Erweiterung PV Anlage

  • Hallo!

    Ich plane meine bestehende PV Anlage mit 10.7 kWp zu erweitern.

    Die jetzige Anlage (LG Neon2 Module + Fronius Wechselrichter) ist südwestlich ausgerichtet.




    Ich würde die Anlage noch um ca. 20 kWp erweitern. Den Großteil des Stromes würde ich in Netz einspeisen.


    Ein Planer hätte gemeint ich soll eine Teil der Modulleistung auf die Dachgegenseite (nordöstliche Ausrichtung) legen, um auch in der Früh schneller mehr Leistung für den Eigenverbrauch zur Verfügung zu haben. In PVgis habe ich gesehen, dass hier aber der zu erwartende Ertrag ca. 300 kWh unter der anderen Ausrichtung liegt. Da macht das wirtschaftlich wenig sind. Da die gesamten 30 kWp auch relativ schnell den normalen Hausverbrauch liefern könnte.


    Hättet ihr Tipps? Welche Modulleistung bzw. Wechselrichterleistung würdet ihr nehmen? Eigentlich bin ich mit den LG Modulen sehr zufrieden und möchte aufgrund der selben Optik bei diesen bleiben.


    Wichtig ist mir, dass die Anlage wirtschaftlich ist (Ömag Einspieseförderung).


    Vielen Dank!

  • Du kannst sowieso nur bis max. 30 kWp gehen incl. der alten Anlage, oder?


    In dem Fall würde ich so viele Module wie irgend möglich auf die bessere Dachhälfte packen, dann aber eben so schwache Module, dass Du die 30 kWp Grenze nicht überschreitest.

    Mehr Modulfläche bringt ein etwas besseres Schwachlichtverhalten und die Module selbst sind auch preiswerter.

    Dabei darauf achten, das mit dieser Vorgabe möglichst lange Strings (21 oder 22 Module pro String) herauskommen.


    2 Strings à 21x 300 Wattp + 1 String mit 22 x 300 Wattp würde z.B. passen.

    Keine Ahnung, ob's da was von LG gibt was passt, Platz für 64 Stück ist ja da.

    Dazu ein WR mit 20 kVA.

  • Wie und wann ist denn die Schrumpelanlage auf dem riesen Dach entstanden?

    In AT ticken die Uhren anders ... wie würde der Zubau denn gefördert werden und welche Vergütung gibt es?


    Du kannst da auch über 30KWp gehen inkl. der alten Anlage.

    Was sagt denn dein VNB zu mehr PV?


    Welche Dachneigung ist das?

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Diese Anlage ist 2018 durch die Fördersitutation in AT enstanden. Da hier nach Eigenverbrauch gereiht wurde.


    Die Anlage würde mit 250 Euro / kWP einmalig und der eingespeiste Energie mit 7,76 Cent / kWh für 13 Jahre gefördert.


    Das Dach hat eine Neigung von ca. 35 °.


    Grundsätzlich ist eine Erweiterung möglich (Stichleitung dirket vom Trafo zu meinem Haus). Der Hausanschluss hat zur Zeit eine Nachzälersicherung von 50A.

  • Ich habe beim EVU noch keine Anfrage gemacht. Ist die 30 kWp die grenze für "normale" Anschlüsse?
    Würde es also auch keinen Sinn machen, wenn man Gesamt dann ca. 35 kWp hat?

    Keine Ahnung, wie das in Österreich ist.

    In Deutschland sind 30 kWp eine Schwelle für bestimmte Anforderungen.

    30 kVA WR-Leistung sind bei uns 'ne andere Schwelle.


    Evtl. gibt's sowas in Österreich auch, in einem anderen Thread hatte mal der Netzbetreiber die Grenze für 30 kWp gezogen, wenn ichmich recht erinnere. Ich weiss nur nicht mehr, warum das damals so war.


    Beim Netzbetreiber anzufragen ist da vermutlich die beste Idee.

  • Diese Anlage ist 2018 durch die Fördersitutation in AT enstanden. Da hier nach Eigenverbrauch gereiht wurde.

    Das war zwar offiziell so, aber im Endeffekt egal da eh jeder die Förderung bekommen hat. Bei den Förderbedingungen und Preisen PV-Anlagen auf den EV auszulegen ist wirtschaftlicher wenig sinnvoll, denn das:

    Die Anlage würde mit 250 Euro / kWP einmalig und der eingespeiste Energie mit 7,76 Cent / kWh für 13 Jahre gefördert.

    gilt so wie es aussieht auch 2021 wieder.


    Würde darüber nachdenke die LGs auf Nord packen und Süd eine geschlossene Fläche mit 2x1m Modulen legen, ca. 130 Stk. Sind dann mindestens 52kWp alleine auf SW z.b. an einen Huawei 36KTL oder noch größer. Über 30kVA Wr-Leistung ist zwar ein eigener NA-Schütz notwendig aber das sind nur die Überwachungseinheit und zwei Schütze mehr im Verteilerkasten, das holt man locker durch das mehr an Vergütung wieder rein. Eventuell ist dann aber auch eine Wandlermessung notwendig. Die Situation an einer Stichleitung zum Trafo sollte man ausnutzen, möglichst groß denken!

    #1: Huawei SUN2000-33KTL-A mit 81x Q.PEAK L-G4.5 365 Ost/West + 20x Yingli YL250P-29b Süd

    #2: Solaredge SE3500H mit 5x Q.PEAK L-G4.5 365 Süd, 2x Trina 275 Süd, 1x LG 350 NeoN Süd, 2x Kioto 220 Nord

    eGolf300 an go-e Charger

    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 173 2er: 44, 3er: 24, 4er: 8, 5er: 7, 6er: 4, 7er-14er: 1

  • Ich habe mit die Situation mit dem Netzbetreiber angesehen. Die wirtschaftlichste Lösung seitens des Anschlusses ist, wenn ich einen zusätzlichen 17.5 kW Wechselrichter installiere. Somit komme ich mit der Bestandsanlage dann auf 27.5 kW Wechselrichterleistung.


    Dem neuen 17.5 kW Wechselrichter hätte ich dann soviel Modulleistung wie sinnvoll montiert. Sind 22 kWp hier noch sinnvoll?


    Momentan habe ich LG Module am Dach.


    Ein anderer Anbieter hat mir jetzt Luxor Eco Line 340 W oder als Alternative TRINA Solar 375Wp angeboten. Ich möchte bei einem Fronius Symo WR bleiben.


    Können Module auch parallel verschaltet werden, sonst würde die Stringspannung schon etwas hoch.

  • Würde darüber nachdenke die LGs auf Nord packen und Süd eine geschlossene Fläche mit 2x1m Modulen legen, ca. 130 Stk. Sind dann mindestens 52kWp alleine auf SW z.b. an einen Huawei 36KTL oder noch größer. Über 30kVA Wr-Leistung ist zwar ein eigener NA-Schütz notwendig aber das sind nur die Überwachungseinheit und zwei Schütze mehr im Verteilerkasten, das holt man locker durch das mehr an Vergütung wieder rein. Eventuell ist dann aber auch eine Wandlermessung notwendig. Die Situation an einer Stichleitung zum Trafo sollte man ausnutzen, möglichst groß denken!


    Wandlermessung wäre dann sowieso notwendig. Außerdem müsste ich meinen Anschluss vergrößern. Die Gebühr würde sich bei dieser Leistung auch nicht mehr nach den Nachzählersicherung bemessen, sondern direkt an der gemessenen Leistung. Laut Preisblatt des EVUs wären das dann ca. 13000 Euro. Dann noch der ganze Umbau.

    Bei einem Telefonat mit dem EVU hat dieser auch anklingen lassen, dass nur 30 kW seitens des Netzes gut möglich sind, alles andere müssten sie im Detail prüfen.

  • Dennoch würde ich gut überlegen DN35 NO zu belegen. Was sagt PVGIS dazu?


    Du hast 28st LG mit 380Wp liegen? Müsst Du Blindleistung bereitstellen?

    Für den Generator reicht 8-9kW WR Leistung dicke aus.

    Wenn da ein 10kW WR dran hängt würde ich dort Mal ganz klar noch 4-8 Module dazu legen damit wird der WR wenigstens ausgelastet.


    Die Neuanlage orientiert sich dann am WR der "zulässig" ist.

    Ausgehend von 17,5kVA kann man ohne Blindleistung min 20 - vll sogar 22kWp fahren.


    Im Frühsommer wird halt stundenweise abgeregelt wenn der Generator doch "zu"groß ist.


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!