Anlagenerweiterung Plenticore+ und BYD HVS

  • Guten Morgen,


    nachdem dieses Jahr nun endlich meine PV auf dem Dach gelandet ist und zur vollen Zufriedenheit arbeitet, mache ich mir schon Gedanken über eine potentielle Erweiterung.


    Aktuell besteht die Anlage aus:

    21 x Heckert Nemo 330W auf zwei Strings verteilt

    Plenticore+ 7.0

    Byd HVS 10.2


    Ich hätte nun noch die Möglichkeit, auf der Stützmauer des Hauses (Haus steht in extremer Hanglage, Südseite mit 2-4m hoher Stützmauer, Nordseite ebenerdig) noch zusätzliche Paneele zu installieren. Abgesehen von der Situation mit der bevorstehenden Novellierung des EEG; welche technischen Möglichkeiten hätte ich, weitere 15-16 Heckert Nemo in das System einzubinden? Ideal wäre natürlcih, wenn der zusätzliche Wechselrichter auch die Batterie bedienen würde. Quasi als "Slave"-Wechselrichter ins System eingebunden wäre.


    Hintergrund: neben einer 6kW-LWWP kommt als zusätzlicher Verbraucher demnächst schon ein E-Auto dazu. Jahresfahrleistung liegt aktuell bei ca. 20.000km, wird sich auch nicht wesentlich reduzieren lassen. 20.000km mit 15kWh/100km = 3000kWh zusätzlicher Energiebedarf... In Summe dann ca. 7.500kWh.



    Zum Foto vom 20.9. 18:45Uhr:

    Hier sieht man die Mauer. Die rechte Gebäudeecke befindet sich ca. 2m über Grund. Man ahnt schon den Schatten, der im Winter von der Scheune auf die dortigen Paneel fallen wird. Das werde ich im Winter mal noch bissel beaobachten. Links setzt sich die Mauer dann fort und endet in 4m Höhe über Grund. Die Mauer ist 80° geneigt. Der alte Schuppen (ehemals Heizöl-Lager) kommt noch weg. Nicht erhaltenswert und auch nicht mehr notwendig. Das Hausdach ist komplett voll belegt. Ein weiteres Dach gibt es nur noch auf der (leider) Nordseite des Hauses. Da kommt schon jetzt kaum noch Sonne hin, im Winter = 0 Sonne. Dort wo die Leitung der Wärmepumpe im Haus verschwindet, befindet sich der Technikraum, wo die gesamte Hausinstallation (auch WR und Batterie) untergebracht ist. Eine weitere Batterie passt dort beim besten Willen nicht mehr rein, der zweite Wechselrichter sollte jedoch Platz neben dem ersten WR haben. Ich könnte die Batterie max. um ein weiteres Modul auf dan 12.4kWh aufstocken.


    Ich hoffe auf Gedankenaustausch dazu. Die Anlage würde ich weitgehend in Eigenleistung errichten und "nur" vom Elektriker in Betrieb nehmen lassen. Nur für den eigenen Verbrauch wird sich die Anlage auch bei Selbstmontage nicht "rechenen". Ich hoffe also auf ein halbwegs vernünftiges neues EEG und der offiziellen Anmeldung der zweiten Anlage. Einspeisung im Sommer und Grundbedarfdeckung im Winter. PVGIS spuckt für diese Bedingungen 825kWh/kWp aus. Bis das EEG wirklich mal verabschiedet ist, hätte ich gerne schon mal die technische Umsetzung diskutiert.


    Vielen Dank im Voraus.

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    10,2kWh Batterie (BYD HVS)

    6kW Luft-WP (Dimplex LAK6IMR)

    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • Warum hängen die 21 Module als 2 Strings am Plenticore7?
    Das ist doch ein Dach … das gehört da als ein String dran.


    Die Anlage steht in DE?
    Auch wenn die Wand sehr verlockend aussieht.

    Ich würde die Wand a) aus Gründen der Stabilität nicht für PV mir sehr vielen Löchern durchlöchern und b) ist das eben kein Gebäude und gibt daher keine EEG Vergütung für Gebäude. Ob es als Freifläche taugt, wäre eine anderes Thema.


    Für Wintererträge wäre die Wand sicher gut.


    Bei geplantem EAUto und WP brauchst Du sicher keine 2. Batterie und auch die Speichererweiterung kostet nur Geld, wird dich aber keinen Schritt weiter bringen.


    Welche Dachneigung hat das Norddach?

    Verkaufe SMA SB4000TL-21, SMA SB1.5, SMA SHM1.0, D0-Auslesekopf für SHM1.0 und diverse VNB Energiezähler und SMA EnergyMeter ... bei Interessen anfragen.


    7KWp PV, 5KWh Speicher, Plusenergiehaus mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW, kein WP Zähler

  • prinzipiell spricht rein technisch gar nichts gegen solch ein projekt!

    ich wuerde einfach 2 montageprofile horizontal mit wandankern und klemmen an die wand schrauben um dann standard 60er module hochkant zu montieren (aus optischen gruenden entlang der oberen kante). alles auf einen string.

    ein paar grad wandkruemung machen kaum was aus, die montageschienen so lange wie sinnvoll moeglich (quick and dirty skizze im anhang).

    dort, wo es sich evtl. bei der 4metrigen mauer ausgeht eine zweite reihe drunter setzen.

    schneefrei beliben sie auch von selbst und profitieren bei niedrigem sonnenstand im winter.

    WR wirst du wohl einen eigenen brauchen, wenn da nochmal so 15-20 module zusammenkommen.

    nachdem du ja schon sowieso die andere anlage auch selbst aufgebaut hast, sollte das keine grosse handwerklichen hindernisse aufwerfen.


    wie viele meter breit ist denn die gesamte mauer, sprich wieviele module gingen sich denn da aus?


    guenstigere module gibts z.b. bei secondsol.com , da sollte es sogar als eigenverbrauchsanlage moeglich sein, dies kostendeckend zu gestalten. vielleicht kannst du ja die stuetzmauer als teil der gebaeudes deklarieren dann gibts auch EEG.


    speichererweiterung is auch sinnlos imho. maximal noch das eine speichermodul, damit der turm voll ist und dann durch die spannungsanhebung maximal effektiv laeuft, aber das musst du unter hobby/geldverbrennerei laufen lassen.

  • Nehme an, wegen dem Schornstein in der Mitte.

    String 1 ist östlich vom Schornstein, String 2 westlich angeklemmt.


    Freistaat Sachen, liegt noch in DE :D


    Die Wand ist stabil genug, oben 40cm StB unten bis zu einem Meter. Da stecken 70m³ Beton und 15to Bst. drin. Da mache ich mir wegen ein paar 10er Anker keine Sorgen. Optisch könnte man nach 25 Jahren mal was machen...


    EEG ist ein Problem. Hatte ich auch schon befürchtet. Kann man das mit viel Kreativität nicht zum Haus zählen? Dahinter steckt ja auch noch der Keller des Hauses, quasi Fassadenmodule... Wer entscheidet sowas eigentlich rechtssicher?


    Die Wand soll eigentlich nur für die Wintererträge herhalten. Ohne EEG wird es halt selbst bei optimistischster Betrachtung zur reinen Liebhaberei. Selbstmontage hin oder her. Die 7kWp-Anlage auf dem Dach leistet an trüben Tagen halt nur 500-1000Watt, zu wenig für die Wärmepumpe. Die bräuchte mindestens 1500W, besser 2000W.


    Das zweite Dachhälfte des Hauses hat nur Platz für ca. 15 Module wegen der Dachfenster. Dachneigung 50°. PVgis wirft mir 475kWh/kWp aus. Also ungefähr die Hälfte der Mauer - bei gefühlt 10fachen Installationskosten (Dachdecker erforderlich usw.)

    Das Werkstattdach auf der Nordseite ist ein Flachdach - und ist im Winter tagelang von Reif bedeckt, da kommt ab Mitte Oktober ganztägig kein Strahl Sonne mehr hin.

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

    10,2kWh Batterie (BYD HVS)

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  • Die ganze Mauer ist ungefähr 30 Meter lang. Wobei es ab der rechten Hausecke schon langsam grenzwertig wird.


    So wie skizziert hätte ich es auch ungefähr vorgehabt. Hatte allerdings überlegt, die Platten ca. 90-100cm über die Mauer überstehen zu lassen. "Solarzaun" sozusagen. Die WP wäre auch gleich versteckt. Obwohl dort unten kaum mal jemand unterwegs ist der das Kunstwerk überhaupt bewundern könnte.


    Also schon der zweite, der das als reine Eigenverbrauchsanlage betrachtet? Gebrauchte Paneele wären zwar denkbar, leisten dann aber auch meistens erheblich weniger wie neue. Mit Platz sicher kein Problem - aber ausgerechnet Platz am/auf dem Haus fehlt mir ja.


    Ob ich den Speicher noch aufstocke kann ich dann ja auch noch später entscheiden. So ein Modul kostet wohl um die 1500€, das ist schon ganz schön heftig. Fast das doppelte, was der Speicher nach Förderung gekostet hat. Da würde ich sowieso erst mal einen Winter lang ohne Erweiterung testen.

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

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  • Die ganze Mauer ist ungefähr 30 Meter lang. Wobei es ab der rechten Hausecke schon langsam grenzwertig wird.

    ja, so 20+X waer schon fein!

    Also schon der zweite, der das als reine Eigenverbrauchsanlage betrachtet? Gebrauchte Paneele wären zwar denkbar, leisten dann aber auch meistens erheblich weniger wie neue. Mit Platz sicher kein Problem - aber ausgerechnet Platz am/auf dem Haus fehlt mir ja.

    nicht unbedingt, wenn die mauer als teil des hauses angesehen wird, dann kannst du sie dir auch foerdern lassen!

    gebraucht nicht, aber neu+ guenstiger, weil du die ganze handelskette umgehst! gleich eine ganze palette kaufen (~25 stueck) und dann soviel wie technisch moeglich montieren!

  • Die Frage die sich mir aber immer noch stellt: Wer entscheidet sowas eigentlich rechtssicher? Hätte das schon gern im Vorfeld gewusst.


    Auf alle Fälle werde ich jetzt im Winter den tatsächlichen Verbrauch aus Netzbezug im Auge behalten. Das wird ja dann das maximale Einsparpotenzial darstellen... Irgendwie muss man sich das ganze dann ja schön rechnen.


    E-Auto soll nur aus PV-Überschuss laden bzw. in der Firma bei trübem Wetter.

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

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    50kWh E-Auto (ZOE Life)

  • Von den Bildern schaut das aus wie 85 Grad "Dachneigung" - neben der rechtlichen Klamotte - was sagt denn PVGIS bei der Neigung/Ausrichtung zum Ertrag ?

  • Im Januar nur 30kWh/kWp, im November 40kWh/kWp.


    Also viel kommt da auch nicht zusammen...

    Es steht und fällt mit der EEG-Vergütung...

    15,6kWp PV (Heckert Solar + Kostal)

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