinflussen, könntet ihr mir sagen wie dick so ein kabel sein sollte ?

    Nein.

    Ob ihr das für sinnig realisierbar haltet ?

    Nein.

    Cordialement!

  • nennenswerte die Leitungsverluste hast du nur bei hoher Leistung.

    Dann kannst du auch gleich den Wechselrichter begrenzen.

    bei Reduzierung auf max. 80% bleibst du unter 300A

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Ja was ist mit 500m DC? Das was unterwegs flöten geht, kannst bei der WR Leistung einsparen, wobei bei 1kV DC weniger Verluste, als bei AC hast.


    Sechs 5x95mm2 kosten im Bauhaus bestimmt nur 4€ de Meter.:ironie:

    Hmm 100k nur für AC Kabel?

    DC z.b. 32 strings mit 10mm würde es die hälfte kosten.

    Danke für dein Feedback :D


    Gute Idee leider nicht mehr realisierbar Anlage steht komplett, Versorger hat Einspeisepunkt geändert.


    Solateur sagt mir 4x240mm² reichen, kann das sein ? Die Kosten dann auch schon > 25.000€ für die Strecke.


    Gruß

    Klaus

    11,14 kWp O/W 4x Solarmax WR (2012)
    43,30 kWp Anteil Solarpark Dreieich (2011)
    71,08 kWp Anteil Solarpark Hof (2012)
    70 kWp auf Hühnerställen (2012)
    301 kWp Brandenburg (2018)