Allgemeine Anlagenplanung RMH

  • Hallo zusammen,


    ich beschäftige mich momentan mit der Anlagenplanung für unser Reihenmittelhaus. Da ich noch in den Anfängen stecke, wäre es schön wenn einige meiner Fragen beantwortet würden.

    Das Haus befindet sich am Niederrhein mit einer Ost/West-Ausrichtung (95°/275°). Die Dachneigung beträgt 30° (Betonziegel). Verschattung liegt keine vor. Auf der Westseite befindet sich bereits eine ST-Anlage die dort aber auch verbleiben soll. Dachfenster auf der Ost und Westseite. Die aktuellen Verbräuche liegen bei 2500 kWh Hausstrom und 2200 kWh Luft-Wärmepumpe.

    Da das Haus sich in NRW befindet, weiß ich momentan noch nicht mit welchen Abständen schlussendlich gebaut wird. Jedenfalls sollten Leistungsstarke Module verwendet werden, damit sich das ganze überhaupt noch lohnt. Ein Speicher ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.

    Bei meiner eigenen laienhaften Planung bin ich bei einer Modulgröße von ca. 1750mmx1030mm auf eine Maximalbelegung von 16 Modulen auf der Ostseite (waagerecht) und 11 Modulen auf der Westseite (senkrecht) gekommen. Randabstand 0,50m (Glas/Glas). Eine Maximalbelegung von 1,25m habe ich bisher noch nicht durchgespielt, da ich mir nicht sicher bin, ob sich das ganze dann überhaupt noch lohnt. Vielleicht hat ja jemand eine Idee.

    Trotzdem hätte ich noch ein paar generelle Fragen


    Falls die Anlage gebaut werden würde, sollte es dann erst im Januar 2021 sein? ( ich denke das es vor November diesen Jahres eh nichts geben wird).

    Ich weiß noch nicht, ob ich meinen Wärmepumpenzähler behalten soll oder nur auf einen Zähler setze. Da ich meinen Stromanbieter auch für den WP-Tarif jährlich wechsele (was zum 1.1 wieder der Fall ist) könnte es dann zu Problemen kommen, wenn ich im laufenden neuen Vertrag keinen WP-Zähler mehr wünsche und ihn abbauen möchte?

    Ich bin jetzt öfter mal auf sogenannte Bifaciale Module gestoßen. Bezieht sich die Leistungsangabe hierbei eigentlich nur auf die Vorderseite oder ist es eine Addition von Vorder- und Rückseite bei optimalen Bedingungen (was bei mir ja nicht zutreffen würde).


    vielen Dank für Eure Hilfe!

  • 16/11 mit 350-360Wp Modulen bauen.

    Glas-Glas gibt es da nicht, aber 50cm sollte langen … das guckt doch kein Schwein nach.

    Als WR was 3-phasiges mit 8KW nehmen.


    Verbrauchslogging würde ich als Spielzeug mit bauen lassen … SHM2.0 oder zusätzlicher S0-Zähler bei SMA.


    Du brauchst ja erstmal gescheite Angebote und einen Anbieter, der Zeit hat.

    Welche PLZ baust Du denn?


    2020 wird das eh nix mehr, also IBN in 2021 machen ... ggfs. wenn noch November/Dezember was passen sollte die IBN auf Januar verschieben.


    Den Nutzen oder eher nicht Nutzen des WP Zählers kann man ausrechnen.

    Spätestens mit PV auf dem Dach stellt sich das bei Dir denke ich so dar, dass der WP Zähler unbedingt raus fliegen sollte bei nur 2500 kWh Hausstrom und 2200 kWh Luft-Wärmepumpe.


    Was kostet die KWh an WP Strom HT/NT und welche Grundgebühr zahlst Du da?


    Ich habe meine WP im Juli direkt auf HH Strom klemmen lassen.

    Zählerschrank wäre sonst auch zu klein gewesen.

    Wintererfahrung fehlt mir noch mit WP, aber ich rechne ganz grob mit 3000KWh Verbrauch der WP, wovon ich 20-30% mit PV decken möchte.


    Mein HH Stromtarif ist durch den höheren Verbrauch ganz von alleine von knapp 27 Cent auf 24 Cent günstiger geworden, ohne Anbieterwechsel und es ist zumindest grauer Grünstrom. Da wird es ein WP Zähler schwer haben sich zu rechnen.


    Zahlen auf den Tisch, dann kann man rechnen.


    PS.: Den WP Tarif vorsorglich kündigen kann nicht schaden. Bis zum 31.12.2020 mit den Solarteur in trockenen Tüchern sein, so dass der zumindest schon mal den Zählerausbau WP Zähler in die Wege leiten und die WP auf Hausstrom klemmen kann. Idealerweise wird das alles in einem Rutsch zusammen mit dem Bau der PV gemacht.


    Dazu mal den WP Stromvertrag lesen.

    Verlängert der sich sofort um ein Jahr oder ist der monatlich kündbar?


    Bifacile macht bei Dachanlage keinen Sinn, weil von hinten kein Licht kommen kann.

    Normale Module mit 120-halfcut Zellen nehmen … 350-360Wp.

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  • Hast PN mit Anbieter drin.


    19 Cent und GG 75,- sind bei 2200KWh WP Verbrauch eben auch 22,5 Cent pro KWh.

    Damit die WP dann PV Strom nutzen kann, ist Zählerkaskade erforderlich.

    Das würde ich mit nicht geben wollen.


    Alleine das WW von März bis Oktober sind ein paar hundert KWh, die zu 100% von der PV kommen können.

    Bisschen heizen wird man mit PV auch können und den Rest muss man eben einkaufen.


    Nutze die Gelegenheit und ziehe einen Schlussstrich unter die alte Handlungsweise.

    WP Zähler raus mit Bau der PV.


    Dann vielleicht mal aWATTar ansehen und bis dahin in günstigen HH Strom wechseln.


    Ich zahle 23,5 Cent an einen seriösen leider nur grauen Grünstromer.

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