33xxx, Anlagenplanung 8880Wp Ost-West

  • Hallo in die Runde,


    mein Name ist Andy und ich plane noch dieses Jahr eine PV Anlage auf mein Ost West 30° Satteldach selber zu installieren. Es sollte recht zügig installiert werden, da das Haus gerade eingerüstet ist, danke Waldo. Gerne mit 48V-Speicher und dem Hybrid System von SolarEdge. Gibt es dazu schon Erfahrungsberichte oder Empfehlungen?


    Mit liegt ein Angebot von PV4all dazu vor:

    24x Luxor ECO Line Half-Cells M120/370W

    24x SolarEdge Leistungsoptimierer P404-5 (MC4)

    1x LG RESU 6.5 Batterie

    1x SolarEdge SE7K-RWS StorEdge Hybrid

    3x SolarEdge SE-CTML-0350-070 70A Stromsensor für Ertragszähler

    1x SolarEdge SE-WND-3Y-400-MB-K2 1PH/3PH 230/400V Ertragszähler

    1x DEHNcube DCU YPV SCI 1000 1M

    K2 Befestigungsset


    Preis netto soll 10.172,62 € sein


    Hausdaten:

    6kW Wärmepumpe (alpha innotec)

    600l Schichtenspreicher

    15kW wasserführender Kamin (9kW davon für Heizung)

    Zentrale Be- und Entlüftung mit WRG (Zehnder Q350)


    Ziel ist es möglichst den Eigenverbrauch zu decken. Deshalb der Speicher. Und auch einem Heizstab für den Schichtenspeicher bin ich nicht abgeneigt.


    12 Module sollen auf das Ost Dach (98,4° Ausrichtung) und 12 auf das West Dach (278,4° Ausrichtung). In Zukunft könnte die Modulanzahl auch verdoppelt werden.


    Was denkt ihr zu dem Projekt?

  • In Zukunft könnte die Modulanzahl auch verdoppelt werden.


    Mach das mal besser sofort.

    22 Ost und 22 West wäre schön.


    Du brauchst eigentlich kein SE.

    Es gibt auch andere schöne Lösungen mit Speicher, wenn es der denn unbedingt sein muss … aber dann zumindest ohne SE auf dem Dach.


    SMA SB Storage, Fronius Symo Gen24, Huawei SUN2000-8KTL-M0 usw.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hi Seppelpeter,


    danke für die Antwort und deine Einschätzung.


    Die größen Vorteile von SE, Verschattungsverluste vermeiden und Tracking, benötige ich tatsächlich nicht dringend. Ich finde vor allem die Batterie im Zwischenkreis technologisch sinnvoll.


    Die anderen Storage Lösungen schauen ich mir jetzt aber erst einmal genauer an.


    44 Module.. würdest du also lieber mehr Module anstelle des Speichers installieren? (Wenn das Budget das Limit wäre?)

  • Ich würde zuerst beide Dächer voll machen, ja.

    Am String WR sind 22er Strings das längste was geht mit 60-Zellern/120-halfcut Modulen … das müsste man für die 370Wp Module nochmal nachrechnen.


    Aus 24 muss dann 2*12 parallel werden … oder SE … aber Du brauchst es nicht und alles was man nicht auf dem Dach hat, kann auch nicht kaputt gehen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ziel ist es möglichst den Eigenverbrauch zu decken. Deshalb der Speicher

    Welchen Vorteil erhoffst Du Dir davon? Hoher EV, koste es was es wolle?
    Und ja, auch ich würde zunächst einmal die Dächer sinnVOLL belegen.

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL (2x14) & SB2100-TL (1x10), DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
    Sunnyportal

    Seit 28.01.2020 24/14 am SMA STP8.0-3AV-40

    Sunnyportal

  • sinnVOLL belegen, Speicherzeug weglassen. Du hast ja schon WP - die hoffentlich direkt auf die FBH geht, nicht über den Puffer. Speicher macht Ärger und Verlust. Was versprichst du dir davon?

  • hgause:

    Naja, wenn ich davon ausgehe, dass die 48V RESU von LG Chem bei etwa 500€/kWh netto liegt und die Förderung der Progress NRW bei 200€/kWh dann relativieren sich die Kosten. Für die 6,5kWh Batterie müsste ich dann noch gute 2k€ bezahlen.

    Wenn ich im Jahresmittel nur etwa 30% der 10kWh täglich nutze komme ich auf 2kWh*30ct/kWh*365=219€. Amortisation also noch nicht einmal 10 Jahren. Keine Ahnung ob 30% realistisch sind. Mit der Wärmepumpe gehe ich aber davon aus.


    Mehrkosten für das BMS entfallen, da SolarEdge Hybrid. Ums Eck kommen dann noch die Kosten von ~50€/modul der Optimierer hinzu, die nerven.


    Bzgl. Heizstab warte ich zunächst ab. Mit einer smarten Kommunikation zwischen Wärmepumpe und Wechselrichter sollte die Wärmeerzeugung deutlich effizienter sein als mit zusätzlichem Heizstab. Hat jemand dazu Erfahrung?

  • Deine Rechnung zur Amortisation ist leider falsch, denn … oh Wunder … auch ganz ohne Speicher kann man PV Strom nutzen. Sieht dann so aus:




    Es bleibt auch bei dir dabei, das sagen wir allen hier … bau mehr PV, denn nur mehr PV macht mehr Erzeugung und mehr Erzeugung macht mehr DV/Einspeisung und beides macht mehr Geld.


    Der Speicher kostet im ersten Schritt viel Geld.

    Es ist kein Hochvoltspeicher, die Verluste dürften damit was höher sein.


    Mit Förderung und sofern keine Fußangel dazu kommen, kann das auf 20 Jahre eine Null werden.

    Einfaches Excel Tool dazu hier:


    Excel zur Wirtschaftlichkeitsberechnung eines Speichers


    Ich würde nicht davon ausgehen, dass Speicher und alles drum herum 20 Jahre einfach funktionieren.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
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  • komme ich auf 2kWh*30ct/kWh*365=219€.

    Wo ist die entgehende Einspeisevergütung und der Speicherverlust?

    2*(30-8*1,25)*220 Zyklen gibt ein wesentlich weniger falsches Ergebnis. Rene rechne selbst. Auch dich wird die kWh aus dem Speicher mehr kosten als die aus dem Netz.


    Mit der Limitierung auf 50 Prozent schießt du dir mit der Kanone in beide Knie.

  • Die 50% soll es nicht mehr geben … habe ich aber auch noch nicht schwarz auf weiß gelesen.

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