50321 | 8,295kWp || 2002€ | Sunpower Maxeon 3-395

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2021-01-15
    PLZ - Ort 50321
    Land Deutschland
    Dachneigung 35 °
    Ausrichtung Süd
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Wohnhaus
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachziegel aus Ton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 6.94 m
    Breite: 10.96 m
    Höhe der Dachunterkante 12.5 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 1065
    Eigenkapitalanteil 100 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0 %
    Grund der Investition Etwas Gewinn auf die Laufzeit wäre schön.
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung Leichter Überstand vom Nachbarhaus, nur Abends vermutlich relevant.
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1
    Einstellungsdatum 12. September 2020
    Datum des Angebots 2020-08-31
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 2002 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp)
    Anlagengröße 8.295 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 21
    Hersteller Sunpower Maxeon 3-395
    Bezeichnung
    Nennleistung pro Modul 395 Wp
    Preis pro Modul 310 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1
    Hersteller SMA
    Bezeichnung SMA STP 10.0-3AV
    Preis pro Wechselrichter 1890 €
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller
    Bezeichnung
    Preis pro Montagesystem 1386 €
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers SMA

    Hallo zusammen,


    ich habe dieses Angebot bekommen von einem Anbieter, der hier in den FAQs auch positiv genannt wurde. Ich möchte eine PV mit möglichst hoher Leistung aufs Dach aus Gründen der CO2-Vermeidung und technischem Interesse. Und natürlich sollte das Angebot Preis/Leistungsmäßig einigermaßen passen. Da bin ich bei den 2000 EUR je kWp schon etwas skeptisch, da es deutlich über dem hier als gut befundenen Preisniveau liegt.


    Das Haus ist ein Mehrfamilienhaus, benötigt ein hohes Gerüst und hat längere Leitungswege (Kamin vorhanden). Die Elektroinstallation im Keller muss um einen separaten Zählerschrank erweitert werden, da der bestehende voll ist. Die Anlage ist nur für eine Partei, also nicht für alle Bewohner.


    Ich setze openHAB als Smarthomelösung ein und möchte die Anlage natürlich mit ins System integrieren. Für den SMA Wechselrichter scheint das möglich zu sein, allerdings gibt es andere Produkte wie Kostal, die anscheinend mehr Daten liefern würden.


    Batterie möchte ich aktuell keine, spekuliere aber auf alte E-Auto Batterien in einigen Jahren. Bei diesem Angebot müsste man einen separaten für eine Batterie zukünftig dazu kaufen. Ich habe noch ein weiteres Angebot vorliegen, bei dem optional eine Batterie angeboten wurde und ein Kostal Plenticore plus eingesetzt wird. Den finde ich wegen der openHAB Anbindung und Batterieoption dann schon verlockend. Preislich wäre er als 8,5 kW Version vergleichbar mit dem SMA 10. Es sei denn, ein SMA 8.0 würde dann doch reichen...


    Angeboten wurde übrigens auch der SMA Home Manager 2.0, sodass 70% weich realisiert werden kann. Einen Energymeter will ich auf jeden Fall haben, um den Eigenverbrauch messen zu können.


    Die weiteren Angebote lagen bei 1900 bzw. 1960 EUR / kWp, bringen aber mit 6,6 bzw. 7,5 kWp auch weniger Gesamtleistung aufs Dach. Das Preisniveau ist also nicht massiv unterschiedlich.


    Angehängt habe ich den Dachplan sowie den Belegungsplan zu diesem Angebot. Bitte beachtet, dass es weitere Dachfenster gibt, die auf dem Belegungsplan noch nicht zu sehen sind. Satellitenfotos sind zu alt... ;)


    - Was haltet ihr vom Angebot?

    - Ist der Plenticore sinnvoll, insb. wenn durch die 8.5er Version es preislich gleich wäre?

    - Wie bewertet ihr die Module? Mir gefällt schon die hohe Leistung, da die Dachfläche begrenzt ist.


    Danke vorab!!! :danke::)

  • Der Preis ist allerdings schon abartig hoch, auch wenn man das hohe Gerüst und den Zählerschrank mit einbezieht.


    Du hast auf dem Layout von den Nachbarn 125 cm Abstand eingehalten.

    Wenn Du nicht brennbare Module nimmst, dann sind's imho nur 50 cm Abstand, die Du einhalten musst.

    Glas-Glas-Module könnten da die entsprechende Zulassung haben.

    Prüf' mal, ob die JA-Solar als nicht brennbar eingestuft sind:

    https://www.photovoltaikforum.…350-mb/#mechanische-daten


    Und so lohnt es auch, das Dach komplett voll zu machen und mit nicht brennbaren, preiswerteren Modulen zwei akzeptable Strings hinzukriegen.


    Die 7er Modulreihe ganz nach oben.

    Darunter die 8er Reihe, auf 9 Module erweitert.

    Darunter eine Reihe mit 5 Modulen quer.

    Zwischen die Fenster nicht 3 sondern 5 Module.


    26 Module insgesamt mit je 350 Wattp = 9,1 kWp an zwei einphasigen StecaGrid oder an einem Fronius Symo 8.2.

    Das dürfte erheblich preiswerter werden.

  • Hallo Ralf,


    herzlichen Dank für Deine Anmerkungen. Ich werde mir die vorgeschlagenen Komponenten mal genau ansehen und durchrechnen.


    Für das Gerüst sind 1400€ vorgesehen netto. Ich habe zudem den Eindruck, dass alle extrem gut zu tun haben und keinen Druck für knapp kalkulierte Angebote haben.

  • Ach übrigens: das zweite Angebot läuft mit den JA Solar und belegt bis an den Rand. Kommt aber nur auf 7,4 kW. Mal sehen, was mit anderem Layout möglich ist.

  • Bis an den Rand belegen ist nach LBO imho bei Reihenhäusern unzulässig.


    Photovoltaikanlagen, die auf bestehenden Gebäuden errichtet werden sollen, fallen unter die Anforderungen des §32 Abs. 5 BauO NRW. Dies bedeutet, dass Abstände zu Nachbargebäuden von 1,25 m eingehalten werden müssen.

    Für Photovoltaikanlagen, deren Außenseiten und Unterkonstruktionen aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen, wie zum Beispiel Glas-Glas, gilt laut §32 Abs. 5 BauO NRW der reduzierte Abstand von 0,5 m.

    Quelle: https://www.energieagentur.nrw…tfalen-einer-genehmigung/

  • Ich habe die Belegung mal eingezeichnet - mit ein bisschen Luft zwischen den Modulen. Wenn durch das Gestell kein nennenswerter Zwischenabstand entsteht, könnte das so wirklich passen. Danke für den Vorschlag!


    Die 350 Watt Version der Module habe ich zumindest im Netz nicht wirklich gefunden und deshalb erstmal mit den 340ern gerechnet, die Anbieter 2 eh im Portfolio hat. Dazu den Fronius Symo 8.2-3-M sowie den Fronius Smart Meter TS 65A-3.


    Die weiteren Angebotskomponenten habe ich von Anbieter 1 (der Details angegeben hat) dazu gerechnet (Gestell linear von 21 auf 26 Module hochgerechnet) und komme damit auf 1.443 EUR / kWp.


    Das gefällt mir gleich viel besser! Dann ist der Preis glaube ich wirklich okay, wenn man Gerüst und Elektroinstallation mit bedenkt. Der Fronius funktioniert mit meinem Smarthome anscheinend auch sehr gut. :thumbup:


    Bleibt am Ende noch die Frage nach einer zukünftigen Batterieoption. Bei Photovoltaik4all ist der Fronius Symo Hybrid 5.0-3-S nur minimal teurer und sollte von der Dimensionierung doch auch passen, oder? Wäre es dann nicht doch sinnvoll, für "nen Hunni" mehr den Hybrid zu nehmen?


    Und dann muss ich noch einen der beiden Anbieter überzeugen, mir das in der Form zu bauen. Mal sehen, ob die das hinkriegen würden.

  • Bei Photovoltaik4all ist der Fronius Symo Hybrid 5.0-3-S nur minimal teurer und sollte von der Dimensionierung doch auch passen, oder?

    Der ist zu klein, Du kannst bis knapp 6,2 kW einspeisen.

    Deine Anlage wird in der Spitze bis 7,5 kW kommen und der WR muss ja noch 5% Blindleistung bereitstellen.

    Brauchst also ein 8 kVA Gerät.


    Der Symo Gen24 8.0 Plus ist evtl. geeignet, aber von dem weiss ich noch nicht viel.

  • ...und der WR muss ja noch 5% Blindleistung bereitstellen

    Sorry Ralf, aber das sind veraltete Anforderungen und der VNB kann sogar bis 10% verlangen. In der Regel wird heute aber nach Q(U)-Kennlinie eingestellt - auch in dieser Größenordnung der Anlage.

    Für Photovoltaikanlagen, deren Außenseiten und Unterkonstruktionen aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen, wie zum Beispiel Glas-Glas...

    Kannst Du das mal erklären? Das klingt absolut unlogisch! Seit wann sind Außenseiten und Unterkonstruktionen aus GG?
    Was hier gemeint ist, sollte klar sein, aber man sieht auch, dass viel Klärungsbedarf besteht. Denn auch wenn die Unterkonstruktionen oder der Rahmen aus Alu besteht, gelten diese als brennbar. Das Thema wurde hier doch schon oft diskutiert und der Nachweis, dass irgendein Modul als nicht brennbar eingestuft wird, fehlt immer noch.

  • Preislich ist das Angebot natürlich vollkommen unwirtschaftlich. Nimmt man z.B. etwas schwächere Module von Trina mit 370W https://www.photovoltaik4all.d…honey-m-tsm-370de06m.08ii , spart man schon einmal mindestens €500,-/kWp. Abzüglich dem aufwendigen Gerüst liegt man schon bei knapp €1300,-/kWp womit die Mehrkosten schnell erklärt sind.
    Will man einem möglichen iMsys entgehen, sollte man bei 21 Modulen auf 330W setzen, womit man bei 6,93 kWp knapp unter den 7 kWp bleibt. Das könnte man an einem 6 kVA WR, wie dem SYMO 6.0-3-M in einem String verschalten (der STP6.0 von SMA geht wegen der niedrigen max. Eingangsspannung nicht). Überlegen könnte man auch, direkt auf einen Fronius GEN24 PLUS zu setzen, wenn der Speicher kurzfristig geplant ist. Ob sich das aber dann trägt, steht auf einem anderen Blatt Papier.