Empfehlungen für Photovoltaikplanung für Zeltdach?

  • Also ich verstehe die Ablehnung gegen die Solarthermie, aber akzeptiere sie nicht. Ein Puffer gehört mal mindestens 1.000l groß um damit ein paar Tage im Sommer zu puffern, die Solarthermie schafft wesentlich höhere Temperaturen als eine Wärmepumpe, vor allem wie hier im Beispiel, wenn es vier Module auf dem Dach sind. Was macht die Wärmepumpe an einem Tag, wo das Wetter wechselt? Sie springt bei Sonnenschein an und kurz darauf zieht es sich zu, Wärmepumpe läuft weiter und zieht Strom aus dem Netz oder einer überflüssigen Batterie (wenn man sowas hat). Leider scheint nicht jeden Tag durchgehend die Sonne, das scheint aber hier ideologisch geglaubt zu werden.

    Ich habe noch nie gehört, dass bei uns in der Nachbarschaft jemand seinen Pufferspeicher getauscht hätte, da geht nichts dran kaputt. Ebenso laufen die Solarthermieanlagen ringsum seit ihrer Errichtung. Ich würde auf jeden Fall die Solarthermie auf den Dach lassen, sie gegebenenfalls ein wenig passend schieben, aber das bereits teuer investierte Geld sollte man nicht verschenken. Die Anlage läuft anscheinend und das sollte man auch nicht vergessen.

  • das bereits teuer investierte Geld sollte man nicht verschenken

    :) das teuer investierte Geld war in dem Moment verschenkt, als man das Ding gekauft hat. An der Fehlentscheidung festzuhalten, macht das nicht besser.

    Leider scheint nicht jeden Tag durchgehend die Sonne, das scheint aber hier ideologisch geglaubt zu werden.

    Du zauberst mir wirklich gerade Fragezeichen ins Gesicht ???? Das ist doch gerade der Vorteil der PV+WP, dass die auch bei diffusem Licht funktioniert im Gegensatz zu ST.


    Ich hab mir das mit der ST auch viele Jahre lang versucht schönzureden und zu rechnen. Aber wenn du mal beginnst, ehrlich Aufwand und Ertrag gegenüberzustellen, würde es mich sehr wundern, wenn bei dir was Positives rauskommt. Klar ist natürlich, dass es die bessere Alternative PV+WP damals, als man die STs gebaut hat, noch nicht zu diesem Preis gab wie heute. Deswegen rate ich ja jetzt zum Wechsel. Mit Hinausschieben einer richtigen Entscheidung ist niemandem gedient. Das ist wie wenn du sagen würdest, du willst noch keine LED-Lampen, weil du warten willst, bis die Glühbirnen alle kaputt sind.

  • Vier Wochen Sonne, kein Regen, da sollte man eher an 30m³ denken ...

  • Was macht man mit 1000L Heisswasser im Sommer?

    Das ist doch Schwachsinn ².

    Gut, ich könnte jetzt anfangen, die Technik eines Schichtspeichers zu erklären. Je nach Verbrauchen benötigt man einen kalten Vorlauf. Mit einem kleinen 300l Tank ist dieser ja direkt überlastet. Und seien wir mal ehrlich, gerade auch wieder in diesem Sommer erlebt, dass (Juni bspw.) auch schlechte Tage vorkommen können und da hat man mal drei Tage am Stück warmes Wasser gepuffert. Und von Heizwasser war nie die Rede. Unser Pufferspeicher hat eine Frischwasserstation und kann auch zum Duschen etc. genutzt werden.

  • Leider scheint nicht jeden Tag durchgehend die Sonne, das scheint aber hier ideologisch geglaubt zu werden.

    Du zauberst mir wirklich gerade Fragezeichen ins Gesicht ???? Das ist doch gerade der Vorteil der PV+WP, dass die auch bei diffusem Licht funktioniert im Gegensatz zu ST.


    Ich hab mir das mit der ST auch viele Jahre lang versucht schönzureden und zu rechnen. Aber wenn du mal beginnst, ehrlich Aufwand und Ertrag gegenüberzustellen, würde es mich sehr wundern, wenn bei dir was Positives rauskommt. Klar ist natürlich, dass es die bessere Alternative PV+WP damals, als man die STs gebaut hat, noch nicht zu diesem Preis gab wie heute. Deswegen rate ich ja jetzt zum Wechsel. Mit Hinausschieben einer richtigen Entscheidung ist niemandem gedient. Das ist wie wenn du sagen würdest, du willst noch keine LED-Lampen, weil du warten willst, bis die Glühbirnen alle kaputt sind.

    Nunja, das ist aber deinerseits schön geredet ;) Ich habe mal nachgesehen und im Juni bei diffusem Licht zur Mittagszeit gerade einmal 1.000 Watt Leistung gehabt, im Idealzustand kommen 6.000-7500Watt an.


    Da bin ich der Meinung, dass ein sehr träges System wie eine Sole-Wärmepumpe, die es hasst nur kurze Zeit zu laufen und dann auch unwirtschaflicht ist, sich nicht mit einer PV-Anlage gut kombiniert.


    Ich möchte hier auf keinen Fall eine PV-Anlage schlecht reden, ich bin von meiner auch sehr überzeugt, aber etwas laufendes vom Dach zu nehmen und gegen etwas anderes zu tauschen ist auch nicht ideal. Und der Wirkungsgrad einer PV-Anlage ist eigentlich ein Witz. 15-22%, hier steht die Technik offensichtlich auch noch am Anfang, aber keine rät deshalb von der Errichtung ab...


    Laut Google hat die Solarthermie einen Wirkungsgrad von mehr als 70%, hier ist aber der Kostenansatz ein anderer. Aktuell fördert die Bafa sehr ordentlich, aber das alles schweift vom eigentlichen Thema ein wenig ab.

  • Sorry aber ein Witz ist es hier Wirkungsgrad Elektrisch mit Wirkungsgrad Thermisch zu Vergleichen und dann auch noch die den Wärmeerzeuger der PV außen vorzulassen.


    1000 Watt Leistung im Sommer bei einer 15kwp Anlage hast du ggf. bei einem Starken Gewitter, selbst bei leichten Regen kommst du da locker drüber.

  • Und wenn schon, 1000 W reichen doch locker zur WW-Bereitung mit (BW)WP aus. Aber ich verstehe ja, dass man sich die voller Idealismus getätigte Investition gerne schönt. Wir brauchen darüber nicht streiten, wir müssen es nur nicht dem TE zur Nachahmung empfehlen.


    Die Art und Weise, wie du hier Wirkungsgrade vergleichst, ohne die Wertigkeit und die Nutzbarkeit der Energieform zu betrachten ist ohne Worte, das muss man nicht kommentieren, ich glaube so schlau ist hier jeder...

  • Da bin ich der Meinung, dass ein sehr träges System wie eine Sole-Wärmepumpe, die es hasst nur kurze Zeit zu laufen und dann auch unwirtschaflicht ist, sich nicht mit einer PV-Anlage gut kombiniert

    Meinungen kannst du beliebig haben. Faktisch ist hier fast jedes Wort falsch bzw längst überholt.

    Ich hab aber keine Lust mit jemandem zu diskutieren der mir dermaßen arrogant rüberkommt und einem die Worte im Mund umdreht.


    Ein Denkanstoß: welchen Wirkungsgrad hat eine ST wenn der noch so große Pufferspeicher (der der Heizeffizienz - natürlich mit einer Wärmepumpe - Tod ist) beladen ist.


    Niemand der eine ST mit einem WMZ betreibt und ehrlich ist empfielt eine gegenüber einer PV.


    Wenn eine WP vorhanden ist ist es totaler Irrsinn eine ST mit riesigen Puffer anzuklemmen - entweder die WP kann nicht modulieren und/oder ist völlig falsch ausgelegt und der Puffer soll es kompensieren.


    Eine WP benötigt Strom - den selbst zu erzeugen muss bei einer solchen Anlage das Ziel sein - nicht 6 Monate im Jahr Brauchwasser mit noch einem weiteren System zu bereiten.

    Achtung Schattentheoretiker!