Kostal Plenticore + Smart Meter mit Wärmepumpe verbinden

  • Hi,


    unser Haus steht endlich vor Fertigstellung und in den nächsten Wochen kommt PV aufs Dach und die Sole/Wasser Wärmepume (Bosch Junkers STM-1) wird installiert.

    Ich bekomme einen Kostal Plenticore WR + BYD Premium und Smart Energy Meter.


    Nun würde ich gerne die Wärmepumpe mit dem Wechselrichter oder Smart Energy Meter verbinden. Die WP hat eine SG-Ready Schnittstelle.


    Was muss genau gemacht werden und gibt es Empfehlungen, was man in der WP bzw. WR einstellen sollte um die WR dann laufen zu lassen, wenn genug Strom durch die PV erzeugt wird?


    Sorry ich bin diesem Bereich absoluter Laie.

  • Den ersten Winter einen thermischen Abgleich machen und herausfinden, wie weit man mit der Heizkurve runtergehen kann, bevor es zu kalt wird.

    Nach dem ersten Winter kann man dann mit einer Tagesanhebung und Nachtabsenkung der Heizkurve die PV-Abdeckung optimieren. Das kann man auch im ersten Winter schon machen, erschwert aber den thermischen Abgleich ziemlich.


    Warmwasserbereitung auf den Tag legen.


    Ohne dass ich die SG-Kontakte nutze und ohne Akku, komme ich so auf eine PV-Abdeckung von 46%. SG-Ready eignet sich nicht besonders gut, um die PV-Abdeckung der WP zu erhöhen, wenn der Komfort nicht darunter leiden soll.

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0 und SAE,

    Nibe F1155-6 mit RGK im sanierten Altbau von 1909

  • Gehen wuerde es so:

    Die WP hat 2 SG Ready Kontakte, der 2. davon kommt an den Eigenverbrauchskontakt des WRs. Im WR die Parameter einstellen (bei wie viel Ueberschuss soll aktiviert werden). Die WP wechselt dann zwischen den Betriebsmodi 1 (normal) und 3 (angehoben).


    Ob das am Ende ueberhaupt sinnvoll ist oder einfach eine Steuerung nach Uhrzeit nicht besser waere kann ich mangels Erfahrung nicht sagen, aber das hat Larry03 ja schon ;) .

  • erstmal den Bau trocken heizen, die Feuchtigkeit und Bauchemie hinauslüften, das spart dann Heizenergie und verhindert das die Bude Schimmel ansetzt.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Also Verbindung zum WR vorbereiten, erstmal komplett Standard Trockenheizen, Anlage und Hausverhalten kennenlernen und nach einem Jahr mal überlegen, ob man optimieren kann?!


    Klingt für mich erstmal vernünftig

  • Gehen wuerde es so:

    Die WP hat 2 SG Ready Kontakte, der 2. davon kommt an den Eigenverbrauchskontakt des WRs. Im WR die Parameter einstellen (bei wie viel Ueberschuss soll aktiviert werden). Die WP wechselt dann zwischen den Betriebsmodi 1 (normal) und 3 (angehoben).


    Ob das am Ende ueberhaupt sinnvoll ist oder einfach eine Steuerung nach Uhrzeit nicht besser waere kann ich mangels Erfahrung nicht sagen, aber das hat Larry03 ja schon ;) .

    Muss denn noch irgendein Lastrelais gesetzt werden oder können beide direkt miteinander verbunden werden?

  • eine gescheite WP kann über Modubus/TCP direkt den verfügbaren Überschuss auslesen

    Tesla P85+ seit 8/13 >511.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD, wurde am 2.3.22 durch ein Model Y ersetzt. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos und E3DC Hauskraftwerk gesteuert per E3DC-Control zum Börsenpreis von aWATTar geladen. Weitere 25kWp geplant, für die WP von Wolf CHA 10