Steuerliche Berücksichtiung für Instandhaltung

  • Guten Tag zusammen,

    kann mir jemand etwas zu der steuerlichen Berücksichtigung von Kosten / Anschaffungen machen, die in direktem Zusammenhang mit der Solaranlage stehen.


    Also seit ich die Anlage betreibe, bin ich ja als "Unternehmer" tätig. Somit sind Wartungs- und Instandhaltungskosten die die Anlage direkt betreffen, bei der Steuererklärung abzugsfähig.


    Nun stellt sich mir folgende Frage: Für die Reinigung der Solar Panel geben die Hersteller der Module ja eine bestimmte Wasserqualität an. Diese kann ich aufgrund der Härte an meinem Standort (16 °dh) nicht erreichen. Da ich die Reinigung der Module selber mache, habe ich mir überlegt, ob das Finanzamt die Anschaffung einer Entkalkungs- oder gar einer Osmoseanlage als direkte Kosten für den Erhalt der Betriebsfähigkeit der Anlage anerkennen würde und ob die Anschaffungskosten einer solchen Anlage abzugsfähig wären.


    Hat jemand damit Erfahrungen? Wie stellt sich das FA gegenüber einer solchen Anschaffung auf?


    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

  • ich an deiner Stelle würde mir gleich eine Firma anschaffen, die dann die Reinigung ständig sicherstellen kann.

    Das Finanzamt zahlt das sicher.

    Weil es ja für die Betriebsfähigkeit unbedingt erforderlich ist.


    Dummerweise habe ich das versäumt, und meine Anlage seit 2003 noch nie gereinigt.

    Weshalb die wahrscheinlich auch nicht mehr betriebsfähig ist.

  • Naja, ich will mal so sagen - externe Firma schön und gut, aber wenn ich mir bei meinem Wasser Härtegrad eine Wasseraufbereitungsanlage in den Keller stelle, hätte nicht nur die Solaranlage alle paar Jahre etwas davon ;) wenn du verstehst was ich meine.


    Und da ist halt die Frage, wie stellen sich die Finanzämter dazu auf. Sagen die du brauchst ja nur alle xy Jahre besonderes Wasser zur Reinigung der Anlage und nutzt die Wasseraufbereitung sonst nur zu deinem "Privatvergnügen" - oder winken die so ein "Solarspezifisches" Investment durch?

  • :ironie:Da die Sachbearbeiter beim Finanzamt nicht auf Bäumen schlafen, wissen sie natürlich nicht, dass so eine Solaranlage nicht gereinigt werden muss, da der Regen diese Arbeit übernimmt. Daher werden sie mit Kusshand die Osmoseanlage im Keller als betriebsnotwendig anerkennen...

    2014: 887,2 kWh/kWp - 2015: 938,2 kWh/kWp - 2016: 908,2 kWh/kWp - 2017: 845,8 kWh/kWp - 2018: 999,2 kWh/kWp - 2019: 936,3 kWh/kWp - 2020: 963,6 kWh/kWp - 2021: 853,90 kWh/kWp

  • Naja, ich will mal so sagen - externe Firma schön und gut, aber wenn ich mir bei meinem Wasser Härtegrad eine Wasseraufbereitungsanlage in den Keller stelle, hätte nicht nur die Solaranlage alle paar Jahre etwas davon ;) wenn du verstehst was ich meine.

    nein, verstehe ich jetzt nicht ?